Frage wegen Oldtimer-Restaurierungen

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5 Antworten

primusvonquack hat völlig Recht: Es ist Unsinn, dass ältere Fahrzeuge schwerer zu restaurieren seien als jüngere. Im Gegenteil: Bei Vorkriegsfahrzeugen wurden überwiegend Metall, Holz und Leder verarbeitet - bei jüngeren Fahrzeugen dann aber Kunststoffe, die sich nur mit erheblichem Aufwand reparieren oder nachfertigen lassen. Ein Problem ist natürlich die Ersatzteilversorgung: Für ein Auto aus den 20er oder 30er Jahren bekommt man, schon aufgrund der geringeren gebauten Stückzahlen, kaum Teile, während bei Nachkriegsfahrzeugen die Lage (je nach Typ) besser aussieht. Aber wie gesagt: Dafür war vor dem Krieg die Technik simpler, und somit lassen sich Teile auch in der Regel leichter nachfertigen.

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Kommentar von SuzukiHonda91
29.06.2013, 15:24

Und aus was besteht dann das fertige Auto? Mein Vater meint, die werden verzinkt?

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Völlig richtig was Dir da bisher geantwortet wurde. Zur Verfügbarkeit der Teile solltest Du dich an Fahrzeuge halten wie z.B. Ford Modell T oder A, hier gibt es fast Alles was man braucht zu vernünftigen Preisen, Austin Seven oder BMW Dixi, Opel Doktorwagen und die DKW-Palette wäre Vorschläge für europäische Fahrzeuge. Am besten fragst Du mal bei den Markenclubs nach, die sind in der Regel sehr auskunftswillig.

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Wobei natürlich die Frage ob man einen Vorkriegswagen bei der Restaurierung verzinken soll durch den Ethikrat entschieden werden muß.

Verzinken war damals eben nicht Stand der Technik und Originalitätspuristen würden davon sicher Abstand nehmen.

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Die meisten Vorkriegsautos haben einen Rahmen aus Stahl und einen gemischt aufgebauten Aufbau. Das ist dann ein Holzrahmen auf den Stahlbleche geschraubt oder genagelt werden. Zuerst wird also der Holzrahmen restauriert, morsche Teile ersetzt oder im schlimmsten Fall komplett neu gebaut. Die Blechhaut wird, je nach Zustand, teilweise ersetzt durch Einschweißen neuer Blechteile, oder auch da im schlimmsten Fall komplett nachgebaut. Es gibt galvanisch verzinktes Blech oder blankes Blech zu kaufen, Zink muss nicht unbedingt sein. Ein sauberer Lackaufbau und später gute Pflege, da passiert nicht viel mit dem Blech.

Eigentlich braucht man nur eine Fahrgestellnummer, alles Andere lässt sich bauen. In Mulhouse steht z.B. der Bugatti Esders von 1932. Die originale Karosserie ist verschollen und die Gebr. Schlumpf haben das Auto komplett nachgebaut (bauen lassen).

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Das ist Unsinn. Das Alter ist egal, bei alten Fahrzeugen kann man prinzipiell sogar einfacher restaurieren, weil die Technik wesentlich simpler war.

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