Frage zu Bewilligungsbescheid ALG2

6 Antworten

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Du müsstest doch einen aktuellen Bescheid oder einen Änderungsbescheid haben. Das Alg2 ist solange bewilligt, wie dort Zeiträume ausgewiesen wurden.

Wenn Du also erst 6 Monate bewilligt bekommen hast, und dann die Monate 3, 4 und 5 mit einem Änderungsbescheid (Berücksichtigung der Sanktion) geändert wurden, gilt der ursprüngliche Bescheid für Monat 6 weiterhin.

Es ist allerdings unüblich, dass dann nicht alle folgenden Monate neu berechnet werden. Ich würde diesbezüglich bei der Arge/Jobcenter anfragen, ob mit Monat 6 automatisch die Leistungen wieder ausgezahlt werden oder ob Du eine erneuten Antrag stellen musst.

du hast alles verstanden.! Ich frage mich allerdings immer noch, wie es möglich ist inmitten einer bewilligung leistungen ablehnen zu können. Dachte man kann immer nur aufheben.Der letzte monat versickert hier einfach.Richtig komisch!

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@schneehase

Natürlich können die einen Bewilligungsbescheid auch wieder aufheben, wenn es neue Informationen gibt. Bei einer Mieterhöhung oder einer Arbeitsaufnahme muss das ja auch sein.

Eine Sanktion muss sogar zeitnah ausgesprochen werden - liegt zuviel Zeit zwischen Delikt und Sanktion ist die gar nicht mehr rechtens.

Achso: Es dürfte keinen Ablehnungsbescheid geben, sondern eben eine Sanktion mit Änderungsbescheid. Dennoch werden bestimmte Leistungen gezahlt, z.B. Miete sowie Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.

Wie gesagt, wegen des letzten Monats würde ich nachfragen, ob dann die Leitungen wieder aufgenommen werden oder ein Weiterbewilligungsantrag nötig ist.

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Deine Schilderung ist unklar. Bei einer "Ablehnung" mußt es auch etwas geben, was beantragt wurde. Sonst kann ja nix abgelehnt werden. Wenn Du bereits einen Leistungsbescheid bekommen hast, kann es bei der Ablehnung aber eigentlich nicht um ALG II gehen, das ist ja mit dem Leistungsbescheid bewilligt. Wenn das wieder beendet wird, dann bekommt man einen "Einstellungsbescheid", wenn eine Sanktion verhängt wird, bekommt man einen "Sanktionsbescheid". Dann wird die Leistung 3 Monate lang sanktioniert und danach ohne neuen Antrag wieder gemäß dem Leistungebescheid weiter gezahlt.

Ich schrieb doch , dass es einen bescheid gab, der für 6 monate bewilligt wurde. Logischerweise nach antrag! Und..natürlich handelt es sich um alg2! Danach wurden 2 monate gezahlt, und danach kam ein ablehnungsbescheid.

Ich weiß auch, dass normalerweise 3 monate leistungen erbracht werden und dann bei sanktionen für 3 monate die leistung aufgehoben wird. Deswegen macht mich das ja so stutzig warum nach 2 monaten bereits sanktioniert wurde mit ablehnung. Normalerweise wird ja aufgehoben.

Im übrigen betrifft es mich persönlich nicht!

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@schneehase

Jetzt hast Du aber immer noch nicht geschrieben, auf was genau sich die Ablehnung denn bezogen haben soll. Ein Antrag KANN nicht gleichzeitig erst bewillgt (durch Leistungsbescheid) und dann hinterher abgelehnt werden. Es kann dann nur einen "Aufhebungsbescheid" geben.

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@skyfly71

ist aber so gewesen. Es war eine wiederholte pflichtverletzung bei einem u25 jährigen. Die sanktion wurde mit ablehnungsbescheid nach 2 monaten verhängt! ..Eigentlich habe ich meiner meinung nach jetzt alles gut beschrieben. Und es ist alles genauso wie ich sage. Eine richtige antwort hab ich aber immer noch nicht. ich gehe mal davon aus dass der letzte monat aus der zahlung komplett wefällt.

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@schneehase

Dann frag bei Deiner ARGE nach. Die werden es Dir ja mit einem Blick auf den PC sagen können. Aber extrem komisch ist das alles in jedem Fall trotzdem. Und ich hab VIEL damit zu tun.

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@skyfly71

Es geht hierbei nicht um mich, aber ich dank dir, dass du dir die zeit genommen hast

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So etwas wird leicht mal vergessen. Da würde ich auf alle Fälle einen neuen Antrag stellen. Wie kann man denn für drei Monate mit 100 % sanktioniert werden? Hast du den Amtsleiter verprügelt?

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