Frage über die Evolution!x!

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Hallo Niko32001

Nicht zu Darwins Theorien an sich, sondern mehr zu Frage, was wohl das Geheimnis sein könnte, dass diese Mutmaßungen trotz aller gut fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse immer noch eine Art Mitspracherecht haben, zitiere ich hier einmal einen sachlichen Kritiker:

Phillip Johnson, Professor für Strafrecht an der Universität von Kalifornien in Berkeley (USA), beschäftigt sich seit langem mit der Art und Weise, wie Biologen die Evolutionstheorie verteidigen.

Sie erwecken bei diesem Thema einen so defensiven und dogmatischen Eindruck, dass Johnson sich vornahm, herauszufinden, „welche anfechtbaren Punkte sie zu schützen versuchten“.

Die Ergebnisse seiner Nachforschungen sind in dem Buch "Darwin on Trial" (Darwin auf dem Prüfstand) erschienen, das von der "Sacramento Bee" als „schrittweise juristische Untersuchung der Logik und des Beweismaterials hinter der Evolutionstheorie“ beschrieben wird.

Die Zeitung resümiert: „Darwin ist durchgefallen.“

Johnson erklärte, er sei vielen Gelehrten, einschließlich Biologen, begegnet, die Angst hätten, sich öffentlich gegen die Evolutionslehre auszusprechen.

„Eines, was ich daraus gelernt habe“, sagte er gegenüber der "San Francisco Chronicle", „ist, daß man keine Konzentrationslager und keine Geheimpolizei braucht, um eine intellektuelle Orthodoxie aufzurichten und sie über alle Kritik erhaben zu halten.

Man muß Andersdenkenden nur klarmachen, daß sie ausgelacht werden und an Prestige verlieren. Das hat unter Akademikern eine enorme Wirkung.“



Abundumzu 14.06.2014, 22:13

Und noch einer, der das indirekt bestätigt: Der Biologe Richard Dawkins erklärt unverblümt: „Wenn Ihnen jemand begegnet, der behauptet, nicht an die Evolution zu glauben, dann ist der Betreffende ignorant, dumm oder geistesgestört.“

Na also!

Manche denken, von der Evolution überzeugt zu sein stütze sich auf Tatsachen, von der Schöpfung überzeugt zu sein stütze sich hingegen auf Glauben.

Zwar ist es richtig, dass kein Mensch Gott jemals gesehen hat (auch nachzulesen in Johannes 1:18). Aber in dieser Beziehung ist die Evolutionstheorie nicht im Vorteil, denn sie stützt sich auf Ereignisse, die kein Mensch jemals bezeugt noch jemals wiederholt hat.

Wissenschaftler haben zum Beispiel noch nie Mutationen beobachtet — auch keine nützlichen Mutationen —, aus denen neue Lebensformen hervorgegangen wären; trotzdem sind sie sicher, dass auf genau diese Weise neue Arten entstanden sind. Sie haben keine Urzeugung des Lebens miterlebt; dennoch behaupten sie beharrlich, so habe das Leben seinen Anfang genommen.

Dieser Mangel an Beweisen veranlasste den Wissenschaftler T. H. Janabi, die Evolutionstheorie als „reine Glaubenssache“ zu bezeichnen.

Der Physiker Fred Hoyle nennt sie „das Evangelium nach Darwin“.

Dr. Evan Shute geht noch einen Schritt weiter, wenn er sagt: „Ich vermute, ein Kreationist steht vor weniger Rätseln, für die er eine plausible Erklärung finden muss, als ein eingefleischter Evolutionist.“

Andere Fachleute stimmen dem zu. So räumt der Astronom Robert Jastrow ein: „Wenn ich über die Beschaffenheit des Menschen nachdenke, scheint das Hervortreten dieses außergewöhnlichen Wesens aus in einem Warmwasserbecken gelösten Chemikalien nicht weniger ein Wunder zu sein als sein Ursprung nach dem Bibelbericht.“

u.s.w.

Trotzdem steht die Evolutionstheorie immer noch in krassem Gegensatz zu den Aussagen der Bibel.

Bemerkenswert ist, wie schnell diese Theorie bei den Wissenschaftlern Anklang fand, nachdem Charles Darwin seinerzeit sein Buch Die Entstehung der Arten herausgegeben hatte.

