Frage zu Schwertern!

das ist für eine kleine person... aber nix über grösse hier am stehen! - (Art, Schwert, klinge)

3 Antworten

Ist schwer zu sagen. Bei Computer Spielen(z.B Final Fantasy 7 ) oder Animes ist das locker einhändig. In der Realität ist das schwer zu sagen, da ich nicht weis aus was für Material du es bauen willst

Wenn das Ding ein Kurzschwert ist, dann könnte das ein kräftiger Kämpfer durchaus einhändig führen. Sollte es jedoch Schwertlänge haben, dann geht das nicht mehr mit einer Hand, weil die Klinge viel zu breit ist. Das hat dann weniger von einem Schwert und mehr von einer Eisenbahnschiene. :)

Naja und ein Teil mit nach unten geschwungener Parierstange würde ich auch nicht unbedingt benutzen. Das ist ja fast eine Einladung, um sich Treffer einzufangen.

Das Griff-Klingenverhältnis geht nicht, entweder der Griff ist zu kurz oder die Klinge zu breit, völlig egal ob Ein- oder Zweihänder. Vom generellen Aufbau sieht es aber mehr wie ein Einhänder (durch den Parierdorn, evtl auch wie ein Anderthalbhänder) aus. Solltest du als Vorbild ein Bronzeschwert genommen haben, stimmt das Verhältnis unter umständen doch, dann ist es ein Kurzschwert (Einhänder - Zweihänder sind da nicht möglich).

Deine Parierstange ist hübsch, zum kämpfen aber ungeignet. Nicht nur weil sie nicht abfängt sondern zum Arm hin ablenkt, sondern auch, weil sie den eigenen Arm blockiert. Du kannst mit diesem Schwert keine kräftigen Hiebe mehr mit einer scharfen seite ausführen. Stell dir mal vor wie du das Schwert in die Hand nimmst, dann wird sicherlich klar was ich meine. Auf der (im Bild) rechten seite könntest du die Parierstange so belassen, dann hättest du dort einen Fingerschutz und könntest die Waffe wie einen schweren Säbel nutzen. Im original soll das ja nicht so stark sein, achte aber darauf das du dich nicht selbst blockierst.

Von der Zeichnung hier würde ich empfehlen die rechte Seite komplett zur Schneide zu machen. Auf der linken Seite solltest du ab dem Punkt Schneiden, an dem sich die Klinge zum Ort (der Spitze) hin verjüngt. Du nutzt damit die Form deiner Klinge, mit einer Glatten und einer gekrümmten Seite gut aus und kannst dennoch mit der anderen Seite scheiden (Zweischneidig ist natürlich auch möglich, wenn du die Waffe mehr wie ein klassisches Schwert nutzen möchtest, dann würde ich dir aber mehr Symmetrie empfehlen). Du hast allerdings einen kleinen Parierdorn auf der linken Seite, der fällt gefährlich klein aus (die gegnerische Klinge könne springen und dich dadurch treffen obwohl due sie parriert hast. Parierdornen sind nur dann sinnvoll wenn du den Bereich bis zum Dornen als Fehlschärfe (nicht geschliffen, so das man da reingreifen kann) belässt (dann sollten sie auf beiden seiten sein). Ich kann auf dem Bild leider viele Texte nicht lesen. Es wäre aber ratsam den Ort spitz zu belassen, krumm ist er nicht so nützlich. Ich vermute dahinter den Gedanken größere Wunden zu reißen, dieser Vorteil wirkt sich bei der Größe nicht wesentlich aus und die Waffe wird gleichzeitig empfindlicher und kann nicht mehr so gut zum Stechen verwendet werden (was sie ungeignet gegen berüstete Gegner macht).

Zu den Angegeben Metallen: Sowohl Gold als auch Platin sind nicht für die Waffenherstellung geeignet, da sie sehr weich und sehr schwer sind. Vermutlich sind die angaben für Intrasien, das geht, sollte aber nicht nahe der Klinge sein. Selen ist nur ein Halbmetall und hat (soweit ich weiß) auch keine verstärkenden Eigenschaften.

Ich habe jetzt deutlich mehr geschrieben als gefragt wurde, das ist keineswegs herablassend gemeint, im Fantasybereich ist natürlich alles möglich und es ist dein Schwert (und keineswegs das unmöglichste Fantasyschwert das mir untergekommen ist). Da du aber geschrieben hast, das du dich mit Schwertern nicht so auskennst, dachte ich mir, das es wohl in Ordnung ist, noch etwas mehr dazu zu schreiben. Bitte lass dich davon aber nicht verunsichern oder deine Idee kaputt machen. Die meisten Bemerkungen sind nur dann relevant, wenn in dem Spiel die Mechaniken zur Anwendung kommen.

Alles Gute

Wenn ich mir auch eine Frage erlauben darf, wie bist du auf Selen gekommen und warum?

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Nein nicht selen, selenium habe ich erfunden! x3 na ja die texte waren absichtlich nicht zu erkennen weil die hier nicht wichtig. und weil das ein adeliges schwert sein soll dachte ich das platin und gold gut wären... was wäre dafür gut als metall?

und diese parierstange ist zu umstäbdlich, das ist mir aufgefallen und ich werde es auch ändern. was ist ein anderthalbhänder? und parier dornen? das schwert sollte auf jedenfall gut sein, danke für die ausführliche antwort :)

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@Fusselkatze

Ein Anderthalbhänder ist ein Schwert das man von der Klingenlänge her noch Einhändig Führen könnte (Meist ist die Klinge aber schon recht lang), dessen Heft (Griff) aber so lang ist, das man ihn auch mit beiden Händen führen kann. Es werden aber auch oft Zweihänder als Anderthalbhänder bezeichnet, solange sie nicht in die Bidenhänderkathegorie fallen (Es gibt zu Schwertern sehr viele wiedersprüchliche Definitionen). Parierdornen sind kleine Verbreiterungen der Klinge oberhalb der Fehlschärfe (die in diesem Fall dann direkt über der Parierstange liegt). Sie dienen Als Parierstange wenn der Kämpfer in die Fehlschärfe greift, weil er auf engerem Terrain kämpfen muss. Das Beste verbreitete Material für Schwerter ist Stahl, traditionell gilt Damast (meist 2 Stahlsorten eine weich und eine Hart werden mehrfach gefaltet) als gleichzeitig besonders Schön und Brauchbar. Heutzutage kann man aber auch mit Monostrahl (nur eine Stahlsorte) viel machen. Vor einiger Zeit habe ich außerdem vom Schmelzdamast gehört, der noch besser sein soll (Frag mich aber nicht wie das funktioniert), neuerdings kommen auch Titanschwerter auf. Da Titan hart, Flexibel und Leicht ist, sind diese unter Umständen sogar besser (das weiß ich aber nicht). In einem historischen Szenario wäre Titan aber eher nicht denkbar, da ist Damast besser, je öfter Gefaltet desto hochwertiger. Für Verzierungen kannst du aber gerne Goldintrasien verwenden. Danke für die Selenium Antwort. Selenium ist Selen auf Latein/Englisch, daher das Missverständnis.

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