Frage zu einem Bibelvers... (markus 11, 24)

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11 Antworten

Wenn du Gott um etwas bittest, was dir im Endeffekt schadet, möchtest du dann, dass er das erhört? Ich würde es nicht wollen. Damit beginnt das Problem: Was ist gut für mich und was schadet mir? Wenn es wirklich gut ist, was du bittest, dann wird er es dir auch geben.

Es gibt aber noch ein weiteres Problem. Menschen um uns herum, die mit uns zutun haben, sind uns nicht immer wohlgesonnen. Das ging Jesus auch so. Er starb ja am Kreuz weil Satan unter Mitwirkung von Menschen ihn umbringen wollte. Dass er gleichzeitig als Unschuldiger unsere Schuld und deren Strafe auf sich genommen hat, ist Teil des Evangeliums, ändert aber nichts an der Grausamkeit des Kreuzestodes. Damals offenbarte der einstmals deckende Cherub sein wahrhaft teuflisches Wesen. Alle, die Gottes Willen tun wollen, müssen deshalb Verfolgung leiden, so lange die Erde steht und der Widersacher Gottes nicht vernichtet ist. Der Satan wird erst vernichtet, wenn die neue Erde beginnt. Deshalb wird es das Böse auch so lange geben. Dafür kann man Gott nicht verantwortlich machen, es sei denn, man wollte, dass alle Wesen zum Guten gezwungen werden. Das ist aber widersinnig. Die Entscheidungsfreiheit für Gut und Böse wird jeder haben, bis alle sich entschieden haben.

Dennoch ist es nicht vergeblich, in seinen Problemen zu Gott zu beten. Er hat gesagt, dass er es nicht zuläßt, dass wir über unser Vermögen versucht werden. Gott will auch, dass es seinen Nachfolgern gut geht. Auch darum kann man beten. Man darf nur nicht erwarten, dass Gott den Wunsch nach einem "Lottogewinn" oder ähnliches auch erhört. Denn der könnte zum Beispiel auch der Auslöser für eine schreckliche Zukunft sein. Niemand wird am Ende mit dem Widersacher Gottes verbrannt, der sich für Gott entschieden hat. Die Bitte, ein echter Christ zu werden, wird er garantiert erhören. Jeder wird auch mit auf die neue Erde kommen dürfen, der sich für Gott entschieden hat..

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Nicht das Gebet ansich hat Kraft, sondern derjenige, der Macht und Willen hat Gebete zu erhören. Man kann auch beten ohne Glauben und es gibt auch Gebete die einen rein religiösen Ursprung haben und gar nichts bewegen, weil sich die Bitten an Götzen oder Dämonen richten. Man kann auch in falscher Haltung und Einstellung zu Gott beten und wird damit ebenfalls nichts erreichen können. Das Gebet ist kein Werkzeug um Wünsche zu erfüllen, sondern dient der Kommunikation mit Gott und ist Ausdruck einer Beziehung. Gott hat versprochen, daß den Gläubigen alles zum Guten mitwirken wird. Wenn eine Gebetserhörung aber diesem Zweck nicht dienen würde, kann Gott dieses Gebet nicht erhören. Um in rechter Weise und mit Glauben Gebete und Anliegen vor Gott zu bringen, brauchen wir den Heiligen Geist - diese Gebete, die letztlich in Gottes Willen ihren Ursprung haben, werden auch erhört. Gegenüber Gott haben wir immer Unrecht - auch in unseren Wünschen und Gebeten. Darum werden manche Gebete nicht erhört, oder nicht zu dem Zeitpunkt, oder in der Weise, wie wir es wollen. Gott erhört Gebete, keine Frage, und wir dürfen auch alles im kindlichen Glauben vorbringen, nur wird immer Gottes Willen und seine Liebe für uns im Vordergrund stehen. Jedenfalls werden die Gläubigen erfahren was Gott will und auch was nicht. Wir sollen beten und auch glauben daß Gott unsere Bitten erhört, aber so wie Jesus sollten wir auch immer dabei betonen: "Dein Wille geschehe"!

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Kommentar von Sonnenblume1943
23.10.2012, 21:46

Genau so sehe ich das auch!

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Die Einen sagen: natürlich nicht. Gott tut nichts Böses. Die Anderen sagen: böse Wünsche werden zu deiner Schuldigsprechung erfüllt. Für mich kommt das aufs Gleiche raus!

Wenn sie nicht erfüllt werden dann fällt vielleicht der vom Glauben ab, der auf die Schriftstelle beharrt ohne sich selbst zu hinterfragen. Wenn sie erfüllt werden, kann man auch vom Glauben abfallen. Weil diese Schriftstelle im Zusammenhang steht mit dem was Gott sonst gesagt hat. Und das wirkt dann doch sehr widersprüchlich.

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Selbstverständlich erhört Gott jedes AufrichtigE Gebet! Dazu ist aber zunächst Voraussetzung, dass man getaufter Christ und Mitglied einer Kirche ist, wo an die Dreieinigkeit Gottes geglaubt wird! Also nicht Zeuge Jehovas etc. wie unser lieber Freund Abundzu etc.!

