Frage zu mienen Raspberry Pi (Elektronik) Projekt.

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3 Antworten

der USB-Port der Raspberry Pi kann nicht einmal den Strom liefern, den  ein USB(2)-Port liefern müsste.

Ein USB-Hub hat normalerweise einen eigenen 5V-Anschluss zur Einspeisung. Wenn er das nicht hat, dann kann man auch basteln.

Am Stecker l(USB-A) iegen die Leitungen  für die Betriebsspannung außen. Im Kabel ist der rote Draht +5V, der schwarze Draht für Ground ( Masse)

Trenne die vom Pi kommende Leitung für +5V auf  ( Masse nicht) und speise den Hub direkt aus einer 5V Quelle.

Die USB-Software wertet die Last an der Stromversorgung nicht aus. Dafür reichen die beiden Datenleitungen und der Datenstrom auf diesen Leitungen.

Trenne die vom Pi kommende Leitung für +5V auf ( Masse nicht) und speise den Hub direkt aus einer 5V Quelle.

Was meinst du mit aufteilen?

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@hirnduenschiss

so auftrennen, dass kein Strom vom Pi zum Hub fließen kann. Der Hub muss die 5V-Spannung direkt von der 5V-Spannungsquelle bekommen.

Ich habe im Hub auf der Leiterplatte den Leiterzug ( +5V) von der Eingangsbuchse ( vom PI ) durch getrennt und eine neue Leitung nach außen gelegt und die dann an +5V gelegt.

Wenn ich deine Zeichnung richtig verstehe, dann hast du das bereits so gezeichnet. Die Masse-Leitung habe ich aber gelassen, so dass von der USB-Buchse  am PI 3 Leitungen zum Hub führen.

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@hirnduenschiss

weil sich auch über Masseleitungen Spannungen aufbauen können, die der Signalspannung entgegen wirken.

Masse-Verbindungen sollten daher daher immer sehr niederohmig ( dicke Leitungen, Abschirmgeflecht, breite Leiterzüge auf Leiterplatten) ausgeführt werden. Auch die sternförmige Anordnung ( hier von der Spannungsquelle ausgehend) verhindert, dass Ströme durch Masseleitungen fließen, die  zu anderen Gräten, Schaltkreisen usw.  gehören.

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der USB-Port der Raspberry Pi kann nicht einmal den Strom liefern, den  ein USB(2)-Port liefern müsste.

Der Raspi B und B+ liefert meines Wissens 600 mA für die USB-Ports. Nutzt man nur einen, passt das mit der Spezifikation. Mit einem dem Eintrag

max_usb_current=1

in der /boot/config.txt kann man das Limit auf 1.200 mA anheben - muss dann aber dafür sorgen, dass die Stromversorgung entsprechend potent ist. Damit erreichen beide Ports die Spezifikation. Der Pi2 liefert die 1.200 mA meines Wissens serienmäßig, allerdings für alle 4 Ports.

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@franzhartwig

bei der Einspeisung der 5V über die Mini-USB-Buchse muss man schon fast 6V anlegen, um intern auf 5V zu kommen. Da war die Einspeisung über die Pin's der CPIO-Stifte besser.

Ohne geeignet Kühlung des USB-Controler-Schaltkreises gabe es nur Probleme ( die log-files waren nur mit solchen Einträgen gefüllt).

Erst seit ich die USB-Geräte-Versorgung am Pi vorbei organisiert habe, ist Ruhe bei den Fehlermeldungen. Das Ganze läuft jetzt seit 3 Jahren rund um die Uhr.

So ein "Umbau" hat gerade mal 10Minuten gedauert.

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@guenterhalt

Ich habe hier nur "Kleinigkeiten" am USB-Port, einen USB-Stick und einen WLAN-Stick, der als Accesspoint arbeitet. Ab und zu hängt noch eine Tastatur dran, das aber nur ausnahmsweise. Der Rest hängt am aktiven Hub. Bisher habe ich mit der Stromversorgung noch keine Probleme bekommen. Welche Einträge in welchen Logs hattest Du?

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@franzhartwig

die von dir genannte Geräte sollten mühelos ohne extra-Versorgung funktionieren.

Bei mir waren 3 USB-RS232-Converter angeschaltet. Dort sind gleich 5v->12V-Konverter integriert, die etwas mehr Strom brauchen.

Die Meldungen betrafen in kurzen Abständen die Erkennung und Abmeldung dieser USB-Geräte.

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wie schon erläutert wurde, musst du die spannungen zwischen  usb hub und raspi-usb trennen wenn du das so aufbaust wie auf deinem schaltplan..aber was sind das für geräte, die du anschliessen willst, die soooviel strom ziehen dass du überhaupt usb hub bauen willst??..wie groß ist dein liPo akku? ich glaube dein projekt wird am akku scheitern, da dieser eventuell geradmal den raspi versorgen kann über paar std ..sobald ein WLAN stick dazukommt..verkürzt sind die zeit um die hälfte...ob sich das überhaupt lohnt als Akku-Betrieb??..oder soll der akku soneart als USV dienen?

Ein WLAN und 3G Stick. Muss auch nur so 3 Stunden halten.

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@hirnduenschiss

ein 3G und wlan fressen dir den akku schnell weg...wie schnell genau? muss man ausprobieren oder eventuell messen und ausrechnen welche Leistungen diese GEräte bei Daten senden und empfangen haben...

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Hat die Batterie/Akku eine genug hohe Spannung?

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