Frage zum aushebeln der Vorratsdatenspeicherung mit einem VPN

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2 Antworten

Generell ist ein VPN im Gegensatz zu anderen Ländern in Deutschland nicht verboten, daher wirst Du auch deswegen nicht ohne weiteres verdächtigt. Allerdings kann der Provider bzw. Behörden die ihn überwachen erkennen, dass Du ein VPN benutzt. Wenn Du also (auf einen anderen Weg) verdächtigt wirst, kann sie dies zum VPN führen.

Ausserdem gibt es bei VPNs einige Restrisiken, siehe hier: http://www.anonym-im-netz.com/restrisiko-anonymes-vpn/

Von der WebRTC Schwachstelle ganz zu schweigen.

Wenn Du es vor Deinem Provider geheim halten willst, solltest Du Tor mit obfs3 Bridge benutzen. Und ggf. anschliessend ins VPN gehen.

Sicher ist immer relativ, man muss nicht unbedingt illegale Aktivitäten entfalten um ins Ziel der Überwachung zu kommen. Die meissten Kriminellen werden durch ganz gewöhnliche Polizeiarbeit erwischt. (Und das ist ja auch so gedacht)

Theoretisch könnten sie dich zwar verdächtigen, aber das werden sie kaum tun, wenn sie keinen anderen Anhaltspunkt haben. Sicher ist es in der Regel schon, zumindest so lange die Schlüssel von dir und dem VPN Provider nicht in fremde Hände geraten. Und wenn du etwas illegales machst, passiert das gleiche, wie sonst auch: wenn du erwischt wirst, wirst du bestraft. Wobei es deutlich weniger wahrscheinlich ist, dass du erwischst wirst. Allerdings möchte ich an diese stelle auch mal sagen, dass ich es ziemlich idiotisch finde, illegale Handlungen nur zu unterlassen, weil man Angst vor der Strafe hat. Aber offensichtlich gibt es genug Leute, denen diese Idiotie normal erscheint, sonst bräuchten wir keine Bestrafung mehr.

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