Frage zu Persönlichkeitsstörung- Diagnose-EU Rente

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4 Antworten

Ich fordere daher berechtigterweise unbefristete dauerrente.

Ich frage mich dabei ob du das so siehst oder ob das deine behandelnden Ärzte und Gutachter auch so sehen?! Du scheinst bereits so davon überzeugt zu sein das sich an deiner gesundheitlichen Situation keine Änderung einstellen kann das auch ein positiver Umdenkprozess gar nicht mehr stattfinden kann. Du zweifelst deine Diagnose an und fragst ob diese korrekt sei. Wie soll ein Laienportal feststellen ob deine Diagnosen korrekt sind? Wenn eine kombinierte PS vorliegt muss das nicht heißen das alle Kriterien restlos erfüllt sein müssen um die Diagnose zu stellen. Auch ist es so das sich Persönlichkeitsstörungen gegenseitig so beeinflussen können das es für den Laien so aussieht als würde es sich um ein andere Erkrankungsbild handeln. Da du von einer jahrzehntelangen Odise redest bin ich mir sicher das deine behandelnden Ärzte unter Rücksichtnahme deiner Lebensgeschichte sowie der geschilderten und beobachteten Symptome- und Verhaltensweisen wissen worauf sich ihre gestellte Diagnose stützt und diese auch entsprechend rechtfertigen können. Bei Unsicherheiten würde ich dir ein Gespräch mit deinem behandelnden Arzt anraten der dir das Zustandekommen der Diagnosen erklären soll, dass du das verstehen kannst.

Niemand hier kann diese Diagnose bestätigen oder widerlegen. Hier lesen überwiegend Laien, und selbst ein Experte bräuchte dazu das komplette Gutachten sowie eine persönliche Vorstellung deinerseits.

Wenn 3 Wochen stationärer Aufenthalt zu dieser Diagnose führte, was erhoffst du dir dann hier auf gutefrage?

Du wirst hier keine für dich befriedigende Antwort erhalten.

Rentenbegehren und Veränderungswünsche vertragen sich auch nicht. Ich persönlich (Arzt und Psychotherapeut) vertrete die Haltung, dass aufgrund von psychischen Erkrankungen keine Verrentungen ermöglicht werden sollten. Ich halte das für einen Irrweg.

Was willst du denn eigentlich? Du hast deine Rente (erst mal) bekommen und hättest dich wahrscheinlich "nur" regelmäßig untersuchen lassen um sie zu behalten...

Warum klagst du dagegen? Und was hast du davon, ein "hoffnungsloser Fall" zu sein? Bemerkenswert auch, wie unvoreingenommen du dich selbst diagnostizieren kannst - die meisten Ärzte holen sich trotz jahrelangem Studium zumindest eine zweite Meinung ein!

Ich finde es immer bewundernswert, wie Leute, die nicht mal zwei, drei Stunden am Tag arbeiten können, die Organisationsfähigkeit, den Willen und das Durchhaltevermögen aufbringen, vor Gericht zu ziehen. V.a. wenn es nur um Details geht... Klag einfach weiter - früher oder später fällt auch einem Richter auf, wozu du noch in der Lage bist!

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