Sie wurde akzeptiert, noch bevor überhaupt Zeit war, die in dem Buch aufgestellten Hypothesen zu prüfen oder in den Fossilurkunden nach Beweisen zu suchen!!

Merkwürdig - oder?

Vor allem: Warum?

Der Evolutionist Hoimar v. Ditfurth gab freimütig zu: „Naturwissenschaft ist, bis auf den heutigen Tag, sozusagen per definitionem, der Versuch, einmal zu sehen, wie weit man mit der Erklärung von Mensch und Natur kommt, ohne ein ‚Wunder‘ zu Hilfe zu nehmen.“

Merkwürdig auch, dass die Evolutionstheorie bei Wissenschaftlern so großen Anklang findet und man viel Zeit und Mühe darauf verwendet, sie zu beweisen, aber kaum versucht, sie zu widerlegen.

Die einzige — für viel Wissenschaftler unvorstellbare — Alternative, die Schöpfung, wäre allerdings ein Wunder.

Doch es gibt auch Wissenschaftler, wenn auch noch wenige, die Wundern unvoreingenommen gegenüberstehen, denn ein Wunder ist nur solange ein Wunder, solange man es noch nicht erklären kann.

Und nach jedem Wunder, für das man eine Erklärung gefunden hat, tun sich mindestens zwei neue Wunder auf, die auf Erklärung warten.

Der Mensch wird damit nie zu einem Ende kommen.

Und insofern lohnt es sich schon, einmal unvoreingenommen zu realisieren, dass durch die Schöpfung vieles auf ganz logische Weise verständlich wird, was die Wissenschaftler nicht erklären können, wie zum Beispiel der Ursprung des Lebens, des Denkens, der Intelligenz und des menschlichen Sittlichkeitsempfindens.

Resümee:

Ob Du nun Darwins Theorie hier bei GF erfährst oder nicht, eine plausible, nachprüfbare und wiederholbare Erklärung zu Deiner Frage wirst Du dadurch nicht finden.



6
scatha 17.06.2014, 09:18
@Abundumzu

Loite!

Wieso glaubt ihr eigenlich immer, daß Evolution und Schöpfung sich gegenseitig ausschließen? Gott könnte doch genauso mit Hilfe der Evolution schaffen, das ist sogar ein besonders angebrachter Weg weil "natura non facit saltus"

(besonders wenn ER ja auch außerhalb der Zeit steht, ist ein Tag wie Milliarden Jahre ! Und das 1. Buch Mose hat dann sogar mehr recht als IHR glaubt!)

1
Hyperhaes 17.06.2014, 19:52
@Abundumzu
Aber in dieser Beziehung ist die Evolutionstheorie nicht im Vorteil, denn sie stützt sich auf Ereignisse, die kein Mensch jemals bezeugt noch jemals wiederholt hat.

Falsch, Evolution lässt sich sehr gut beobachten. Fängt bei Bakterien an und hört bei den "höheren" Säugetieren auf... google doch mal nach "Artbildung"

Wissenschaftler haben zum Beispiel noch nie Mutationen beobachtet — auch keine nützlichen Mutationen —, aus denen neue Lebensformen hervorgegangen wären

Auch falsch... LTEE (Lenski) als Beispiel. Kannst ja mal danach googeln... Aber: Was wäre denn eine "neue Lebensform"? Dass aus einem Hund plötzlich eine Katze wird, so wie es gewisse Kreationisten uns Sekten als angeblichen Inhalt der ET propagieren (was ja schon mehr als nur deutlich zeigt, dass diese Leute sich offensichtlich noch nie mit dem über das sie stänkern auseinandergesetzt haben)?

Sie haben keine Urzeugung des Lebens miterlebt; dennoch behaupten sie beharrlich, so habe das Leben seinen Anfang genommen.

Über welche ET redest du hier? Die Pseudo-ET der Zeugen Jehovas, die nichts mit der allgemein bekannten ET nach Darwin zu tun hat? Hättest du mal Darwins Bücher gelesen, müsstest du wissen, dass bereits Darwin klare Worte zur Entstehung des Lebens gefunden hat und auch dass in der modernen Evolutionsforschung das Thema Abiogenese völlig getrennt von der biologischen Evolution (um die es ja geht) behandelt wird. Was hier versucht wird aufzubauen ist das gleiche, als wenn man behaupten würde es gäbe keine Elektrizität, weil ja noch niemand ein Elektron gesehen hat, geschweige denn die Entstehung der Materie geklärt ist. Völlig abwegig und m.Mn., nach auch absichtlich manipulativ so dargestellt.

