Frage zu Einverständniserklärung beim Arzt, was heißt das?

2 Antworten

Wenn du beim Arzt eine Blutuntersuchung machen lässt, muss der Arzt diese in Labor schicken. Dazu müssen auch deine Daten übermittelt werden, weil man ja am Ende wissen muss, von wem sie stammt. Und der Arzt braucht deine Erlaubnis, dass er deine Daten dem Labor übermitteln darf.

Wenn du zusätzlich bei einem Facharzt in Behandlung bist, kann dein Hausarzt die Befunde vom Facharzt erhalten, denn er muss ja über dich Bescheid wissen, sonst kann er möglicherweise keine vernünftige Diagnose stellen.

In der Erklärung steht auch ausdrücklich "Mein behandelnder Arzt/Psychotherapeut darf diese Informationen nur zum Zwecke der von ihm zu erbringenden Leistungen verwenden."

Du kannst dein Einverständnis auch verweigern oder widerrufen. Ohne Kommunikation zwischen den Ärzten stelle ich mir aber eine vernünftige Behandlung schwierig vor.

Hi,

Wieso und was bedeutet das ?

Das bedeutet, dass sich die Arztpraxis eine Einverständniserklärung aufgrund der EU-Datenschutzgrundverordnung holt - Änderung der rechtlichen Grundlage, für dich als Patient vom Prinzip her tendenziell irrelevant.

Bekommt der Arzt dnn Zugriff auf ALLE Daten von anderen Ärzten ? Oder nur die Diagnose ?

Nein, der Arzt hat nach wie vor nur Zugriff auf die eigenen sowie die ihm explizit übermittelten Daten. Also: alles wie bisher.

Das ganze spielt in erster Linie für die Abrechnung mit der Krankenversicherung eine Rolle - Du musst nach der DSGVO zustimmen, dass deine Daten übermittelt werden dürfen.

Weil das können ja dann auch die Arzthelferinen lesen und da habe ich kein Vertrauen.

Die Medizinischen Fachangestellten (wie sie mittlerweile seit Jahren heißen) können ohnehin quasi alle Daten lesen, da sie in aller Regel für deren Bearbeitung und die Abrechnung zuständig sind. Zudem unterliegen sie der gleichen Verschwiegenheitspflicht wie der Arzt selbst.

Bisher wurde man ja gefragt, ob man dem Hausarzt zB. was zukommen lassen will. Hat das keine Gültigkeit mehr ?

Die Frage erfolgt natürlich trotzdem - deine Zustimmung zur Datenübermittlung-/verarbeitung muss allgemein aber schriftlich vorliegen.

LG

Ja, die Daten beim jeweiligen Arzt. Aber wenn zB. die Hausarztpraxis was abrechnet, sieht diese (bzw die Angestellten) ja nicht, was zB. beim Psychiater gemacht wurde. Oder?

0
@SaniOnTheRoad

Also kann der Hausarzt zB. nicht "einfach so" ohne meine explizite Einwilligung vom Psychiater alles anfordern ? Auch wenn ich diese Erklärung unterschreibe ?

0
@Qualle93

Nein - warum sollte er das auch?

Relevante Befunde, Diagnosen und Änderungen der Medikamenteneinnahme sollte man seinem Hausarzt im eigenen Sinne selbstverständlich mitteilen.

1
@SaniOnTheRoad

Bin da sehr paranoid, daher die Fragen. Also erfährt der theoretisch nichts, wenn ich das nicht einwillige ?

0
@Qualle93

Nochmals: nein - der Arzt sieht nur die Daten, die er selbst erhoben hat oder die ihm explizit übermittelt wurden.

0

Uni Einschreibung - Bafög Daten Weitergabe?

Hey Leute,

in meinem Einschreibungsdokument steht am Ende diese Passage

''Einverständniserklärung zur Weitergabe von Daten an das BAföG-Amt für die Bearbeitung des BAföG-Antrages entsprechend der Einschreibungsordnung

Hiermit erkläre ich, dass ich mit der Übermittlung folgender personenbezogener, im Studierendensekretariat gespeicherter Daten an das BAföGAmt einverstanden bin: Matrikelnummer, Name, Vorname, Geburtsdatum, Postanschrift, Hochschulsemester, gewählter Studiengang, Studienfächer, Regelstudiendauer, Studienform (Voll-/Teilzeit), Fachsemester sowie Studiengang und Studienfächer der Ersteinschreibung.

Die Einverständniserklärung kann jederzeit von mir schriftlich widerrufen werden.''

Dort soll ich wie gesagt unterschreiben. Meine Frage ist ob das ein normaler Vorgang ist und quasi egal ist ob man Bafög möchte oder nicht oder ob man dort nur unterschreiben soll wenn man Bafög beanspruchen will.

Ich danke im Voraus für alle Antworten.

...zur Frage

Krankenkasse fordert Einwilligung zur Aufhebung der ärztl. Schweigepflicht wegen Krankengeld

Hallo Zusammen,

ich habe heute die Unterlagen meiner Krankenkasse bekommen um Krankengeld zu beantragen. Neben den üblichen Dokumenten wie dem vom Arzt auszufüllenden Schreiben liegt nun aber auch eine Einwilligung zur Entbindung der behandelnden Ärzten der Schweigepflicht bei.

Meine Frage ist nun: Muss ich diese unterschreiben um Krankengeld zu bekommen? Oder bin ich nicht dazu verpflichtet meiner Krankenkasse die Aufhebung zu genehmigen, ich finde das nämlich etwas seltsam..

Danke und Grüße

...zur Frage

Gehirntumor diagnose aber Blut Werte ok?

Kann ein Arzt zu 100 % den Patienten mitteilen das er ein Gehirntumor hat , ohne das es im Blut zu erkennen ist

...zur Frage

Was kann der Arzt an Daten sehen?

Hey Liebe Community,

ich habe eine Frage? Wie schon oben beschrieben würde ich gerne Wissen welche Daten mein Arzt alles so sehen kann. Zudem wäre es auch gut zu wissen was überhaupt alles eingespeichert wird. Am besten wäre es natürlich wenn einer aus der Branche auf diesen Beitrag stoßen würde. Im besonderen in Bezug auf ausgestellte Rezepte und welche Daten überhaupt so landen können auf meiner Karte. Ich habe einen von diesen neuen Versicherungskarten.

Vielen Dank im vorraus :)

...zur Frage

Gegen den Willen behandeln?

Hey,

Ich habe in paar Wochen einen Arzt Termin, da wollen sie mir eine Spritze geben. Ist es Den Ärzten erlaubt, gegen den Willen eines Patienten eine Spritze/Behandlung einzureichen ? Denn ich habe GROßE Angst vor Spritzen.

...zur Frage

Darf eine "Privatperson" einem Patienten eine Spritze geben?

Normalerweise dürfen nur Ärzte, Heilpraktiker und deren Bevollmächtigte (Sprechstundenhilfen) die Hautschranke durchbrechen.. Was aber, wenn man weder Arzt, noch Heilpraktiker ist und von einem Patienten gebeten wird, dass man ihm eine Spritze gibt? Begibt man sich damit in eine strafbare Handlung? Wenn ja, reicht es aus, dass mir der Patient eine schriftliche Einverständniserklärung gibt? Oder sind Patienten heut zu Tage schon so unmündig? Danke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?