frage zu ip speicheruuuung?!?!?!

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3 Antworten

Grundsätzlich gilt, dass IP-Adressen als Verkehrsdaten nur so lange aufbewahrt werden dürfen, wie sie für den erhobenen Zweck notwendig und erforderlich sind. Eine Speicherpflicht gibt es zurzeit nicht.

  • Zu Abrechnungszwecken: je nach Abrechnungszeitraum und Einwendungsfrist. Nach § 97 Abs. 3 TKG gilt, dass Daten bis zu sechs Monate nach Versendung der Rechnung gespeichert werden dürfen. Wurde vom Betroffenen eine Einwendung erhoben (z. B. Bestreiten einer Geldforderung), so verlängert sich diese Frist bis zur Erledigung der Einwendung.

  • Zu eigenen Sicherheitszwecken: es wird im Allgemeinen von den Aufsichtsbehörden eine Speicherfrist von maximal 7 Tagen nicht beanstandet.

  • Zur Vermarktung / Dienstverbesserung (was auch die Erstellung von Statistiken hierfür einschließt): Es gilt § 96 Abs. 3 TKG – grundsätzlich muss hierzu eine Einwilligung des Betroffenen vorliegen und die Daten des anderen Kommunikationspartners (der Angerufenen bei Telefonie) sind unverzüglich zu anonymisieren.
sarahklein2013 28.06.2013, 16:29

also ich lese im internet bei flatrate muss gelöscht werden nach 7 tagen das sei pflicht dieses 6 monate sei nciht mehr zulässig

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Falsch gedacht. Da gehts um das MÜSSEN und nicht um das DÜRFEN. Jeden Provider bleibt es überlassen, wie lange er ( auch aus statistischen / technischen ) Gründen Verbindungsdaten speichert und in welcher Art und Weise ( Ausführlichkeit ). Der Rest bezieht sich nur auf das, was aus rechtlicher Sicht gespeichert werden muss und in welcher Art. ( Zugeteilte IP <-> Ziel IP, mit Portangabe oder ohne Portangabe, welches Protokoll wurde verwendet bzw. welche Services wurden benutzt usw. ) - wenn es nicht wirklich notwendig ist, dann sieht man sowieso davon ab, zu was sollte man aus Spass so viel Speicherplatz sinnlos verbraten..

sarahklein2013 28.06.2013, 16:42

also meinst du es wird ind er regel nach 7 tagen gelöscht so wie die telekom es selber offiziel behauptet?

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Vienna1000 28.06.2013, 16:57
@sarahklein2013

Ich meine eher, dass ein User sowieso keinerlei Einfluss darauf hat, was wann wo wie protokolliert und ausgewertet wird. ( Vgl. Facebook und "Userprofiling" - da werden Daten über Jahre zusammengetragen und niemand weiss, wie genau damit umgegangen wird.. ) - Um wirklich SICHER zu gehen müssten man den Rechner ausschalten und nie mehr einschalten. Ansonsten sind solche Gedankengänge.. halbwegs sinnfrei. Es gibt die "natürlichen" Richlinien, was man tun kann / darf und Dinge die man keinefalls tun kann / darf im Netz. und daran sollte man sich einfach halten. Der Zugangsprovider ist an dem ganzen das wenigste Problem.

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Deine IP wird offiziell wenige Tage amtlich und gerichtsfest gespeichert. Dies ist insbesondere ärgerlich, wenn du auf einer falschen Seite warst und dir nun ein Anwaltsbrief mir einer Abmahnung und Kostenrechnung ins Haus flattert. Richtig krass ist die geduldete längere Speicherung deiner Nutzerdaten: Nutzerprofil. Wenn der Schnüffelapperat meint, deine Daten zu speichern, dann macht das Bundesamt für V. oder der Bundesnachr... eben was er will.Andere Provider spielen da übrigens mit wehenden Fahnen mit (sonst bekommen sie auf den ersteigerten Frequenzen keine gute Zulassung). Sprich: o2 oder Vodaf... geben genauso schnell deine Daten raus, Im übrigen verdienen damit alle Provider richtig viel Geld : wenn die Telefone nicht mehr abgehört werden würden, würden viele Jobs bei der Telek .. oder bei Vodafo... wegfallen.

Eine Frechheit ist das nicht, sondern Realität.

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