Frage zu Rechnungswesen Gewinnverbuchung

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4 Antworten

Der im alten Geschäftsjahr getätigte Gewinn hat im alten Jahr das Eigenkapital peu a peu erhöht.

Die Erhöhung des Eigenkapitals sollte identisch mit dem Jahresüberschuss aus der GuV-Rechnung sein (bereinigt um Einlagen und Entnahmen).

Diesen Gewinn kann er sich selber auszahlen - bar, Überweisung...

Oder er lässt ihn im Unternehmen. Das heißt, er tut... nüscht. Das Eigenkapital bleibt erhöht. Er kann es auf ein Gewinnkonto umbuchen, was nichts anderes als ein Unterkonto des Eigenkapitals ist.

Hier ausgeklammert ist die steuerliche Betrachtung. Auf die kann man bei Interesse auch gerne detailliert eingehen.

Gutgeschrieben heißt, dass es im Konto Gewinne erscheint, ausbezahlt heißt, dass es über das Konto Kasse oder Bank an ihn bezahlt wird

ich gehe davon aus, dass es letzten Endes aufs selbe rauskommt. Er bekommt das Geld ;-) Allerdings sehe ich Gutschreiben eher im Sinne von, man behält etwas ein, weil man Schulden hat. Also z.B. wird im das Geld nicht ausbezahlt, sondern es bleibt in der Firma wegen Schulden ö.ä. Ausbezahlen hingegen klingt nach Gehalt, also eine Überweisung aufs private Konto. So würde ich das interpretieren - allerdings glaube ich nicht, dass diese Unterscheidung für eine Prüfung von Bedeutung ist. Viel Erfolg weiterhin ;-) Franticable

wenn es der Geschäftsinhaber auszahlen lässt, bekommt er das in der Regel auf sein Privatkonto oder halt gleich bar...

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