Frage zu Gedichten...? Tipps beim Selberschreiben?

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3 Antworten

Hallo Rythym20, das Wichtigste wäre dir zuallererst mal klar zumachen was ein Prosagedicht ist bzw. ausmacht. In diesem Falle ist es eine ganz eigene Art von Gedicht die ohne eine Art von Reihmen und relativ ohne festen Versen auskommt, sprich es muss eine hohe Konzentration an Wortdichte und muss einem Rhythmus folgen um diese Art von Lyrik auch als vollständig und rund zu betrachten.

Am besten würde ich dir Raten zum einen den Wikipediaeintrag zum Thema Prosagedicht zu lesen als auch die Werke von "Ivo Braak" mal anzusehn. Vorallem sein Werk "Poetik in Stichworten", da sollte es behandelt sein. Lt. Wikipedia auf Seite 78.

MfG SeekreX

Das wichtigste ist das du weißt wo drüber will ich schreiben: über freude, das leben, den Tod oder etwas völlig anderes. Du musst es dir bildlich vorstellen.

DAS LEBEN

DINKEL IST DAS TAL DER TRAUER,
GRAU UND TRIST IST DIESE ZEIT, UND NIEMAND KANN IM VORAUS SAGEN,
OB DER WEG IST NOCH SO WEIT.

DURCHGEHEN MUSST DAS TAL DER TRAUER,
JEDER DER EIN LEBEN MISST,
UND ES KANN IHM KEINER SAGEN,
WIE LANG DIESER WEG NOCH IST.

bei diesem Gedicht habe ich an den 1 und 2. Weltkrieg gedacht, bzw. An mein leben und das Leben der Menschen früher (Mittelalter)
Versuche dich einfach mal in die Welt reinzufühlen dann klappts.

Als ich fuhr mit der Bahn

Kam ein Obdachloser rein

Betrunken voller Bier bettelt er bei uns.

Er fing zu rauchen an.

Die Leute schauten weg

ängstlich zum Fenster raus.

Dann kamen junge Leut

setzten sich auf den Schoß.

Die Bahn war überfüllt

Da steig ich lieber aus.

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