Frage zu Steuern und Mieteinnahmen?

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2 Antworten

Die Zinsen, sowie die Abschreibung und sonstige Kosten, kannst du aber auch als Werbungskosten steuermindernd angeben.

Was bleibt dann monatlich übrig?

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schelm1 12.04.2016, 20:07

Er zahlt doch nichts! Er hat schlicht ein steuerschädliches Konstrukt gewählt , das ihm steuerlich nur die Afa beschert und keinen Zinsabzug, sofern er nicht der Darlehensnehmer ist..

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Man sollte erst einmal Ordnung hineinbringen:

"Mir gehört das Haus" - ist das tatsächlich so im Alleineigentum?

"Der Kredit des Hauses" - Wer ist der Darlehensnehmer?

"Die Rate für den Kredit" - Wer zahlt die Rate an die Bank?

"abstottern 500 €" - zahlen die Schwester und Eltern jeweils 500 an Dich - also eine Miete?

Liegt ein schriftlicher Mietvertrag vor?

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SNECHR 14.04.2016, 06:53

Mein Alleineigentum

Ich bin Darlehensnehmer

Die Raten an die Bank zahle ebenfalls ich; Eltern und Schwester überweisen es vorher an mich

Ja, es ist keine Miete in dem Sinne. Weil die 500 € auch viel höher als die ortübliche Miete sind.

Es liegt kein Mietvertrag vor

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DerSchopenhauer 14.04.2016, 07:22
@SNECHR

Für die Beurteilung eines Mietvertrages unter nahen Angehörigen kommt es entscheidend darauf an, ob die Vertragsparteien ihre Hauptpflichten wie die Überlassung einer konkret bestimmten Sache und die Höhe der Miete (§ 535 BGB) klar und eindeutig vereinbart und wie vereinbart durchgeführt – d.h. bezogen auf die Miete: gezahlt – haben (BFH Urteile vom 20.10.1997, IX R 38/97, BStBl II 1998, 106 und vom 17.12.2003, IX R 9/01, BFH/NV 2004, 1274).

Wenn eine solche Vereinbarung nicht vorliegt handelt es sich um die kostenlose Überlassung von Wohnraum an nahe Angehörige - das ist durchaus zulässig - allerdings gibt es dann keine Möglichkeit, Werbungskosten für das Haus abzusetzen.

Die Zahlungen für das Darlehen könnten sogar als zweckgebundene Unterhaltsleistungen angesehen werden; hier gäbe es, wenn die Voraussetzungen vorliegen würden, sogar die Möglichkeit, diese Kosten durch die Eltern und die Schwester steuerlich geltend zu machen.

Zu dem gesamten Sachverhalt ist aus meiner Sicht aber eine Einzelfallprüfung notwendig - dazu sollte eine Kurzauskunft bei einem Steuerberater eingeholt werden.

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