Frage zu Konvektionszellen?

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2 Antworten

Das System versucht natürlich, die komplette Fläche mit Zellen zu bedecken. Hierfür gibt es viele verschiedene Lösungen.

Die Größe der Zellen scheint von den Parametern festgelegt zu sein.

Anscheinend versuchen die Zellen, einen möglichst kurzen Rand zu haben. Das würde einen Kreis bevorzugen, aber mit Kreisen derselben Größe kann man keine Fläche bedecken.

Der beste Kompromiss für (große) Flächen ist ein Gitter aus regelmäßigen Sechsecken.

Im Bild, das du verlinkt hast, wird der Rand abgekühlt, sodass dort andere Bedingungen herrschen, und die Größe der Zellen ist nicht klein gegen die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche. Das dürfte die verzerrten Zellen erklären.

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An der Begrenzung der Zellen strömt das Medium auf oder ab.

Einen kausalen Zusammenhang kann man nicht herleiten, da die Bernardzellen dissipative Strukturen sind, die prinzipiell irreduzibel sind. 

Letztlich stellt sich eine Stabilität so ein, dass genau so viel Entropie exportiert wird, wie innerhalb der Zellen erzeugt wird. Das scheint am besten bei vorliegendem Muster zu funktionieren.

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