Frage zu Objektiven, welche soll ich nehmen

8 Antworten

Natuerlich sind teure Objektive fast immer besser als Kitobjektive. Aber entscheidend ist doch, ob Du das Potential Deiner jetzigen Objektive ueberhaupt ausschoepfst. Wenn Du schon das Stativ benutzt, dann solltest Du auch Blende 8-11 benutzen. Außerdem einen Fernausloeser/Selbstausloeser. Niedrigste ISO-Zahl sollte genau so klar sein wie der Verzicht auf die Stativmittelsaeule und Filter und Gebrauch der Streulichtblende. Wenn Du dann noch exakt fokussierst und das Nachschaerfen als letzten Schritt nicht vergisst, sollten die Bildergebnisse schon mit Kitobjektiven gut sein.

Stativ und alles ist ja super nur wenn ich in burgen bin ist mir das zu dunkel da hae ich 5,3 1/20 ich möchte 2,8 und 1/60 oder so haben das wäre super

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das mit blende 8 - 11 kapier ich nicth wenn ich in einem Museum bin oder einer Burg oder einer Kirche und 2 Meter von mir ist ein Ölbild das ich fotografieren möchte nehme ich doch Blende 4,5 oder so und habe dann 1/20 oft aber ich blende 8 dann ist ja 1 Sekunde die langzeitaufnahme dann

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Das Lumix 14-45 ist leider auch nicht sonderlich lichtstark, da kann ich deine Probleme verstehen. Wie wäre es mit einer Festbrennweite, z.B. dem 20mm f1.7 II ASPH oder -etwas kürzer aber auch teurer- dem LEICA DG SUMMILUX f1,7? Das ist von der Lichtstärker her eine ganz andere Welt und wird einige deiner Probleme beheben. In Innenräumen brauchst du ja auch eigentlich keinen großen Zoombereich, ich denke gerade für Kirchen dürfte eine Festbrennweite ideal sein.

nun ich brauche ein zoom weil ich viel zoome und nicht dauernd wechseln möchte oft sind die sachen oben oder sehr nah und daher bruache ich zoom

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@stefanC

Lichtstarke Zoomobjektive gehen halt schnell sehr ins Geld, das 12-35mm f2.8 liegt schon bei 1000€...wie gesagt, für Aufnahmen bei schlechtem Licht sind Festbrennweiten die mit Abstand beste Wahl. Ansonsten musst du halt mit der ISO hochgehn, bei RAW lässt sich das ja noch relativ gut hinterher kompensieren.

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Hallo

es gibt für mFT einige "leckere" Festbrennweiten darunter zb

  • Olympus 12/2 (600€)
  • Olympus 17/1.8 (300€)
  • Lumix 20/1.7 (300€)
  • Leica 25/1.4 (500€)
  • Olympus 45/1.8 (300€)
  • Olympus 75/1.8 (1000€)

dann gibt es die Autofocuslosen Voigtländer Nokoton oder SLR Magic

  • 12/1,6
  • 17,5/0,95
  • 25/0,95
  • 42,5/0,95
  • 45/1.0

Im mFT Bereich wird gerne für den Telebereich "Altglas" verwendet dazu braucht man nur einen Adapter und etwas Geschick/Arbeitstechnik beim manuelen Scharfstellen. Von Lumix gibt es originale Adapter auf Leica R und Leica M. Von Olympus gibt es originale Adapter auf Olympus OM und Olympus FT (mit Autofocus).

Aber dein konkretes Problem ist das man bei Innenraumaufnahmen selbst vom Stativ aus keine "scharfen" Fotos hinbekommt. Da müsste man erst mal analysieren ob die Optik überhaupt in dem Bereich "Scharf" wird weil ansonsten kann ich mir nicht vorstellen das dies ein Problem bei Stativaufnahmen ist. OK man sollte einen Fernauslöser benutzen bzw zur Not denn Vorauslöser um Vibrationen zu vermeiden und das OIS kann auf einem Stativ "spinnen" so das man das besser deaktiviert. Das erste 14-45 ASPH OIS gilt als eine der schärfsten mFT Kit Zooms und das OIS sollte 3 Lichtwerte sicher holen also bei 14mm Brennweite noch 1/8 Sekunde "haltbar" machen selbst 1/4 sollte noch gehen.

