Hat mein Hund Verlustängste?

7 Antworten

So wie ich das sehe hat der Hund große Verlustängste. Dafür möchte man ihn auch bedauern. Was wäre man für ein Mensch der mit so einem armen, kleinen Kerl kein Mitleid hätte? Das dumme dabei ist das durch Mitleid der Hund sich in seinem denken und fühlen bestärkt fühlt.

Ich hätte meinen Hund am Anfang auch am liebsten rund um die Uhr getröstet.

Es tut mir immer noch im Herzen leid das mein Hund solche Ängste hat aber ich bemitleide ihn nicht weil es einfach nichts bringt.

Auch wenn es Dir schwer fällt solltest Du ihn manchmal einfach nicht beachten, tu so als würdest Du das zittern nicht bemerken. Du mußt ihn nicht von Dir stoßen, einfach nur gelassener mit ihm umgehen.

Sehr wahrscheinlich spürt er das Du Dich sorgst und das wiederum löst bei ihm Sorgen aus. Geh so oft es Dir möglich ist mit ihm raus und lass ihn rumspringen und toben wenn das möglich ist. Spiel mit ihm und wenn er sich mit anderen Hunden versteht dann lass ihn Hundebekanntschaft machen. Das ist der erste Weg sein Selbstbewusstsein zu steigern. Du könntest auch in einen Hundeverein gehen und dort etwas mit ihm machen woran er und Du Spass habt.

Ich wünsche Dir noch viel Freude an Deinem Vierbeiner.

LG

Hallo,

ich hatte mal dasselbe problem mit einem Hund. Nach einiger Zeit hat sich herausgestellt das er taub war. Taube Hunde laufen ihren Besitzern ständig hinterher. Mein jetziger Hund ist im Alter ertaubt und hat das ständig hinterher laufen erst seitdem. Zuvor als er normal gehört hat, tat er das nicht. Verlustängste plagen ihn ganz sicher nicht. Reagiert dein Hund auf seinen Namen oder Türklingel? wenn nicht, liegt wahrscheinlich dieses Problem vor.

Es ist immer schwer, ohne den Hund oder Halter zu kennen, etwas zu sagen.

Fakt scheint aber zu sein, das der Hund folgendes für sich entdeckt und gelernt hat: Zitter ich, bekomm ich Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, also mache ich das demnächst immer so. Du hast den Hund dahingehend bestärkt.

Warum er das am Anfang gemacht hat bzw. was der Auslöser war, lässt sich von hier nicht sagen. Vielleicht hat er Trennungsangst. Erörter, ob sich etwas bei Euch verändert hat bzw. hinterfrage seine Vorgeschichte.

Gruß

Danke! naja, er war früher viel alleine,fast immer, nie Gassi gehen usw und dann das tierheim, da ging es ihm sehr schlecht. Wenn er bei mir ist,ich mit ihm spiele,raus gehe,ihn streichel, mit ihm rede, ist alles oki :)

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Sofern keine körperlichen Ursachen vorhanden sind, solltest Du anfangen das "alleine bleiben" zu üben. SOLLTE es sich um Trennungsangst handeln ist das extremer Stress für den Hund. Und Du wirst es kaum schaffen 24/7 da zu sein.

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@Abuterfas

Naja ich gehe auch arbeiten und es ist kein Thema wenn er so 4,5 std am Tag alleine ist. Schläft dann, aber er frisst nichts und trinkt nichts,wenn ich nicht da bin.

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Woher weißt Du was der Hund macht, wenn Du nicht da bist? Schläft oder döst er noch, wenn Du nach Hause kommst? Wenn ja, kann das ein Anzeichen von Erschöpfung sein, weil er angestrengt nach Dir gesucht hat, gestresst auf und ab geht und auf Dich wartet etc. Sofern Du eine Webcam hast, baue sie mal auf und schaue Dir das an.

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