Frage zu Luminol als Blutnachweis – Warum bekomme ich das blöde Fragezeichen nicht weg?

7 Antworten

Krimis werden nicht als Lehrfilme konzipiert - gezeigt wird, was beeindruckend aussieht. Dazu kommen technische Probleme, in einem verdunkelten Zimmer das nur schwach leuchtende Luminol und die gar nicht leuchtenden Personen gleichzeitig aufzuzeichnen.

Eine gleichzeitige Anwendung von Luminol und UV-Licht ist sinnlos, das UV überstrahlt das Luminol-Leuchten.

Die Empfindlichkeit des Luminols ist wesentlich höher als die der visuellen Fluoreszenz-Erkennung (siehe die von michi57319 verlinkte Dissertation).

Denkbar wäre: Erst UV (das geht schneller und bequemer), und wenn damit keine Blutspuren gefunden werden, zweite Suche mit Luminol.

Dass Krimis keine Lehrfilme sind, ist mir schon klar. Aber es hätte ja sein können, dass eine Technik verwendet wird, die ich nicht kenne. Aber immerhin bestätigt es meine Vermutung ja, dass man einfach zwei Sachen vermischt. Der gemeine Zuschauer wird es eh nicht merken.

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Der Nachweis funktioniert ganz ohne Lampe, lediglich durch die Chemilumineszenz des Luminols.

Du kannst Blutspuren aber auch mit tiefblauen/UV-Licht gut finden, wenn du eine gelbe Farbfilterbrille aufhast.

Ja, die Lampe wird zusätzlich verwendet. Hier mal ein Link, in dem das beschrieben wird:

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/8621/1/Vogel_Mark.pdf

Da hast Du wohl was falsch verstanden - eine gleichzeitige Verwendung von Luminol und UV ist in der Arbeit nicht beschrieben. Zitat:

In dieser Versuchsreihe konnten nach Behandlung mit Luminol alle Verdünnungen bis 1:2000 sichtbar gemacht werden.
Mit der Tatortlampe war es nur möglich, die native Spur und die Verdünnungen bis 1:10 zu detektieren.
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Ja, die Lampe ist aber dann eine Alternative. Trotzdem danke für den Link, der immerhin interessant ist.

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