Frage zu Rückstellungen?

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4 Antworten

Du bildest eine Rückstellung (das ist eine Verbindlichkeit für einen Aufwand), wenn der Aufwand (z.B. ein Schaden am Dach des Geschäftshauses) im alten Jahr entstanden ist, die Reparatur und damit die Zahlung erst im neuen Jahr geschieht bzw. erfolgt. Somit verringerst du im alten Jahr deinen Gewinn.

Wenn sich im neuen Jahr herausstellt, dass du zu viel Aufwand gebucht hast (wenn also der Handwerker einen zu hohen Kostenvoranschlag  gemacht hat), musst du den überschießenden Betrag dann im Gewinn des neuen Jahres wieder erhöhen würdest.

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Kann? Ja. Bei Bildung und Auflösung.

Können alle? Nein. Nur Unternehmen mit Bilanz.

Sinnvoll? Kommt auf die Höhe an und ob da eine gewisse Regelmäßigkeit besteht. Sagt der Praktiker - Juristisch natürlich Müll.

Geregelt in § 249 HGB für Kaufleute. Doch durch § 5 Abs. 2a bis 4b EStG begrenzt für alle die nach Abs. 1 bilanzieren.

Wichtiges Thema in dem Bereich sind Pensionsansprüche.

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Ja,eine Rückstellung kann den Gewinn zunächst schmälern.Wenn die Rückstellung nicht notwendig war,oder in der Höhe nicht vollständig( Rechtsstreitigkeiten,Forderungen etc.) dann wird der Gewinn überproportional steigen,wenn die Rückstellung aufgelöst wird.Zur Zeit ein Thema bei Volkswagen(z.B.) Beste Grüße

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Auf Rückstellungen bezahlst du keine Steuer, aber es muss dem Finanzamt auch schlüssig gemacht werden, warum welche Rückstellungen gebildet werden, solange nicht 100% als Rückstellungen laufen, ist das in Ordnung.

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