Frage zu Personalgewinnung zu Zeiten der Wirtschaftskrise 2008/09?

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1 Antwort

Da bewegt sich der Professor meiner Ansicht nach leider auf der falschen Zeitschiene!

Der Break-Point, an dem der Stauts "areitslos" aufhörte, in den beruflichen Werdegängen ein Makel zu sein, liegt viel früher, nämlich Ende der 1980er Jahre (des vorigen Jahrhunderts).

Vor dieser Zeit rümpften die Personalentscheider die Nase, oder luden den Kandidaten gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch ein, wenn sie in deren Lebenslauf eine Zeit der Nichtbeschäftigung entdeckten. Nach dem genannten Zeitpunkt war es so (und dies hat sich bis heute immer weiter verschärft), dass der einzelne Mitarbeiter immer weniger Einfluss auf seinen beruflichen Werdegang hat - unabhängig von der Größe der Unternehmen. Diese lagern Produktionen aus, bilden Fusionen, trennen sich von ganzen Geschäftsfeldern, gehen in Konkurs usw.

Ich kenne den Fall eines hervorragenden Facharbeiters (48), der drei (!) Firmenpleiten miterlebt hat. Als dann seine langjährige Lebenspartnerin starb, wurde er krank und lebt heute von dem unsäglichen Hartz-IV.

Fazit: Heutzutage ist es absolut kein Makel mehr, Zeiten der Arbeitslosigkeit in seinem Lebenslauf zu haben - dennoch ist es nach Möglichkeit zu vermeiden. 

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