Frage zum Beruf staatlich geprüfter Techniker für Farb- und Lacktechnik

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1 Antwort

newcomer 04.07.2013, 20:14

Die Tätigkeit im Überblick

Staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik entwickeln und erproben Beschichtungsstoffe wie Farben, Lasuren und Lacke. Sie übernehmen Aufgaben in der Fertigungsplanung und -steuerung, konzipieren Fertigungseinrichtungen, sorgen für die Einsatzbereitschaft von Produktionsanlagen und stellen die Qualität der Produkte sicher. In Betrieben, die Lacke und Farbe verarbeiten, planen und überwachen sie die Arbeitsabläufe, z.B. beim Lackieren von Fahrzeugteilen, Möbeln oder Bauteilen, und konzipieren bzw. steuern Beschichtungsanlagen. Die Ausbildung im Überblick

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an Fachschulen .

Im Vollzeitunterricht dauert die Weiterbildung 2 Jahre. In manchen Bundesländern wird die Weiterbildung in Schwerpunkten angeboten, z.B.:

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newcomer 04.07.2013, 20:15
@newcomer

Kompetenzen

Die folgende Liste enthält eine Auswahl der wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse. Die Auswahl dieser berufsbezogenen Kompetenzen erfolgt auf Basis der jeweiligen Verordnung sowie der Auswertung von Stellen- und Bewerberangeboten. Kernkompetenzen, die man während der Weiterbildung erwirbt:

Beschichtungstechnik

Betriebsmitteleinsatz planen

Farben-, Lacktechnik

Farbenchemie, Lackchemie

Lacklabortechnik

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:

Arbeitsvorbereitung

Chemische Untersuchungs- und Messverfahren

Kalkulation

Kosten- und Leistungsrechnung

Kundenberatung, -betreuung

Mikroskopieren

Oberflächen beschichten

Physikalische Chemie

Physikalische Mess-, Prüfverfahren

Spritzlackieren

Tauchlackieren

Untergrundbehandeln

Versuchsdurchführung und -auswertung
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tale01 04.07.2013, 20:23

Genau das ist ja das Problem... Ich suche eine richtige Berufsverordnung, nicht die Beschreibung des Berufes an sich, etwas rechtlich festgelegtes, wie einen § oder ähnliches. Meine Schwiegermutter braucht sowas für einen Rechtsanwalt. In der Sicht noch eine Idee?

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tale01 04.07.2013, 20:26

Sie muss rechtlich nachweisen, dass es eine Weiterbildung ist und keine normale Ausbildung.

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newcomer 04.07.2013, 20:31
@tale01

da dieser Beruf bestimmte Zugangsvoraussetzungen hat wie bereits abgelegte Ausbildung oder Berufsjahre in der gleichen Berufssparte handelt es sich um Weiterbildung. Wenn jemand sein Berufsfeld komplett wechselt sprich von Elektriker auf Schreiner ist das eine neue Ausbildung, keine Weiterbildung

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newcomer 04.07.2013, 20:35
@newcomer

Nach § 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) zielt eine Fortbildung auf jene Qualifikationen, die bereits in einem Ausbildungsberuf erworben wurden. Sie sollen erhalten, erweitert, der technischen Entwicklung angepasst oder so ausgebaut werden, dass ein beruflicher Aufstieg möglich wird. Es wird unterschieden zwischen

Erhaltungsfortbildung,
Erweiterungsfortbildung,
Anpassungsfortbildung und
Aufstiegsfortbildung.

Die durch die Fortbildung erworbenen Qualifikationen werden meist durch Prüfungen nachgewiesen, die die zuständigen Stellen (meist Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern) durchführen. Einige Fortbildungen sind durch bundesweit gültige Rechtsverordnungen, die von den zuständigen Bundesministerien erlassen werden, geregelt.

Als berufliche Aufstiegsfortbildung bezeichnet man zum Beispiel die von Facharbeitern besuchten Kurse, die zur Meisterprüfung führen, Kurse zur Vorbereitung auf Prüfungen zur Fachwirt-Qualifikation oder die Lehrgänge, die auf eine Prüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) vorbereiten.

Eine besondere Form der Fortbildung sind Unterweisungen. So fordert § 12 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes, dass die Versicherten ausreichend und angemessen unterwiesen werden. Auslöser für eine Unterweisung sind zum Beispiel Einstellung oder Versetzung, Veränderungen im Aufgabenbereich oder Veränderungen in den Arbeitsabläufen.

Umgangssprachlich werden die Begriffe Fortbildung und berufliche Weiterbildung oft fälschlich als Synonyme verwendet. Berufliche Weiterbildung umfasst aber zum Beispiel autodidaktische Weiterbildung, Umschulungen und betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen, die alle nicht zur Fortbildung im Sinne des BBiG zählen.

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tale01 04.07.2013, 20:38
@newcomer

Ja, das wissen wir ja auch. Es ist nur so: Meine Schwiegermutter hat ne Privatinsolvenz und die Anwältin vom Gläubiger will ihr öfter mal das Leben zur Hölle machen. Ihr wurden die letzten Jahre weniger gepfändet, weil sie bei einer Weiterbildung ihres Kindes ja Unterhaltspflichtig ist. Das sieht die Anwältin aber nicht so. Jetzt muss sie nachweisen, dass sie auch wirklich unterhaltspflichtig war, ansonsten muss sie entweder 5.000 Euro nachzahlen oder aber anklagen. Wenn sie anklagt und das alles vor Gericht geht, dann gewinnt sie wahrscheinlich, aber muss dann 4.000 Euro Gerichtskosten zahlen. Heute war sie bei einem Anwalt und der meinte, das beste wäre eine Berufsverordnung mit Paragrapfen wäre, nur finden wir nichts auf diese Weise.

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newcomer 04.07.2013, 20:41
@tale01

der Anwalt hat seinen Beruf verfehlt. Er als Anwalt muss die Paragraphen kennen bzw finden nicht ihr. Kann sie keine Prozesskostenhilfe beantragen ?

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tale01 04.07.2013, 20:42
@newcomer

Danke. An sowas habe ich gar nicht gedacht. Das werden wir mal verbinden mit dem, was auf der Seite der Fachhochschule steht und hoffen, dass es recht. Vielen, vielen Dank :)

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newcomer 04.07.2013, 20:43
@newcomer

noch was zu dieser Anwältin. Diese kann fordern bis sie schwarz wird. Solange kein Richter entscheidet muss Schwiegermutter auch nichts bezahlen. Ein Anwalt kann keine Strafe festlegen

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tale01 04.07.2013, 20:44
@newcomer

Nein, kann sie nicht. Die gehen von ihrem Bruttogehalt aus (ist sehr viel, aber nach der Pfändung ist natürlich nicht viel übrig). Der Anwalt hat uns die Aufgabe überlassen, damit wir ihn nicht teuer bezahlen müssen.

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newcomer 04.07.2013, 20:46
@tale01

okey druckt ihm den Text von Wiki aus bzw teilt ihm das telefonisch mit, viel Erfolg

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tale01 04.07.2013, 20:46
@newcomer

Das zu der Anwältin stimmt auch, nur müssen wir gegen sie angehen, wenn wir nicht zahlen. Ihr Anwalt will erst mal versuchen es so zu regeln, wenn das nicht funktioniert, weil die Anwältin es nicht zulässt, dann steht meine Schwiegermutter in der Pflicht zu klagen. Und dann wird der Anwalt richtig teuer und die Gerichtskosten. Und da wollen wir drum herum.

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