Frage zu Alkohol und Sehschärfe

11 Antworten

Die "Apotheken-Umschau" ist sowas wie die Bildzeitung für Medizin, alles andere als seriös. Ist der Autor überhaupt bekannt? Zeitschriften bekommen oft fertige Artikel zugeschickt, zur freien Verwendung. Von wem? Von Profis, bezahlt von Interessenverbänden, die mit falscher oder unvollständiger Berichterstattung mehr Geld machen wollen. So verbreiten sich falsche Meinungen wir Krankheiten hochansteckend weiter, jeder schreibt von jedem ab ohne selbst nachzuforschen und nachzudenken, es gibt nicht einmal ein Gesetz dagegen, als würde es die wahre Freiheit der Presse einschränken wenn man Desinformation verbieten würde.

Aber ist es nicht Aufgabe der Redaktion, die Artikel auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen?

Wenn jemand in einem Artikel behaupten würde, die Erde wäre eine Scheibe, würden sie es dann auch abdrucken?

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@Franz577

Ja, allerdings, weil sich Geld verdienen lässt.

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@Franz577

Franz577, in diesem Fall beruft sich die Redaktion auf eine ganz bestimmte Studie, die im Artikel auch benannt wird. Das ist auch in Ordnung so. Redakteure können ja nicht die Studie wiederholen, um deren Wahrheitgehalt zu überprüfen - das ist Sache der entsprechenden Wissenschlaftler.

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@Emelina

Das stimmt, aber die Redakteure sind doch wahrscheinlich auch keine blutigen Laien auf dem medizinischen Gebiet.

Und wenn mir sowas zwar als Chemie-Experte, aber dennoch medizinischem Laien schon ins Gesicht springt, warum dann nicht auch der Redaktion?

Darum eben meine Frage: Wenn man so eine offensichtlich falsche Vermutung schon erkennen könnte, warum gibt man ihr dann auch noch eine Plattform? Denn manche Leute glauben sowas dann wirklich.

Würde man es auch schreiben, wenn jemand vermutet, er könne Krebs durch Handauflegen heilen?

Ok, bei der Sache mit dem Alkohol würde zwar nicht viel passieren, wenn das welche glauben, aber das macht die Zeitschrift für mich nicht seriöser. Und ich kann als chemischer Fachmann eben erkennen, daß sowas nicht stimmen kann. Aber es wird dort ja auch zu vielen anderen medizinischen Themen etwas veröffentlicht, wo ich mich vielleicht nicht auskenne und dann u.U. glaube, was dort geschrieben wird.

Und das finde ich eben nicht gut.

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Maimaier, nur weil die Artikel der Apotheken Umschau (beabsichtigt!) in einfachen Worten, die für jeden verständlich sein sollen, geschrieben ist, kann man nicht darauf schließen, dass das Magazin unseriös sei.

Die Apotheken Umschau wird von einem unabhängigen externen Beirat unterstützt, dem Experten aus den relevanten medizinischen und pharmazeutischen Fachdisziplinen angehören. Sie sorgen für ein Höchstmaß an wissenschaftlicher Absicherung und Ausgewogenheit.

http://www.wortundbildverlag.de/Gesundheitsmedien/Mitglieder-des-wissenschaftlichen-Beirats-59735.html

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@Emelina

Hast du meine Antwort überhaupt gelesen? Wo steht da etwas darin, das ich etwas gegen einfache, verständliche Worte habe?

Mir geht es eher darum, von wem denn dieser "externe Beirat" bezahlt wird. Die Apotheken-rundschau kostet doch kein Geld, also bleibt eigentlich nur die Medizin- und Pharma-industrie. Und die Interessiert leider ihr eigener Umsatz, und nicht die Gesundheit der Leser.

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@Maimaier

Gelesen habe ich deine Antwort - nur habe ich deinen Vergleich mit der Bildzeitung wohl nicht ganz richtig interpretiert.

Die Apotheken-rundschau kostet doch kein Geld, also bleibt eigentlich nur die Medizin- und Pharma-industrie.

Natürlich kostet die Apothekenumschau Geld, aber das bezahlt nicht der Endverbraucher (Leser), sondern der Apotheker. „Bezahlt von ihrer Apotheke“ steht sogar direkt auf der Titelseite.

Außerdem hat die Apotheken Umschau, wie jede andere Zeitschrift, auch noch die Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft. An einer einzigen, ganzen Anzeigenseite verdient der Verlag 65.000,- Euro. Siehe Preisliste: https://www.wortundbildverlag-service.de/media/Anzeigentarif.pdf

Diese beiden Einnahmequellen sind, wie bei jedem anderen Verlag auch, ausreichend die gesamten Kosten zu decken – auch die, für die Experten.

Bevor man sich hier zu wilden Spekulationen hinreißen lässt, sollte man sich besser vorher informieren…

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Die Wissenschaftler vermuten, dass das enthaltene Ethanol in die Tränenflüssigkeit gelangt und diese schneller verdunsten lässt.

Das ist mit Sicherheit nicht möglich bei 1 Promille. Und so etwas schimpft sich Wissenschaftler. Ich würde eher von einem zentralvervösen Effekt vom Alkohol ausgehen. Oder dass der Alkohol den Körper dehydriert.

Woher willst du das wissen?! Geringste Mengen an irgendwelchen chemischen Verbindungen oder auch radioaktive Teilchen können einen Menschen umbringen. Da sind wir auch im mg oder noch geringeren Bereich.

Du redest am Thema vorbei. Darum geht es doch gar nicht. Hast du meinen Beitrag eigentlich komplett gelesen?

Es geht doch darum, daß der Blutalkoholgehalt niemals ausreichen würde, um Tränenflüssigkeit merklich schneller verdunsten zu lassen.

Sowas ist sowohl chemisch als auch physikalisch betrachtet völliger Blödsinn!

Oder anders gesagt: Kein Mensch kann sein Blut mit so viel Alkohol anreichern, damit sowas möglich wäre.

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