Frage zu Turboladern?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einen Turbolader kan man nicht ausschalten und ja um die 7.5 Sekunden zu erre7chen muss man voll beschleunigen und die Gänge komplett ausfahren. Sogar über die 5000 umdrehungen hinaus um das optimale Drehmoment des Ganges auszunutzen.

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Sollte man eigentlich Vollgas grundsätzlich vermeiden wenn es nicht notwendig ist und eher mit 1/2 bis 3/4 Gas beschleunigen, um den Motor lange zu haben?

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@Usedefault

Der Motor ist nie das Problem. Der Turbolader ist es mehr. Bis das Motoröl warm ist sollte man ihn nur im unteren bis mittleren Drehzahlbereich bewegen. Ist der Motor betriebswerm kannst du auch Gas geben. Kein Problem. Nur muss der Turbolader nach einer langen Fahrt kalt fahren / kalt laufen lassen. Auf dem Autobahnrastplatz nach einer langen fahrt mit Volllast muss man den Motor gut und gerne 4 bis 5 Minuten nachlaufen lassen. Die Turbinenseite ist nach so etwas extrem Heiß und würde die wärme auf das Motorenöl und die Dichtungen samt Gleitlager weiter geben. Dadurch können die Dichtungen beschädigt werden und das Öl im Gleitlager verwandelt sich in Kohle welche weder förderlich für den Ölfluss, noch für die Schmierung und Kühlung sind.

Nach normaler Langstrecke sollte man den Motor ebenfalls etwas nachlaufen lassen. Ca 30 Sekunden. Bei Diesel werden sie zwar weniger als beim Benziner wegen der geringeren Abgastemperatur belastet, dennoch erhöht das nachlaufen lassen die gesamte Lebenserwartung des Turboladers um über 50 bis 100%.

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Ein Turbo schält man nicht ein...

Die Abgase werden aus dem Motor heraus gedrückt in den Auspuffkrümmer dadurch wird ein Schaufelrad angetrieben durch eine Welle geht das auf ein Verdichterrad welches die angesaugte Luft komprimiert und verdichtet in den Motor drückt dadurch das man dann mehr Luft im Motor hat kann auch mehr Benzin dazu und es gibt mehr Leistung.

Ein Turbo wird aber in einem Gewissen Maße geregelt zb als VTG Lader in welchem die Drehzahl vom Turbo und dadurch der Ladedruck durch Verstellung von innenliegenden Drallklappen gesteuert wird oder die herkömmliche Lösung per Wastegate wenn die Abgase am Turbo vorbei geleitet werden.

das prinzip ist zwar gleich geblieben, eine Turbine die vom Abgas angetrieben die eingesaugte Luft komprimiert.

Dann enthält die Luf mehr Sauerstoff, es kann also mehr Treibstoff verbrannt werden und damit mehr Leistung erzeugt in einem kleineren Motor.

Früher hatte die Technik Nachteile: das "Turboloch" .. die Wirkung setzte erst bei höheren Drehzahlen ein, um unten bereich waren Turbomotoren eher drehmomentschwach.

Ist aber alles Vergangenheit, die heutige Elektronik macht Motoren möglich, die auch bei wenig Hubraum und ohne viele Zylinder einen runden Lauf und Kraft auch im unteren Bereich haben. Turbolader sind wartungsfrei und gehen eher selten kaputt, in meinem alten W211 Diesel Benz hat er in 350.000 km nie Ärger gemacht. Schädlich soll es sein, wenn man lange Vollgas fährt und dann abruput den Motor abstellt .. also Autobahn, ab auf den Parkplatz und Motos abstellen. Aber das sollte moderen Motoren auch aushalten, dank Start-Stop Automatik muss kann man ja kaum entscheiden, wann der Motor nun an oder ausgestellt wird.

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Woher weiß der Motor wie viel Kraftstoff er einspritzen muss, um das Gemisch nicht zu überfetten? Steht der Motor ständig in Einklangit dem Turbo?

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Woher weiß der Motor wie viel Kraftstoff er einspritzen muss, um das Gemisch nicht zu überfetten? Steht der Motor ständig in Einklangit dem Turbo?

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Woher weiß der Motor wie viel Kraftstoff er einspritzen muss, um das Gemisch nicht zu überfetten? Steht der Motor ständig in Einklangit dem Turbo?

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@Usedefault

Die Frage enthält schon die Antwort: es kommt drauf an, in jeder Lastsituation, Einspritzmenge, -Zeitpunkt und Zündzeitpunkt zu optimieren.

Das geht nicht mir rein mechanischen Einspritzpumpen, Zündverteilern, und einer Steuerung durch das Gaspedal .. Heute bekommt der Computer die Inputs von verschiedenen Sensoren, auch das "Gaspedal" ist nur ein Eingabegerät.

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