Frage zu elektrotechnik?


30.11.2021, 21:19

Ist das so richtig?

geg.; P1 50 Watt - 230 Volt.

Wir suchen Vorwiderstand, wenn es auf 30 Watt ist. 

P=U*I. 

30=230 * I 

I = 0,13A

R=U*I= 1769 Ohm. 

Die ist aber anscheinend falsch.

Kannst du deine Hausaufgaben nicht selbst machen, oder warum fragst du hier 5 Mal am Tag nach einer Lösung?

Klassenarbeit lernen

5 Antworten

es kommt darauf an, was "etwas" ist. gehen wir von einer linearen last wie einer kleinen heizung oder einer glühlame - KEINE led und KEINE energiesparlame! aus, dann könnte man den rechnerischen widerstand bestimmen, um dann auf die andere weise festzulegen, welchem widerstand es bedarf, damit der gesamtwiderstand der kette aus vorwiderstand und verbraucher die angestrebten 30 watt erreicht.

nach R=U^2 / P ergibt sich für deinen 50 watt verbraucher ein sollwiderstand von 1058 Ohm.

auf die gleiche weise kann man ausrechnen, dass für 30 watt ein widerstand von 1763 2/3 Ohm erforderlich ist.

nun musst du im finalen schritt nur noch den widerstand deines verbrauchers vom sollwiderstand abziehen und erhältst die größe des benötigten vorwidestandes.

lg, Anna

Ich denke, der Lerneffekt ist größer, wenn man weiß, welche Grundformel man kennen muss.

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wir haben einen Widerstand (z.B. Heizung oder so, also rein ohmisch)

bei 230 V werden 50 W verbraucht.
P = U * I ......
I = P : U = 50 : 230 = 0,2174 A

R = U : I = 230 : 0,2174 = 1.058 Ohm

also ein Widerstand mit 1.058 Ohm an 230 V zieht 0,2174 A und verbrät dabei 50 W
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soooo, verdopple ich die Spannung, dann verdoppelt sich auch der Strom und somit vervierfacht sich die Leistung ! ! ! !

z.B.
100 Ohm an 100 V ... I = U : R = 100 : 100 = 1 A ... P = U * I = 100 * 1 = 100 W
100 Ohm an 200 V ... I = U : R = 200 : 100 = 2 A ... P = U * I = 200 * 2 = 400 W

die Leistung steigt also im Quadrat zur Spannung
in unserem Beispiel:
von 100 V auf 200 V ist der Faktor 2 (100 V * 2 = 200 V)
2² = 4 ...... die Leistung steigt um das vierfache (100 W * 4 = 400 W)
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jetzt müssen wir Rückwärts denken ! ! !
Die Leistung und die Spannung steigen nicht, sondern sinkt ! ! !
also rechne ich nicht im Quadrat sondern mit der Quadratwurzel

Die Leistung soll von 50 W auf 30 W sinken.
100 % = 50 W
1 % = 0,5 W
60 % = 30 W

(kurz: 30 : 50 = 0,6)

wir brauchen also nur 60 % der Leistung

Quadrat rückwärts ist Wurzel
 wir brauchen also 77,46 % von den 230 V

230 V * 0,7746 = 178,16 V

soooo, Probe:
wir legen jetzt die 1.058 Ohm an 178,16 V
I = U : R = 178,16 : 1.058 = 0,1684 A
P = U * I = 178,16 * 0,1684 = 30,002 W

hurra, da sind sie, die 30 W
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und jetzt ist es eigentlich ganz einfach
in einer Reihenschaltung fließt überall der gleiche Strom

R_gesamt = U_gesamt : I = 230 V : 0,1684 A = 1.365,8 Ohm
Vorwiderstand = R_gesamt - Heizung 1.365,8 - 1.058 = 307,8 Ohm
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geht auch anders

wenn an der Heizung 178,16 V abfallen sollen, dann müssen am Vorwiderstand
230 - 178,16 = 51,84 V abfallen !

 die Formel nach R_Vor umstellen



Was für ein Müll! Doppelte Spannung ist vierfache Leistung!!! Vie/ weiter hab ich nicht gelesen!

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@Nobbe54

es gibt 2 Möglichkeiten

1.) Du ließt weiter

2.) Du rechnest selbst

wenn Du an den gleichen Widerstand die Spannung verdoppelst, dann verdoppelt sich auch der Strom, somit vervierfacht sich die Leistung .... das ist 1. Lehrjahr

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Kann ja auch nicht richtig sein! Du hast ein Gerät mit dem Widerstand R(gerät). Dieser ist so groß, dass bei 230V eine Leistung von 50W aufgenommen wird.

Ein Vorwiderstand welcher so ausgelegt ist, sodass das Gerät nur noch eine Leistung von 30W aufnimmt würde dazu führen, dass nicht nur der Strom kleiner wird sondern auch die Spannung, denn das System ist ähnlich zu betrachten wie zwei Widerstände in Reihe.

So wie du gerechnet hast würde das bedeuten, dass 230V am Vorwiderstand anliegen, doch das ist nicht der Fall.

Hinweis: P=R*I^2

so kannst du den Strom berechnen. Der Strom muss sowohl durch das Gerät als auch durch den Vorwiderstand. (Reihenschaltungsgesetze).

Mit dem Strom kannst du nun berechnen, wie groß die Teilspannung sein muss, die jetzt an dem Gerät anliegt und darauf dann die Maschenregel anwenden, dann bekommst du automatisch auch die Teilspannung des Vorwiderstandes.

Jetzt nur noch ohmsches Gesetz anwenden und schon hast du den Vorwiderstand. Das währe der Lösungsweg der mir spontan eingefallen währe.

Verbraucher mit Vorwiderstand gehört zum Thema Reihenschaltung. Ich hoffe es hilft weiter.

Ja, aber ist meine Rechnung richtig?

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