Das Kit Objektiv hat bei 14mm Brennweite eine Öffnung von 3.5 und ist damit nur eine halbe Lichtwertstufe dunkler als ein 12-35/2.8 bei 14 mm. Das Kit Objektiv ist bei 14mm in den Randzonen relativ unscharf und vigentiert. Das wird Kameraintern ausgebügelt und kann zur Aquarelleffekten führen. Die optimale Schärfe ist bei Blende 4-4.5 ab Blende 8 gibt es schon Beugung. Evtel sollte man mal testweise von 14 auf 15/16mm zurückgehen da sind Vigentierung und Verzerrung gerniger und damit weniger Aquarellneigung (Die Lumix RAW sind schon vorgekaut so das man keine echten Zugriff auf Rohdaten hat wo man dann mit PT Lens oder DXO evtl. bessere Bildergebnisse als mit Silkypix hinbekommt (Mein Bruder hat auch eine GH2 aber mit dem 14-140 und dem 7-14)

Also jetzt mal testweise die Kamera auf ISO100 einfrieren, die Blende auf 4 und dann Zeitautomatik. Dann die Kamera auf dem Stativ manuel focusieren (falls der AF danebensitzt oder es zu dunkel für denn AF ist) und per Fernauslöser oder mit Vorlaufzeit auslösen. Nach dem ersten Bild das Histogramm aufrufen, die kritischen Punkte per Lupe ansehen und die Belichtungszeit dann manuel auf den optimalen Wert einstellen und ein neues Bild schiessen. Das Histogramm geht auch in der Vorschau aber solange man die Kamera auf dem Stativ verwackelt kann man die Schärfe nicht sicher beurteilen. (OK wenn man ein 200kg Säulenstativ hat ist das Thema vernachlässigbar)

Am besten eignen sich eine Sporthalle oder eine alte Fabrik wo man eine Backsteinwand ablichtet da kann man Schärfe und Verzeichnung relativ leicht prüfen. Da ist aber auch die interne Korrektur wenig gefordert und mcht selten Aquarelle. Aquarelle gibt es bei feinen Strukturen wie Gras, Buschwerk, Astwerk, Fell, Haare,,,

In Kirchen wird entweder mit langer Verschlusszeit und viel Schärfentiefe gearbeitet so das Besucher im Bild verschwinden oder man macht Aviable Light Fotografie. Blitzen ist zum Teil verboten und auch nicht die Problemlösung bzw bei Langzeitaufnahmen kann man damit dunkle Ecke partiel aufhellen oder was "einbelichten". Klar ich habe schon Kirchen und Klöster "ausgeblitzt" meist ging es da aber um die Dokumentation des Zustands vor und nach Restaurationen oder um offiziele Bilder. Dafür wurden meist Grossformatkameras (und "umgedrehte" Reprokameras) und Blendenwerte um 45-90 benutzt.

Tendenziel hat das 14-45 ja nur wenig Bildwinkel (75°) da bietet sich an das man auf ein UWW Zoom umsteigt. Bei Lumix gibt es nur das sehr gute 7-14/4 welches mit 1000€ für das gebotene "preiswert" ist (Olympus will für das etwas bessere 7-14/4 Pro um 2500€). Aber realistischer ist das man bei einem Olympus 9-18 für 500€ "landet". Das Olympus 12/2 ist eine "Leckere" Optik aber mit 600€ eher nicht Konsumententauglich. Wer so eine Optik kauft weiss genau warum und das es die 600€ Wert ist weil ein in der Bildqualität vergleichbares 24mm für Vollformat auch um 600€ kostet.

was ist uww? ultraweitwinkel?nun für mich ist wichtig 14-200 abzudecken mehr nicht die meisten fotos mache ich in 14-45 fast 90 % ich bräuchte eher mehr zoom da ich nicht viel wechseln möchte und irre viel zoome

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