Frage zu Sensenmann...

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12 Antworten

Ich denke mal, weil zu der Zeit, in der dieser Begriff entwickelt wurde, Frauen noch keine Macht zugesprochen wurde. Wer würde sich vor dem Tod fürchten, wenn er die Gestallt einer schwachen Frau hätte? (Nicht meine Meinung, Ich versuche nur nachzuvollziehen)

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Der sensemann ist ein Sinnbild des Todes, also eine weitzurückreichende, archaische Darstellung beinahe. In alten Zeiten war das frauenbild ein etwas positivere. Die Frau wurde unendlich lange als die Lebendbringende die Fruchtbarkeit, Fruchtbare verehrt, geachtet und in Göttinenform auch angebetet. Da schließt sich die Personifizierung des Gegenteils,doch quasi aus. nein, immer liebreizend und freundlcih sind weibliche Gottheiten nicht. Der Mabh wird nicht nurGutes zugetraut. Aber in den Köpfen justiert in einer bäuerlichen Gesellschaft, die abhängig ist von gutem Wachstum, reichen Ernten ist dies mitwieblichen Wesen verbunden. im Frühling die Fruchtbarkeitsfeste, die Feldsegnungen, die Vereinigungen für ein gutes Erntejjahr. alles entspringt dem Schoß der Frau. Kommt zum Leben. Als Gegenspieler dazu muß dann ein männliches Wesen in die Hülle des TOdes, des * Schnitters* gesteckt werden.

Auch das osterfest, welches ja jetzt vor der Türe steht geht auf älteste heidnische Wurzeln zurück. Diese konnten von der katholischen Kirche nicht übersehen werden.ausrottbar waren sie nicht, also wurde das Hochfest derChristen in diesen Frühlingsbereich gelegt, um wenigstens die alten Bräuche, den alten Glauben zu übertünchen mit einem christlichen Fest. All unsere liebgewonnenen Bräuche mit den Eiern, alles heidnischen Ursprungs. Ei ist Fruchtbarkeit, kommt äußerst selten in der Bibel oder auch im Neuen Testament vor. Selbst die Fastenzeit vor oste wurde aus verschiedenen Gründen im Frühjahr, spätwinter schon ewig praktiziert. Ganz ordinär, vielfach waren die Vorräte nun aufgebraucht. Doch auch gesundheitlich, die Entschlackung des Körpers und die gute Wirkung davon auf die Gesundheit war unseren Urahnen sehr wohl bekannt. dann auch aus religiösen Zwecken. Als Vorbereitung auf die Riten, die körperliche Vereinigung der jungfrauen, der Priesterinnen mit den Feld, Wald und Tiergöttern, die die fruchtbare Jahreszeit einläuten sollten.

Zum Sensemann, dem Schnitter oder ankou, wie er bretonisch heißt noch ein herrliches Lied von ASP aus dem Zaubererbruder Zyklus

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Weil dieser Aberglauben vom Sensenmann uralt ist.

Zudem ist der Sensenmann ein in eine schwarze Kutte gehülltes Skellet mit Sense. Stell mal ohne pathologische Ausbildung fest, ob ein Skellet männlich oder weiblich war! Ob Mann oder Frau spielt keine Rolle, es ist ein Symbol für den Tod.

  • Schwarz als Farbe des Todes
  • Skellet als Symbol für einen Verstorbenen
  • Sense als Mordinstrument ^^

Und die Zeit in der dieser Aberglaube entstand hielt nichts von Frauen die Macht über Männer besitzen, seien sie tot oder lebendig. Der Mann war die Macht.

