Frage zu Demenz mit 33 Jahren?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo gottesfuerchtig,

das tut mir natürlich für deinen Cousin leid, dass er so früh an den Folgen des Alkoholkonsums an Demenz erkrankt ist.

Wir wissen heute, dass wenn schon 75% des Gehirns kaputt ist, die ersten Symptome von Demenz auftreten!

Für deinen Cousin ist es jetzt wichtig KOMPLETT vom Alkohol weg zu kommen!

Natürlich gibt es rundum Betreuungen, frag da einfach mal beim Arbeitsamt oder bei der zuständigen Krankenkasse nach.

Bei fragen bitte in die Kommentare.

Ich wünsche euch alles Gute!

Hi,

das Korsakow-Syndrom ist in den meisten Fällen bei Alkoholkarenz und durch Vitamingabe zwar rückläufig, es verschwindet jedoch fast nie ganz.

Ein guter Schritt wäre sicherlich, wenn du ihn mal zum behandelnden Arzt begleiten würdest und mit ihm und deinem Cousin ein Konzept überlegen würdest.

Als erstes sollte unbedingt der Alkoholentzug stehen, wenn das möglich ist. Sonst wird sich sein Zustand schnell weiter verschlechtern.

LG

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Was für ein Konzept? Im Endeffekt geht es ja nur darum ihn bis zum Tod zu begleiten oder?

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@gottesfuerchtig

Das kann dir der behandelnde Arzt näher erläutern. Ich weiß ja nicht in welchem körperlichen Zustand dein Cousin ist und wie viel Hilfe er momentan braucht.

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Zit.: "Eine konsequente Behandlung kann bei manchen Menschen mit Korsakow-Syndrom eine Besserung der Symptome erzielen. Ein durchgreifender Erfolg ist aber nur bei einem kleinen Teil der Patienten möglich. Ein sehr lang bestehendes Korsakow-Syndrom mit schweren Defiziten dürfte sich kaum noch therapieren lassen."

https://www.netdoktor.de/krankheiten/korsakow-syndrom/

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Die Frage ist ab wann das lang bestehende Korsakow-Syndrom diagnostiziert wird bzw. ab wann die Person nicht mehr in der Lage ist für sich selbst zu sorgen

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Stress oder Demenz ich bin so vergesslich?

Hallo Leute!

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Denn müssen wir unbedingt renovieren...

Ich bin jetzt 39 und habe folgendes bemerkt , zb war das vor drei Tagen, da habe ich bei einem Elektrogerät welches ich sehr oft benutze an ganz anderer Stelle den Knopf gesucht wo ich es anschalte

Ich schiebe Sachen in den Backofen, mache aber nur das Licht an

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Heute habe ich alles unter Wasser gesetzt , weil ich vergessen habe, dass ich mir ein Bad eingelassen habe....

Früher hatte ich damit keine Probleme , aber im Moment ist es ganz schlimm...

Letzten Sonntag waren wir zb eingeladen, und ich war davon überzeugt, dass wir am Samstag zum Kaffee eingeladen sind, , ich habe an dem Tag die Einladung drei mal gelesen, damit ich mir sicher bin, dass wir tatsächlich am Sonntag zum Kaffee eingeladen sind...

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Andere Sachen vergesse ich nicht...

Ich habe so eine Angst vor einer Alzheimer Demenz

Aber mir ist das auch schon aufgefallen, dass etwas nicht stimmt...

Ist es nur Stress, oder kann es wirklich sein, dass ich mit knapp 40 eine Demenz bekomme

Verlaufen habe ich mich noch nicht, und nach Hause finde ich auch ohne Probleme

Was meint ihr bin ich krank?

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Demenz-Kranker wird ausgenommen

Hallo, folgende Situation...

ein Mann, demenz krank wird Witwer. Seine verstorbene Frau hat Haus angeblich entfernter Cousine verkauft (ungewiss, ob Kaufvertrag besteht). Es gibt keinen festen Betreuer, nur NICHT Familienmitglieder die dort ein und ausgehen und sich angeblich kümmern. Kontodetails, ec-Karte scheinen verschwunden (es besteht ein angespartes Vermögen). Zwei Tage nach dem Tod der Ehefrau taucht ein Anwalt mit dieser Cousine auf und lässt den kranken Mann irgendwelche Papiere unterschreiben. Der nächste, direkte Verwandte des Demenz-Kranken ist sein Bruder, der 600km entfernt wohnt. Was kann unternommen werden, damit der Mann nicht sein ganzes Vermögen und sein Haus an „Fremde“ verliert? Und wo kann kontrolliert werden, ob es Unterlagen für eine eingetragene Vollmachts-Person gibt?

Vielen Dank im voraus

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Demenz bei Vater und Vererblichkeit

Hallo!

