Frage zum anthropischen prinzip?

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3 Antworten

Wenn das Leben fragte tausend Jahre lang: "Warum lebst du?", wenn es überhaupt antwortete,würde es nur sagen: "Ich lebe, um zu leben!" Das rührt daher, weil das Leben aus seinem eigenen Grunde lebt, aus seinem Eigenen quillt; darum lebt es ohne Warum: es lebt nur sich selber! Und fragte man einen wahrhaften Menschen, einen, der aus seinem eigenen Grunde wirkt: "Warum wirkst du deine Werke?", wenn er recht antwortete, würde er auch nur sagen: "Ich wirke, um zu wirken!"

Das hat Meister Eckhart geschrieben, der schon zu Beginn des 14.  Jahrhunderts gestorben ist.

Und obwohl er schon seit 688 Jahren tot ist, können wir uns heute seiem Denken zuwenden und überraschende Parallelen zu den Gedanken finden, die uns kluge Physiker unserer Tage nahe bringen wollen. (Vgl.  Harald Lesch http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-centauri/index.html  ).

Deine Überlegung treibt auf die eine oder andere Weise ja wohl jeden Menschen um, der sich Gedanken über sein Leben macht.

Entstehen diese Gedanken vielleicht dadurch, dass wir viel zu sehr an dem hängen, was unsere materielle Erscheinung ausmacht? Wären wir von der
Gewissheit durchdrungen, dass  unser Leben einer Welle gleicht, die ihre „Individualität“ entfaltet aber dann wieder zu dem wird, was sie schon immer war, dass sie auch als gewaltige Welle nur Meer war,  wüssten wir, dass mit unserem Tod unser Bewusstsein nicht vergeht, weil nun einmal unser Bewusstsein nicht unser Bewusstsein ist.-

In dem Moment, in dem dein Bewusstsein aufhört zu existieren, ist es nicht mehr Teil einer diesem Prinzip unterworfenen Welt.

Das Prinzip können sowieso nur Atheisten voll und ganz unterstreichen, damit ist der Gedanke an ein "nach dem Tod" sowieso obsolet.

Ich bin mir nicht sicher, ob du verstanden hast was genau dieses Prinzip ausdrücken will. Es ist eher ein logisches Konzept denn ein philosophisches.

Prof. Dr. Harald Lesch drückte es mal so aus.

"Man muss sich nicht wundern, dass bei der Katze die Augen ausgerechnet da sitzen, wo die Löcher im Fell sind"

Das ist kein Zufall. Wäre dem nicht so, hätte Sie schlichtweg keine Augen.

Wären die Zustände in unserem Universum, unserem Sol-System und auf unserem Planeten nicht für das Leben geeignet, gäbe es auch kein Leben das sich über die unglaublichen Zufälle, die zu dessen Existenz beigetragen haben, Gedanken machen könnte.

hab ich schon verstanden aber des war keine Antwort auf meine Frage

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@dieter666lp

Ich habe schon versucht deine Frage zu beantworten. Wenn dein Bewusstsein erlischt, ist es aus dieser Welt entschwunden. Es ist nicht mehr Teil davon. Für die, die noch am Leben sind, bleibt das anthropische Prinzip bestehen.

Was also soll deine Frage bezwecken, wenn du das Prinzip verstanden hast?

Die Welt ist so, weil wir sonst nicht existierten. Wenn du nicht mehr existierst, ist das für dich irrelevant. Wenn du da eine andere Antwort erwartest, bist du beim Anthropismus an der falschen Adresse.

Nur die Lebenden können sich Gedanken über Ihre Existenz und deren Grundlagen machen. Bist du kein Lebender mehr (im Sinne eines Bewusstseins) bist du auch kein Beleg für oder gegen dieses Prinzip. Dein Körper, klar, der bleibt zurück. Aber er unterstreicht nur das a.P. , denn wäre die Welt nicht dafür geeignet, dass du einmal darin leben konntest, hättest du auch nicht sterben können.

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Die Antroposophen sind eine religiöse Sekte.

Es gehört zu solchen Sekten und zu religiösen Gemeinschaften, dass sie ständig von Sachen faseln, die es nicht gibt und dass sie alle einen Jungfrauen-Tick, einen Heiligen-Tick, einen Schafs-Tick und einen Bevormundungs-Tick haben. Und auch sonst haben die immer ein paar Schrauben locker.

Wenn Du stirbst bist Du tod ... Du wirst zu Staub. Da kannst Du an nichts mehr denken.

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