Frage zu Studium, Bafög, Rente und scheitern?

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3 Antworten

Hi,

man kann auch beim 3. Versuch noch Bafög bekommen, aber die studierten Semester werden angerechnet (das heißt finanzielle Nachteile ergeben sich).

Jeder kann so viele Studienangänge anfangen wie er möchte. Man muss es sich dann nur selbst finanzieren.

Man kann Studienzeiten auf die Rentenzeiten anrechnen lassen, aber wenn man nichts einzahlt, wird man auch keine gute Rente bekommen, sondern paar Euro und der Rest wird mit Hartz4 aufgestockt, wenn man bis zum Renteneingang nicht genug eingezahlt hat.

Ja, der 42jährige muss ohne Bafög klarkommen.

Wenn man Vermögen angehäuft hat (mit 42 genauso wie mit 20), dann muss man das investieren in die eigene Bildung. Bafög bekommt nur, wer hilfsbedürftig ist - das ist man mit Vermögen (über 7.500€) nicht.

http://www.bestealtersvorsorge.com/rentenzeit-fuer-ausbildung-und-studium/

Wird mir denn überhaupt etwas angerechnet, wenn ich länger zur Schule gehe oder studiere?

Wer heute ab dem 17. Lebensjahr in die Schule, zur Uni oder zur Fachhochschule geht, bekommt einen Ausgleich: Eine schulische Ausbildung ab dem 17. Lebensjahr gilt als sogenannte „Anrechnungszeit“, wird dir also auf deine „Wartezeit“ addiert. Das heißt: Wenn später beim Check deiner Rentenansprüche nachgeschaut wird, ob du 5, 15, 20, 25, 35 oder 45 Jahre Beiträge eingezahlt hast, wird deine Schul- und Unizeit obendrauf gerechnet, obwohl du dort gar nichts eingezahlt hast. So erreichst du vielleicht eine höhere Mindestversicherungszeit und kannst eine andere Rente in Anspruch nehmen.

Eine Einschränkung gibt es aber: Man kann sich nach dem 17. Lebensjahr höchstens acht Jahre als Wartezeit anrechnen lassen. Wer nach seinem 17. Geburtstag zum Beispiel noch drei Jahre zur Schule geht und dann noch einmal sechs Jahre studiert, bekommt für das letzte Studienjahr keine Wartezeit mehr.

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das heißt wer ab dem 17. Lebensjahr länger als 8 Jahre für die Ausbildung benötigt, bekommt nur 8 jahre als Wartezeit angerechnet

die Wartezeit hat grundsätzlich keinen "Rentenwert", das heißt man muss zusätzlich natürlich eine (entsprechend) bezahlte Arbeit finden und erstmal mindestens 60 Beitragsmonate zusammenbringen um überhaupt einen Anspruch auf Rente zu haben

Also wie ich das kenne hat jeder studierende einen Anspruch auf Bafög WENN er noch nie eine Ausbildung oder Studium Abgebrochen hat!

Ich selber bin zur Zeit in einer Ausbildung. Ich war bereits vor einigen Jahren in einer Ausbildung. Da ich die erste Ausbildung "nicht geschafft" habe, werde ich in der nächsten Ausbildung Anspruch auf Bafög bekommen.

Hätte ich diese Ausbildung allerdings "abgebrochen" (Also mitten im Jahr aufgehört) dann werde ich nie wieder Bafög bekommen können und muss zudem das gesamte Bafög zurückzahlen.

Beim Studium ist es glaube ich so dass, man das Bafög so oder so nach dem Studium zurück zahlen muss und sich während des Studiums unter anderem mit Nebenjobs über Wasser halten muss.

:)

Hätte ich diese Ausbildung allerdings "abgebrochen" (Also mitten im Jahr aufgehört) dann werde ich nie wieder Bafög bekommen können und muss zudem das gesamte Bafög zurückzahlen.

=> Völlig falsch. Auch ein Abbruch bedeutet nicht, dass man kein Bafög mehr bekommt. Ein Abbruch ist erlaubt und angemessen. Zurückzahlen muss man Schüler-Bafög auch nicht, solange man es rechtmäßig bekommen hat.

Beim Studium ist es glaube ich so dass, man das Bafög so oder so nach dem Studium zurück zahlen muss und sich während des Studiums unter anderem mit Nebenjobs über Wasser halten muss.

=> Man muss nicht unbedingt während des Studiums jobben. Man kommt alleine mit Bafög (Höchstsatz) klar, wenn man seine Ansprüche auf die Möglichkeiten runterschraubt. Wer nur studieren will, kommt mit Bafög gut klar. Solange man nicht gerade in München City wohnt.

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