Frage zu §206a StPO, bei Einstellung habe ich da trotzdem einen Eintrag im Führungszeugnis?

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4 Antworten

Hallo, wenn keine Verurteilung folgt kein Eintrag,  Gegen einen Strafbefehl und eine  Einstellung kann man innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen.

Wenn der Einspruch aufgehoben wird, und eine Einstellung erfolgt das nicht im normalem Führungszeugnis.

Mit freundlichem Gruß

Bley 1914

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Gegen einen Strafbefehl hat man eine Widerspruchsfrist. Danach wird er rechtsgültig.

Wird ein Verfahren oder ein Strafbefehl eingestellt, gibt es keinen Eintrag. Auch nicht bei einer Einstellung gegen Auflagen (meist Geldzahlung). Besser wäre ein Freispruch, weil dann deine Unschuld definitiv feststeht, anders als bei einer Einstellung.

Alle Verfahren werden trotzdem Gespeichert. Aber nicht im Führungszeugnis, was bei Arbeitgebern oder Vermietern mal von Bedeutung sein könnte.

Wenn du dir dennoch unsicher bist, geh zum Bürgeramt und beantrage in ein paar Monaten ein Führungszeugnis von dir. Wird per Post zugeschickt, kostet 10 - 15 Euro.

Weiterhin sind alle Behörden in Deutschland verpflichtet dir Auskunft zu geben welche Daten sie über dich gespeichert haben. Im Internet findest du Musteranträge dafür.

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Solange keine Verurteilung, wie in diesem Fall, erfolgte, gibt es keinen Vermerk im Führungszeugnis.

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Kein Urteil - kein Eintrag

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