gibt es eine gängige Klausel, womit man die Probezeit im befristeten Arbeitsvertag ausschließen kann?

1 Antwort

Für den Ausschluss einer Probezeit in einem Arbeitsvertrag bedarf es keiner Klausel.

Im Gegenteil muss eine Probezeit ausdrücklich vereinbart werden, denn ohne eine solche ausdrückliche Vereinbarung der Probezeit gibt es eben auch keine.

Die die Formulierung im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB § 622 "Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen" Abs. 3 lautet:

Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Soll es dennoch eine Klausel geben, so reicht auch die Formulierung: "Eine Probezeit wird nicht vereinbart.".

Wenn es keine Probezeit gibt, dann ist das befristete Arbeitsverhältnis nur dann ordentlich kündbar, wenn diese Kündigungsmöglichkeit ebenfalls ausdrücklich vereinbart worden ist; die Möglichkeit zur außerordentlichen/fristlosen Kündigung ist von Kündigungsausschlüssen grundsätzlich nicht betroffen.

Danke für Ihre Antwort, mir geht es dabei auch hauptsächlich um die Kündigungsfrist Frist (2 oder 4 Wochen), die ich bei 3 Monaten gern ausschließen möchte.

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@arthe82

Ganz einfach:

> Wurde keine Probezeit vereinbart für das befristete Arbeitsverhältnis, gibt es auch keine verkürzte Kündigungsfrist von 2 Wochen.

> Wurde keine Kündigungsmöglichkeit vereinbart für das befristete Arbeitsverhältnis, kann es auch nicht ordentlich gekündigt werden, sondern endet mit Fristablauf (oder Erreichung des Zwecks).

Wenn es zu beiden Punkten keine Bestimmungen gibt, gibt es auch keinerlei Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung (außer fristloser Kündigung und Beendigung über Aufhebungsvertrag).

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