Frage über die Zukunft... wie kann ich mir sicher sein? Studium

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10 Antworten

Hallo hrising,

einen allgemeinen Rat wirst du schwer erhalten können, denn zu allen drei Ideen, die du aufgeführt hast, gibt es genug Menschen, die diesen Weg eingeschlagen haben. Wenn einer in jedem Fall besser wäre, würden ihn alle beschreiten.

Für die Gesellschaft ist es schade, wenn jemand, der das Zeug für einen anspruchsvollen Werdegang hat, einen weniger anspruchsvolleren beschreitet. Für dich muss das zwar nicht wichtig sein, aber du würdest quasi Menschen, die gar nicht besser können, die Zukunft verbauen. Aus gesellschaftlicher Sicht musst du versuchen, das beste aus dir herauszuholen.

Aus persönlicher Sicht ist es sehr wichtig für dich zu wissen, wieviel du dir zutraust. Frage deine Lehrer, was die dir zutrauen würden und Frage deine Eltern, ob, wie und wie lange sie dich unterstützen würden.

Ich schreibe das jetzt nur von meiner Sicht und meiner Meinung... also Medizin würde ich niemals studieren! Wenn Geld für dich keine Bedeutung hat natürlich... Am sinnvollsten wäre eine Ausbildung für dich. Oder eben etwas wofür du dich Begeisterst

Und Mathematik ist bestimmt keine Brotlose Kunst, in meinen Augen ist sie die wichtigste Wissenschaft überhaupt und es ist erstaunlich welch eine intellektuelle Herausforderung es ist.

Melde dich einfach auf ein TG ein mit Profil Informationstechnik, oder geh eben schon Geld verdienen. Ich habe ja das selbe Problem, aber Mathematik ist bestimmt keine Brotlose Kunst, in meinen Augen das aller Beste Studium überhaupt! :-)

Sicherheit gibt es im Leben nicht. Ihr hinterher zu laufen ist die beste Voraussetzung, auf der Stelle zu treten.

Zu viele Dinge passieren, die das Leben mit völlig unvorhersehbaren Wendenungen bereichert. Mal zu Guten, mal zum Schlechten. Und selbst die Schlechten können hinterher was Gutes im Nachgang bringen. Ich habe es meiner Krebserkrankung zu verdanken, die Frau gefunden zu haben, die ich liebe und mit ihr einen Bauernhof an der Ostsee zu renovieren.

Was Du aber in der Hand hast, ist Optionen zu schaffen. Dich mögllichst gut aufzustellen, um Gelegenheit beim Schopf zu packen, wenn sie sich bieten. Und ein gutes Abi ist dabei schon mal eine gute Basis.

Selbst mit einem Schnitt von 1,0 zwingt Dich doch niemand, Arzt zu werden. Du kannst auch Maurer lernen, dann Architektur studieren und irgendwann Reisen für Behinderte in die Karibik vermarkten.

Niemand wird Dir sagen können, was passiert. Aber Du kannst offen sein für die losen Enden, die einem im Leben begegnen, eines dieses losen Enden aufnehmen und sehen, wohin Dich das führt. Je besser Du ausgebildet bist, je offener Du der Welt mit seine unerschöfpliche Möglichkeiten gegenüber stehst, desto eher wirst Du in 60 Jahren zurückschauen können, um zu sagen:

Es war gut so.

Soll ich es überhaupt versuchen einen 1er Abi hinzukriegen um Medizin studieren zu können?

Ist das wirklich eine Option?

Nimm es mir nicht übel, aber deinem Text nach zu urteilen bist du von solchen Noten weit entfernt.

Mathematik ist keine brotlose Kunst. Aber wenn man nicht wirklich für eine Sache brennt (gilt besonders für Medizin), ist man da nicht gut aufgehoben. Vielleicht ist eine Ausbildung die bessere Wahl für dich.

Noch zusätzlich, warum jeder immer Medizin studieren will, bzw. in der Schule ein gutes Abitur haben will, nur um ein "renommiertes" Fach zu studieren verstehe ich sowieso nicht. Dazu ist das Studium der Medizin längst nicht die pure Lizenz zum Gelddrucken, wie es oft verkauft wird. Auch hier brauchst du Glück und musst sehr gut sein, um eine eigene Praxis zu bekommen. Sonst endet man zwar gut verdienend in einem Krankenhaus, darf aber, um es überspitzt auszudrücken, 20h Schichten schieben, solang man kein Oberarzt etc. ist.

