Frage zu Rassismus...

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4 Antworten

Alle Menschen sind gleich und verfügen über dasselbe Repertoire an Gefühlen.

Rassismus ist eigentlich dadurch definiert, dass sich ein Stärkerer über einen Schwachen erhaben fühlt und jenen verachtet. Natürlic hnicht durc hseine Körperstärke, sondern durch die gesellschaftliche Macht der Gruppen, den die beiden angehören.

Unter diesen Umständen ist es in unserer Welt schwierig, dass Schwarze rassistisch gegenüber Weissen sein sollten. Denn nirgends sind die Schwarzen den Weissen überlegen. Überall sind eigentliuch Weisse die Mehrheit oder haben bessere Stellungen in der Gesellschaft inne. Sogar zwischen den Staaten der Erde: die Staaten, die Afrikanern gehören, sind eigentlich alle 3. Welt.

Zweifelsohne gibt es jedoch auch von Schwarzen gegen Weisse allerlei Gefühle wie Hass. Dabei ist es aber m.E. schwierig, ob das rassistische sein sollen.

Wenn Du bspw. Opfer einer Vergewaltigung würdest, könntest Du sicherlich den Vergewaltiger hassen, oder?

Aber inwieweit man Dich dafür dann als "sexistisch" verurteilen dürfte, ist irgendwie auch fraglich, oder?

In der Tat wurden bspw. in Südafrikan in der Zeit der Apartheid (bitte in Wiki oä. nachschlagen), schwarze Aktivisten für gleiche Rechte und gegen die Unterdrückung als "Aufhetzer zum Rassenhass" verurteilt.

Schwarze haben damals in Südafrika tatsächlich Weisse gehasst. Aber Ist es nicht ein Missbrauch des Begriffs, wenn man die Unterdrückten bezichtigt, ihre Unterdrücker zu hassen? So wie das Opfer der Vergewaltigung den Täter achten und respektieren sollte?

Fazit: sicherlich kann es Rassismus in jeder richtung geben. Aber man sollte vorher prüfen, wer warum gewisse negative Gefühle, die man dafür hält, gegenüber jemand anders hat.

Die Weißen haben sich schon seit Jahrhunderten als "Herrenrasse" gefühlt, das wurde wahrscheinlich von Generation zu Generation so weitergegeben.

Als Weiße habe ich in Ghana (andere Länder kann ich nicht beurteilen) niemals Rassismus mir gegenüber erlebt, allerdings gibt es eine Art von Rassismus zwischen den verschiedenen Volksstämmen (z.B. den Ashanti und den Ewe), wohl ebenfalls überliefert und anerzogen. Viele (natürlich nicht Alle) halten ihre Abstammung für die überlegene.

Dummheit ist nunmal überall zuhause ;).

derdorfbengel 27.08.2012, 00:03

Da fällt mir Liberia ein.

Das wurde ja in den 1840er Jahren als US-amerikanische Kolonie gegründet, um freigelassene schwarze Sklaven "zurück in ihr Heimatland" zu bringen.

Man sollte eigentlich meinen, dass diese Leute wussten, was Rassismus ist, nicht wahr?

Aber die errichteten ein Kolonialregime über die einheimischen Schwarzen, unter Ausnützung ihres überlegenen Wissens über die weisse Zivilisation, das um keinen Deut fortschrittlicher und humaner war als die Kolonialregimes der sämtlichen europäischen Nationen im Rest von Afrika. Das war schwarzer Rassismus von Schwarzen, die sich für eine Art dunkle Weisse hielte, gegen andere Schwarze.

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Na klar, berühmtes Beispiel : Eminem . In seinem Film ist er der einzige Weiße in dem Viertel ;) Vor allem ist es ja auch komisch wenn es ein richtiges "Ghetto" ist wo nur schwarze vertreten sind und dann ein Weißer kommt

jop gibt es, aber dass ist seltener

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