Mein Vater war schon immer recht "zerstreut", hat ständig Dinge vergessen, wenn man sie ihm nicht hundert mal gesagt hat und er hat ständig Sachen verlegt oder ganz verschlampt. Termine hat er auch nie auf die Reihe gekriegt. Er war auch schon immer sehr launisch und "miesepetrig".

Das wurde im Laufe der Jahre immer schlimmer, was meine (auch ihm gegenüber) tyrannische Mutter stets auf seinen Alkoholkonsum geschoben hat. In seinem Zimmer türmen sich leere Bierflaschen; wie viel er tatsächlich pro Tag trinkt weiß ich nicht (er tut das heimlich), und er macht auch auf Nachfrage keine Angaben dazu. Ob er nun Alkoholiker ist oder nicht kann ich daher nicht mit Bestimmtheit sagen.

Inzwischen ist er 60 und seinen Zustand muss ich leider von der Symptomatik als präsenile Demenz beschreiben.

Er kapiert überhaupt nichts mehr, selbst die einfachsten Sachverhalte versteht er erst nach mehrmaligem, mühsamen Erklären, wenn überhaupt. Einfachste Anweisungen vergisst er nach kurzer Zeit; schickt man ihn einkaufen geht das nur mit "idiotensicherer Liste", und selbst dann fehlt die Hälfte, und von der anderen Hälfte ist die Hälfte das Falsche. Er ist mit den simpelsten Aufgaben überfordert, und kann sich kaum noch an Dinge erinnern, die er in letzter Zeit getan oder gesagt hat; bzw. er behauptet umgekehrt immer mit einem über Dinge gesprochen zu haben, die nie besprochen wurden. Arbeitsabläufe, die seit Jahrzehnten hier im Haushalt gleich gemacht wurden, erledigt er plötzlich anders und behauptet, das sei schon immer so gewesen; oder man sucht ständig Dinge, die er irgendwo anders als an ihren angestammten Platz geräumt hat, während er stur und steif behauptet sie seien schon immer dort gewesen. Seine Laune ist auch nur noch mies, und er reagiert oft aggressiv, und grundsätzlich auf alles ablehnend. Deshalb weigert er sich auch zum Arzt zu gehen.

Wie ich nun meinen Vater zum Arzt kriege, und ob man da was tun kann ist die eine Sache.

Die andere ist die, dass ich selbst auch schon immer sehr zerstreut und vergesslich war, und ohne mein Handy mit Termin-Erinnerungsfunktion für jede Kleinigkeit aufgeschmissen wäre. In letzter Zeit bemerke ich bei mir selbst (ich bin 30 Jahre alt) auch, dass ich oft ratlos dastehe und überlegen muss, was ich eigentlich gerade tun wollte. Dass ich im Gespräch vergesse was ich sagen wollte. Oder dass ich geistesabwesend Dinge an seltsame Orte räume, wo sie nicht hingehören. Heute beim Hundespaziergang habe ich z.B. hinterher den Kofferraum meines Kleinwagens aufgemacht, und erwartet dass mein großer Hund dort hinein springt; obwohl er schon immer auf der Rückbank fährt, die deshalb extra mit einer Decke abgedeckt ist. Diese Dinge häufen sich seit 2-3 Jahren bei mir.

Alkohol konsumiere ich jedoch nur selten, und dann in Maßen. Drogen gar nicht.

Gibt es eine Form der Demenz, die sich schon in jungen Jahren manifestiert, progressiv voranschreitet und die vererblich ist?

Wäre dankbar für jegliche Hinweise und Ratschläge.

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Oma bettlegerisch, sie wird immer dünner was tun?

Guten Tag,

meine Oma ist 88 Jahre alt und krank, Sie liegt nur noch im Bett und wird immer dünner. Was sie hat wissen wir nicht da Sie nicht zum Arzt will, aus angst das man was bei ihr was findet, Krebs ect. Ein Arzt nachhause kommen lassen, will Sie auch nicht, ebenso mein Opa ihr Mann nicht. Sie hatte vor 4 Jahren ein unfall wo sie gestürzt war und sich am Kopf verletzte mit krankenhausaufenthalt. Seitdem hat sie immer wieder was vergessen und ist jetzt demenz, nicht vom arzt bestätigt bekommen aber alles spricht dafür. Sie weiß noch wer wir sind, isst und trinkt noch, meine Mutter füttert Sie und wäscht sie vom bett aus. Nur sie Isst sehr kleine mengen und wenn man ihr mehr gibt spuckt sie es wieder aus und wird so immer dünner. Sie bekommt von mein Opa Multivitamintabletten.

Ich wollte jetzt euch um rat fragen was man tun kann damit sie wieder zu nimmt ohne viel zu essen. gibt es da etwas was helfen könnnte ?

PS: Falls einige schreiben, zum Arzt gehen, wie ich schon bereits schrieb will Sie es nicht und man kann sie da auch nicht gegen ihren willen zwingen, das hat unser Arzt bereits gesagt.

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