Frage zu Bertold Brecht?

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4 Antworten

in seiner Augsburger Zeit war Brecht ein Bürgerschreck, und noch kein Marxist. Er war sowas wie ein Anarcho-Dichter, der vor allem das behäbige konservative Bürgertum kritisieren wollte.

Dein Zettel:  Geschäftemacherei, ordinärer Ausbeuter-Kapitalismus waren für ihn Verbrechen. Und auch über diese betuliche bürgerliche Scheinheiligkeit, Schein-Anständigkeit, wollte er sich lustig machen und ihre ganze Heuchelei aufdecken, indem er zb auf der Bühne unanständige Wörter hat aussprechen lassen. Eben alles, um zu provozieren, aufzurütteln und zum Nachdenken zu veranlassen.

Das berühmteste Beispiel: In "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny", wo sich Brecht sehr zynisch mit der Gründung der Glücksspielstadt Las Vegas auseinandersetzt, hat er die Schauspieler mit Trillerpfeifen ausgestattet, und immer wenn sie im Publikum buuuh oder pfui  gerufen hatten, haben die Schauspieler das Publikum ausgepfiffen.

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Wenn Du deine(n) Lehrer(in) beeindrucken willst, schreib auf jeden Fall noch dazu, daß die Dreigroschen-Oper eine Adaption der Beggar's Opera von John Gay/J.C. Pepusch ist (1728 uraufgeführt). 

Und nicht vergessen, zu erwähnen: Musik der DGO ist von Kurt Weill!

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Brecht benahm sich bei den Augsburgern als "Bürgerschreck". Er provozierte gern die Alteingesessenen.

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Die Pflaumenbäume tragen schlecht / wir brauchen einen neuen Brecht.

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