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Mach das, wo du mit Begeisterung dabei bist. Das ist wichtig und dann wirst du das was du machst auch gut machen. Eine konkrete Berufsberatung kann man dir pauschal nicht geben. Aber Überleg doch mal, was dich richtig interessiert, wo du jeden Tag gern zur Arbeit oder zum Studium gehst... Und ich glaube nicht, dass Mathematik eine so brotlose Kunst ist... da kann man doch auch was in bezug auf Wirschaft etc. machen. Wenn du sowas machen willst, informier dich doch mal über mögliche Berufe. ich bin mir sicher du würdest da eineige finden.

Aber fang jetzt nicht an Existenzängste zu bekommen bevor du aus der Schule rausbist.

Ja wären diese Ängste bloß nicht da... es wird wohl oder übel eine Ausbildung sein. Ich breche dann das Gymnasium ab. Das würde in meinem Fall nichts bringen.

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@hrising

Oh oh, das überleg dir nochmal gut. In kaum einem anderen EU Land ist der Bildungsabschluss so wichtig wie in Deutschland. Selbst wenn es am Ende eine Ausbildung sein sollte ist es besser das Abi in der Tasche zu haben. Erstens weil es genug Ausbildungen gibt bei denen das Abi vorausgesetzt wird, zweitens weil du nie wissen kannst wie du in 5 Jahren denkst.

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@susicute

Das ist doch schrecklich, du bist jung und steht am Anfang von allem du musst keine Angst haben. Es gibt so viele Leute die erst was angefangen haben und das war dann nichts. Es gibt so viele Leute, die ohne viel zu verdienen Jahre lang gelebt haben und dann wurde es doch gut. Also wenn du aus finanziellen Ängsten dein Abi nicht machen willst dann ist das nicht gut. So einfach wie jetzt bekommst du es später nie wieder und was du hast das hast du. Wenn du finanzielle Unterstützung brauchst, dann gibt es die auch für Schüler aus einkommensschwachen Haushalten.

Aber denkst du denn, dass das Gymnasium bei dir nichts bringen würde?

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Mathematik ist sicher keine brotlose Kunst. Mit einem 1er Abschluss bzw. Master in Mathematik rennen die Firmen dir die Bude ein. Heute ist doch fast alles Mathe und die Möglichkeiten damit sind doch quasi unbegrenzt. So wie du von Mathe sprichst scheint das aber doch eher nichts für dich zu sein.

Natürlich solltest du versuchen dein Abitur möglichst gut abzuschließen. Für ein Duales Studium werden meistens auch nur die besten Schüler genommen, zumindest bei den größeren Unternehmen.

Was genau du jetzt aber aus dir und deinem Leben machen willst musst du schon selbst entscheiden.

Ich denke das es wohl in Ordnung ist ein Normales Leben zu haben. Die Ausbildung wird es dann wahrscheinlich sein.

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Danke Danke danke ... dass mal jemand einLanze bricht für dieses Fach.

Du hast total recht - Mathe ist heute in so vielen Berufen gefragt in der Wirtschaft, da fallen die paar Leutchen, die sich mit theoretischer Mathematik beschäftigen oder in Lehre und Forschung tätig sind, eher weniger ins Gewicht

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Je besser dein Abiturdurchschnitt, desto mehr Auswahlmöglichkeiten bez. Hochschulen und Studiengängen hast du. Du hast noch etwas Zeit, dir über deine Studienwahl Gedanken zu machen. Aber lass deine Noten nicht schleifen, nur weil du evt. zu viel Arbeit ins Lernen stecken könntest. Das ist die falsche Einstellung.

Was die Zukunft bringt kann man leider nie sagen. Mach das was dir am meisten Spaß macht. Den darin bist du dann Automatisch gut. Wenn dich Mathematik interessiert, warum Studierst du dann nicht Lehramt mit dem Schwerpunkt Mathematik? Oder versuche das Medizinstudium. Wenn du keinen einser Abischnitt schaffst gibt es ja auch die Möglichkeit der Wartesemester. Diese Zeit kannst du dann zum Beispiel im Rettungsdienst überbrücken, in dem du eine Ausbildung zum Rettungsassistenten machst. So hast du dann sogar eine Ausbildung und hast schon einige Medizingrundlagen für das Studium gelernt. Hoffe ich konnte dir helfen. :-)

Auf keinen Fall solltest Du Medizin studieren, das solltest Du denen überlassen, die sich dazu berufen fühlen, denn mit Deiner Einstellung könntest Du nie ein guter Arzt werden.

Ansonsten findest Du hier ja genug Antworten auf Deine Frage.

Das ist sehr schmeichelhaft von dir.

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Mathematik hat mich auch interessiert, aber es ist sehr schade dass es eine Brotlose Kunst ist

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