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Kommentar von kdd1945
24.10.2012, 16:54

Wenn Du mir zeigst, wo in der Bibel Dreieinigkeit, oder Dreifaltigkeit, oder Trinität steht, nicht was irgendein heidnischer römischer Kaiser Konstantin l. erst im Jahr 325 in Nicäa durchgedrückt hat ??

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Gilt der Glaube dem Heil für alle, wird sich das Gebet erfüllen - mal früher, mal später. Gruß

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Ich denke JA, Da Gott Allmächtig ist. und weil er es ist, weis er auch odas worum man bittet auch gut dür einen ist, und entsprechend "erfüllt". Beispiel: Man spricht im Gebet den Wunsch aus Im Lotto zu gewinnen (vorrausgesetzt man spielt). Da GotT Allmächtig ist, weis er allein ob so ein Lottogein für dem "Beter" gut ist, und lässt es gegebenfalls in Erfüllung gehen.

Liebe Grüße Markus

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Hallo Tabbi19

Auf den ersten Blick scheint es so zu sein, wie Du vermutest.

Wenn man allerdings die Bibel etwas genauer untersucht, erfährt man, dass selten ein Text für sich allein alles aussagt, was es zu dem Thema zu sagen gibt.

Mitten in der Bibel steht deshalb auch eine Art „Gebrauchsanweisung“ und die besagt: „Die SUMME deines Wortes ist Wahrheit“ (Psalm 119:160) Die Summe mehrere Aussagen also!

Jesus selbst hat das häufig vorgemacht. Als er beispielsweise von dem Teufel versucht wurde, zitierte der Widersacher zweimal aus dem Worte Gottes. Jesus aber antwortet dreimal mit einem weiteren Text, der das Gesagte dann „gerade rückte“ (Matthäus 4:1-11)

Wenn wir genauso verfahren, lernen wir aus der Bibel zu Deiner Frage, ob Gott alle Gebete erhört, so einiges dazu - und das kann man vorab schon einmal so zusammenfassen:

„Wenn Du möchtest, dass Gott Dir zuhört, wenn Du betest, dann musst Du ihm zuhören, wenn er zu Dir spricht!“

Und unser Schöpfer „spricht“ zu Dir und mir, zu uns, durch sein geschriebenes Wort.

  • So hört Gott zwar alle Gebete - aber das bedeutet nicht, dass er sie alle erhört! Deshalb heißt es in Johannes 9:31: „Wir wissen, dass Gott nicht auf Sünder hört, doch wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, hört er auf diesen.“

oder

  • Jesus Christus als der „Mittler“ zwischen seinem Vater Jehova und uns, machte auf eine ähnlicher Bedingung aufmerksam: „Wenn ihr in Gemeinschaft mit mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet, was immer ihr wünscht, und es wird für euch geschehen.“ (Johannes 15:7; siehe auch 1. Timotheus 2:5)

oder

  • bei einer anderen Gelegenheit betonte er, wie wichtig das Halten seiner Gebote ist. In 1. Johannes 3:22 sagte er „und was immer wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und die Dinge tun, die in seinen Augen wohlgefällig sind.“

Und nicht zuletzt

  • haben Gebete nur dann Aussicht darauf, erhört zu werden, wenn ihr Inhalt mit dem Willen Gottes übereinstimmt - Eigentlich versteht sich das von selbst! In 1. Johannes 5:14 wird das so ausgedrückt: „. . . Und dies ist die Zuversicht, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten. . .“

Wenn alle diese aufgezählten Voraussetzungen bei einem Suchenden (noch) nicht vorhanden sein sollten, wird er deshalb keinesfalls von unserem liebevollen Vater im Himmel von vorherein ausgegrenzt.

Aber eine Winzigkeit sollte schon erkennbar sein - und die nennt er Dir in Hebräer 11:6: „. . .denn wer sich Gott naht, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird.“

Und dieses "ernstliche Suchen" wird ihn dann ganz sicher veranlassen über die oben genannten Dinge nachzudenken.

Wenn Du das noch ein wenig vertiefen möchtest, findest Du in diesem Beitrag

Wie man sich dem „Hörer des Gebets“ nahen sollte

http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2006645

noch mehr zum Nachdenken.

Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter.



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Gott erhört jedes Gebet. Manchmal heißt die Antwort "ja", manchmal "nein" und manchmal "warte noch".

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Es steht aber auch da, so ihr glaubt.Das heist, wie es aus der Bibel gelehrt wird, die Richlinien, sind bei einem Gebet zu beachten.Du kannst also nicht um alles bitten.Aber wir sollen ihn auch nicht mit dem Gebet provozieren und herausfordern.

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wenn du betest dann wird es erhört und alles woran du wirklich glaubst wird er dir soo erfüllen wie er es für richitg hält

soo würde ich es interpretieren

lg jessy :DD

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Glaubst Du etwa, wenn jemand betet: Der Hans soll tot umfallen, dass Gott so ein Gebet erhört, und der fällt tot um?

Schätze mal, wie viele Leute dann jeden Tag beten würden, und wie viele tot umfallen würden?

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Kommentar von icecruiser
25.10.2012, 12:09

Dann wär die Erde bald leer...

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