Frage zum Arbeitsrecht / Betriebsübergang / Kündigung

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4 Antworten

Das kann Dir doch keiner beantworten.

Ja, es kann sein.

Nein , es kann nicht sein.

Sehr wahrscheinlich nicht, er hat doch seine Konditionen schon mitgeteilt, warum sollte er die ändern.

Wenn Du eine wichtige Stelle besetzt und Deine Erfahrungen wichtig sind, kann es sein, dass man erneut auf Dich zukommt!

Klingt ziemlich nebulös. Wieso Teilverkauf, aber alte Firma existiert nicht mehr? Vielleicht ist es ja doch ein Betriebsübergang mit Fortgeltung der bisherigen Arbeitsverträge. Du solltest einen spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen. Es ist auch wichtig, welche Rechtsform die Firma hat (Einzelkaufmannsunternehmen, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft?). Gibt es nur einen Vertrag oder auch eine Spaltung nach dem Umwandlungsgesetz? Außerdem Hinweis auf § 23 HGB: Die Firma kann nicht ohne das Handelsgeschäft, für welches sie geführt wird, veräußert werden.

Vor dieser Situation habe ich auch schon gestanden. Allerdings hatte ich mit dem alten Unternehmen einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen und wurde von der neuen Firma - aber auch erst nach Nachverhandlung zu meinen und dann auch beseren Konditionen eingestellt. Sich kündigen zu lassen ist die eine Sache, denn der alte Arbeitgeber möchte natürlich nicht noch eine Schutzklage am Hals haben und Abfinung zahlen müssen.. Fakt ist, du musst überlegen ob du auf dem Arbeitsmarkt eine gute Chance hast, dann würde ich das Risiko eingehen oder aber aus der vorerst sicheren Position später den Arbeitgeber wechseln. Schau dir den Übernahmevertrag genau an und ziehe ggf, fachlichen Rat zur Seite.

Nightstick 09.06.2012, 20:34

Verstehe ich nicht - gerade dann, wenn -wie in der Frage ausgeführt- eine arbeitgeberseitige Kündigung ausgesprochen würde, hätte dieser doch das Prozessrisiko...!

Im Übrigen macht eine Übernahme "zu komplett neuen Konditionen" ja nur Sinn, wenn diese für den Arbeitnehmer gleich oder besser sind.

Aber um die eigentliche Frage zu beantworten, bedarf es der genauen Prüfung der Übernahme-Modalitäten, und wenn es ein Betriebsübergang im juristischen Sinn ist, wird es kompliziert, so dass ich hier zu einer anwaltlichen Beratung tendieren würde. Gruß Nightstick

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klingt alles etwas wirre. ich versuchs mal: wenn dich der neue Chef unbedingt gewollt hätte, dann hättest du bestimmt gleich einen gleichwertigen vertrag bekommen. ich gehe davon aus, das ihr miteinander gesprochen habt und du ein übernahmeangebot zu den schlechteren konditionen erhalten hast. das ist der aktuelle stand. natürlich kannst du die kündigung vom alten chef annehmen. hat sich dein neuer chef es sich anders überlegt und will die alten leute mit den alten verträgen behalten, kann er dir ein gutes angebot jederzeit unterbreiten.

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