Frage Zeitausgleich

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2 Antworten

Es gilt die vertragliche Abrede. Somit muss dir dein Arbeitgeber einen entsprechenden Zeitausgleich für die "zu viel" geleistete Arbeit geben, da nur diese Arbeitszeit geschuldet ist.

Kündigst du, unterbrichst beispielsweise nur für deinen Resturlaub, arbeitest regulär weiter und sammelst somit mehr Stunden an als dir vertraglich zu stehen bzw. baust die Stunden nicht ab, so kann dies einen Anspruch auf Auszahlung der geleisteten Arbeit begründen.

Anderes gilt, wenn dich der Arbeitgeber ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass du die Stunden abbauen musst. Dies gilt natürlich nur dann, wenn er dir auch die Möglichkeit gibt die Stunden zu reduzieren.

Hat er dies unterlassen und du klagst beispielsweise auf Entlohnung, so wird dies vermutlich auf einen Vergleich hinauslaufen, denn auf der einen Seite hätte dich der Arbeitgeber informieren müssen, aber andererseits wusstest du selber um den Umstand...

Sprich also mit dem Arbeitgeber und frage ihn, ob er dir frei gibt oder dir eben die Zeit auszahlt.

Es bedeutet die vertragliche Vereinbarung eines Zeitkontos, dass im ersten Intervall Stunden aufbaut und im zweiten den Ausgleich herstellen soll. Wenn du nun im Anschluss an den Zeitraum des Stundenaufbaus ausscheidest, hast du selbstverständlich Anspruch auf Auszahlung des Zeitguthabens. Und einen besseren Nachweis über das Bestehen des Guthabens als diese Änderungsvereinbarung kannst du fast nicht haben;-)

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