Frage zu selbstständiger Tätigkeit während und nach der Elternzeit

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2 Antworten

Hallo,

für die Krankenversicherung ist entscheidend, ob die Selbständigkeit hauptberuflich ist.

Wenn ja, liegen die monatlichen Mindestbeiträge bei 221 bzw. 331 Euro.

Wenn nein, besteht für die Dauer der Elternzeit (Arbeitsvetrag muss aber noch bestehen!) weiterhin Beitragsfreiheit.

Die Krankenkasse prüft, ob die Selbständigkeit haupt- oder nebenberuflich ist.

Am besten auch bei der Rentenberatungsstelle erkundigen, ob Rentenversicherungspflicht in der Selbständigkeit besteht:

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/DRVB/de/Navigation/Beratung/Beratungsstellen_node.html

Gruß

RHW

Jocelin 19.03.2012, 10:03

Ich denke ich möchte das ganze so angehen:

  • Kurse geben ab dem Ablauf der Elterngeldzahlung.
  • Weiter in Elternzeit bleiben bis zum Ablauf der 3 Jahre
  • Dann Halbtagsarbeit in meiner festen Anstellung und nebenher die Kurse

Nur weiß ich eben nicht wie es sich da verhält mit den Versicherungen, (Krankenkasse, Rente...) Steuer und so weiter.

Früher hatte ich zu meiner 100% Tätigkeit einen Nebenjob auf 400 Euro Basis. Da war ich natürlich wo anders angestellt. Ich denke das diese Kursleitertätigkeit auf 400 Euro hinaus läuft, nur bin ich ja dann nicht angestellt. Deswegen kenne ich mich nicht aus, was das für mich heißt. Wie ich das evtl. auch melden muss. Auch wegen Steuer.

Danke für eure Hilfe

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RHWWW 19.03.2012, 20:07
@Jocelin

Am besten das Gespräch mit der Krankenkasse und der Rentenversicherung suchen. Dann weiß man schon mal, welche Beiträge auf einen zukommen.

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Am ehesten kann dir da ein Steuerberater weiterhelfen, der gleichzeitig eine Anbindung zum Arbeitsrecht und idealerweise auch noch zum Sozialrecht hat; z.B. einer, der gleichzeitig "Steuerberater und Rentenberater" oder "Steuerberater und Fachanwalt für Arbeitsrecht und/oder Sozialrecht" ist.

Diese umfassende Kombination ist einfach erforderlich, weil die von dir gestellten Fragen zu viele verschiedene Rechtsgebiete betreffen.

Wenn du nicht die gesamten Auskünfte aus einer Hand willst oder kriegen kannst, musst du zum Steuerberater, zum Rechtsanwalt, zur Krankenkasse, zur Elterngeldstelle und zu (möglichst mehreren) Versicherungsmaklern bzw. -fachleuten.

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