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Hi, weil es "der Tod" und nicht "die Tod" heißt. Also seit Urzeiten maskulin besetzt ist. Daher auch: der Schnitter, nicht: die Schnitterin. Die gibts nur im Gedicht (Gustav Falke). Es gibt historisch auch keine Mama Gotta und keine Heilige Geistin, geschweige denn eine Jesa Christa. Aber im Zeitalter des galoppierendenGender Wahns(inns) ist wohl alles möglich. Gruß Osmond http://www.welt.de/print-welt/article699817/Weihnachten_mit_den_Hirtinnen.html Zitat: Im Internetforum der Nord- elbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche machen irritierte Christen ihrem Ärger Luft. "Mama unsere! Erbarme Dich! Frau Jesa Christa vergib ihnen, denn sie wissen es nicht besser", schreibt entsetzt ein Internetnutzer.

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Kommentar von osmond
20.03.2012, 10:32

http://www.literaturknoten.de/literatur/f/falke/poem/wareinstein.html Zitat: Falke Gustav

Die Schnitterin

War einst ein Knecht, einer Witwe Sohn, Der hatte sich schwer vergangen. Da sprach sein Herr: "Du bekommst deinen Lohn, Morgen mußt du hangen."

Als das seiner Mutter kund getan, Auf die Erde fiel sie mit Schreien: "O, lieber Herr Graf, und hört mich an, Er ist der letzte von dreien.

Den ersten schluckte die schwarze See, Seinen Vater schon mußte sie haben, Den andern haben in Schonens Schnee Eure schwedischen Feinde begraben.

Und laßt ihr mir den letzten nicht Und hat er sich vergangen, Laßt meines Alters Trost und Licht Nicht schmählich am Galgen hangen!"

Die Sonne hell im Mittag stand, Der Graf saß hoch zu Pferde, Das jammernde Weib hielt sein Gewand Und schrie vor ihm auf der Erde.

Da rief er: "Gut, eh die Sonne geht, Kannst du drei Äcker mir schneiden, Drei Äcker Gerste, dein Sohn besteht, Den Tod soll er nicht leiden."

So trieb er Spott, hart gelaunt, Und ist seines Weges geritten. Am Abend aber, der Strenge staunt, Drei Äcker waren geschnitten.

Was stolz im Halm stand über Tag, Sank hin, er mußt es schon glauben. Und dort, was war's, was am Feldrain lag? Sein Schimmel stieg mit Schnauben.

Drei Äcker Gerste, um's Abendrot, Lagen in breiten Schwaden, Daneben die Mutter, und die war tot. So kam der Knecht zu Gnaden.

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weils der Tod nicht die Tod ist, außerdem waren die Zeiten, wo diese Mythen entstanden, alle von Männern dominiert etc

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Weil es der Tod ist und nicht die Tod?

Alle üblen anthropomorphen Gestalten sind männlich. Wir mögen Frauen einfach zu gerne um ihnen schlechte Eigenschaften unter zu schieben.

Da gibt es die Zahnfee und so. Also nur liebe Gestalten.

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Kommentar von Drohmar98
14.03.2012, 14:21

Mit rechtschreibung hat das garnix zu tun...

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Ich würde sagen das muss nicht unbedingt einen bestimmten Grund haben, der Tod hat nämlich eine Assistentin, die nicht minder wichtig ist: die Zeit. Ist sie für einen Menschen abgelaufen, schickt sie den Sensenmann, der diesen Menschen holt.

Lies doch bitte den Wikipedia Artikel zum Sensenmann (http://de.wikipedia.org/wiki/Sensenmann), dort wird mehr erläutert.

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muss wohl ein vorurteil sein... da frauen ja nicht so was können... einige könnens sicher :p

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Und danach diskutieren wir, warum Gott nie weiblich dargestellt wird?

Sowas ist doch vollkommen wayne!

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Der User Panazee hat Recht. mit fg

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Genau so fragen kann man wieso der Weihnachtsmann, Gott und der Teufel immer männlich sind.

Einfach hinnehmen. Der Erfinder wollte es nun mal so.

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Okay, wenn's Dir lieber ist, schicken wir Dir (wenn's soweit ist) eine Sensenfrau ;-)

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