frage zu mindestlohn? sinnvoll? warum?

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3 Antworten

Meine Meinung, muss nicht sein das alles korrekt ist aber sollte stimmen soweit ich weiß.

Der Mindestlohn hebt die Löhne von alles unter 8€ auf mindestens 8€ an (falls der Mindestlohn 8€ sein wird). Das heißt wenn du 5 Euro die Stunde verdienst, musst du 8 bekommen, was deinen Gehalt um ca 60% verbessert. Verdienst du aber 8 Euro und 10 Cent, bleibt dein Lohn gleich.

Das wäre meiner Meinung nach unfair für alle die mehr 8€ die stunde verdienen.

Sagen wir mal in einem Betrieb arbeiten 10 Menschen (8 stunden am Tag mo-so), jeder verdient momentan 5 Euro.

5x10x8x30 = 12.000 Im Monat um alle 10 Menschen zu bezahlen

Werden diese 5 Euro auf 8 Erhöht :

8x10x8x30 = 19.200

sind das 7.200€ mehr Auszahlungen für den Arbeitgeber für die selbe Arbeit und ich denke mir das viele dann Geld sparen wollen indem sie einfach möglichst wenig Personal einstellen und jedem einfach mehr Aufgaben überträgt.

Also gibt es weniger Arbeitsplätze und die Arbeitsplätze sind dann stressiger als davor

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Hi,

ein bundesweit flächendeckender Mindestlohn (nehmen wir gleiche Höhe in OSt und West an) bedeutet; daß jeder, der arbeiten geht, mindestens diesen Lohn bekommt, egal was er macht. Gemeint ist Stundenlohn.

Die SPD will den ML aus allgemein sozialpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Gründen. Gleicher Lohn, für Gleiche Arbeit ist ein Aspekt. Ein Mindestverdienst für jeden der arbeiten geht unabhängig vom Job ist ein anderer Aspekt. Menschen sollen von dem, was sie verdienen, leben können und mit 8,50 pro Stunde lebt es sich bestimmt besser, als mit 6€.

Laut Vorstellung des Koal. Vertrags soll die ML ab 2015 eingeführt werden und dies soll stufenweise bis 2017 abgeschlossen sein. (Artikel dazu gibts im Focus online, mußte selber mal gucken.)

Meiner persönlichen Meinung nach wird der ML genau denen schaden, denen er eigentlich helfen soll - den Geringverdienern. Bevor ich mir (als Arbeitgeber) jemand "niedriger qualifizierten" für den ML holen, versuche ich den am besten qualifizierten dafür zu bekommen. Auch wird wahrscheinlich versucht, so viel wie möglich Arbeit auf vorhandene Arbeitskräfte zu verteilen, ohne neue einzustellen. Für den Arbeitgeber fallen so nur einmal die Sozialabgaben bzw. Lohnnebenkosten an.

In anderen Ländern scheint der ML (bspw. England) allerdings positive Folgen gehabt zu haben.

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die SPD und die Gewerkschaft forderten einen M. in Höhe von 8,50€, also einen lachhaft lächerlichen Betrag. Doch selbst der ist der CDU schon zu viel, will sie doch das Kapital auf jede Weise schonen und der verräterischen SPD ist nichts Besseres eingefallen als einfach wieder mal umzufallen. Der M. wird nämlich erst 2017 eingefühjrt, d.h. kurz vor der nächsten Wahl, wo er dann ggf. leicht wieder gekippt werden kann. Das Ganze gleicht also einer Schmierenkomödie. In den meisten westeurop. Staaten gibt es schon jahrelang nen M., nur eben nicht in D.! Luxemburg ist dort bereits bei ca. 11€ M. angelangt! Vorteile d. M.: 1. die Niedriglohnempfänger haben so mehr Geld im Portemonnaie, der Staat nimmt mehr Steuern ein, Gleiches gilt für die Sozialversicherungsträger (K.Kassen, Rentenvers.) Auch wären so bessere Vorausserzungen gegeben, um Hartz IV endlich abzuschaffen, denn der ist jetzt quasi der M. Weiterhin ist es so, dass mit der Einführung des M. die Kaufkraft ein wenig gestärkt würde, was dann wiederum einige Arbeitsplätze zusätzlich bescheren könnte. Auch Kneipen und Cafes käme es zugute, denn wer mehr Geld hat, kann auch mehr ausgehen.

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Kommentar von blackdog33
29.11.2013, 20:29

vielen dank. noch eine frage: kann ich sagen: blablabla..der M. wäre v.a. ein vorteil für die im Osten. denn dort verdient man im schnitt weniger als im Westen. ist das richtig?

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