Frage zu Steuern beim Hausverkauf

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4 Antworten

Zwischen dem Zeitpunkt der Anschaffung und dem Zeitpunkt der Veräußerung besteht ein enger zeitlicher Zusammenhang, für den das Steuergesetz bestimmte Fristen vorschreibt. Das Einkommensteuerrecht sieht folgende Fristen vor:

  • 10 Jahre bei Grundstücken und Grundstücksrechten § 23 (1) Nr. 1 EStG

Bei bebauten Grundstücken und einer zumindest zeitweisen Nutzung zu eigenen Wohnzwecken ist auf eine wichtige Ausnahme hinzuweisen.

So liegt bei einer Veräußerung der Wohnung bzw. des Hauses innerhalb der 10-Jahres-Frist dann kein (zu besteuerndes) privates Veräußerungsgeschäft vor, wenn es im Jahr des Verkaufs und den beiden vorangehenden vollen Kalenderjahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde §23 (1) S. 1 Nr. 1 EStG.

Die Schulden werden nicht vom Gewinn bezahlt, sondern vom Erlös. Der Gewinn ist das was übrig bleibt. Wenn Du das Haus weniger als zehn Jahre hattest und nicht selbst drin gewohnt hast, musst Du den Gewinn versteuern (in der Einkommensteuererklärung).


Wenn Du selbst im Haus gewohnt hast, greift möglicherweise eine Ausnahmevorschrift, sodass der Gewinn steuerfrei ist.


Kaufpreis inklusive Nebenkosten abzüglich Verkaufspreis inkl. Nebenkosten (Makler) = steuerliches Ergebnis

War das Objekt selbstgenutzt, ist es eh egal, war es vermietet, muss nur ein eventueller Erlös versteuert werden, wenn das Objekt keine 10 Jahre im besitz war.

Hallo,

warum kassiert der Makler eine Provision in dem Falle ?

Das Gesetz über "wer bestellt, bezahlt (die Provision)" wird erst im Juni dieses Jahres in Kraft treten. Bezahlt der Käufer auch eine Provision ?

Das mit dem "Gewinn". Du hast ein Recht auf ein "Notgroschen" , auch wenn du Hartz IV beziehst...

Dieses Notgroschen nennt man SCHONVERMÖGEN !

siehe:

http://www.brutto-netto-rechner.info/schonvermoegen.php

Lieben Gruß

Emmy


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