Sie wurde akzeptiert, noch bevor überhaupt Zeit war, die in dem Buch aufgestellten Hypothesen zu prüfen oder in den Fossilurkunden nach Beweisen zu suchen!!

Auch falsch... Darwin wurde anfangs heftigst kritisiert und hat sich über Jahre gescheut seine Arbeit aus Angst vor den Anfeindungen gewisser klerikaler Extremisten zu veröffentlichen. Inzwischen hat man abertausende von Beweisen gefunden, die aber allesamt von rel. Extremisten aus unerfindlichen Gründen abgelehnt werden. Da hilft auch kein Quote-Mining mehr...

Merkwürdig auch, dass die Evolutionstheorie bei Wissenschaftlern so großen Anklang findet und man viel Zeit und Mühe darauf verwendet, sie zu beweisen, aber kaum versucht, sie zu widerlegen.

Eben weil es abertausende von Beweisen gibt. Ob jetzt Fossilien oder Genetik, es gibt schlicht und einfach (bisher?) nichts, was die ET in ihren Grundfesten erschüttern würde, im Gegenteil. Es gibt auch klare Bedingungen, die die ET widerlegen würden (z.B. mehrere Millionen Jahre alte Homo Sapiens-Funde etc.)... hat man was passendes dazu gefunden? Nein... Im Gegensatz zur Religion ist Wissenschaft auf Funde und Forschung angewiesen, auf andauernde Neuüberprüfung und nicht auf religiösen Dogmen.

Aber dazu mal eine Frage:

Wie müsste für dich ein Fund aussehen, damit er die ET bestätigen würde? Welche Charakteristika müsste ein solcher Fund haben?

Diese Frage habe ich hier schon zweimal gestellt und interessanterweise hat sich kein ET-Kritiker dazu durch gerungen auch nur eine sinnvolle Antwort darauf zu geben... Tja... warum bloß...

Die einzige — für viel Wissenschaftler unvorstellbare — Alternative, die Schöpfung, wäre allerdings ein Wunder.

Bei weitem nicht die einzige Alternative... vor allem nicht die abstruse biblische Schöpfungsgeschichte, die keinesfalls haltbar ist.

Und nach jedem Wunder, für das man eine Erklärung gefunden hat, tun sich mindestens zwei neue Wunder auf, die auf Erklärung warten. Der Mensch wird damit nie zu einem Ende kommen.

Nun ja... die ZJ-Alternative zu Forschung wäre was denn genau? Beten und aufs Ende warten, das ja schon "bald" oder "in naher Zukunft" (seit immerhin gut 2000 Jahren) kommen soll und bis dahin einem milliarden schweren Verein (WTG) weiter Geld in den Rachen zu werfen?

wie zum Beispiel der Ursprung des Lebens, des Denkens, der Intelligenz und des menschlichen Sittlichkeitsempfindens.

... was natürlich nichts mit der Evolutionstheorie zu tun hat. Scheinbar ist es usus bei gewissen "Glaubensgemeinschaften" und Sekten, alle ungeklärten Phänomene einfachheitshalber mal eben der Evolution zuzuschreiben... Mit "Ehrlichkeit" oder "Wahrheit", die ja so gerne propagiert wird, hat das aber nicht mehr zu tun.

Resümee:

Bitte beschäftige dich erstmal mit den Grundlagen der Evolution, bevor du etwas angreifst, was du nicht mal im Ansatz verstanden hast.

Frag dich doch mal selber: Wie glaubwürdig für dich jemand wäre, der noch nie die Bibel gelesen hat, sich nur mit Bibelkritikern beschäftigt hat und sich dazu dann noch eine eigene Bibel und eigene Evangelien zusammenbastelt und dann damit gegen die Bibel ins Feld zieht.

1
Hyperhaes 17.06.2014, 19:55
Die Ergebnisse seiner Nachforschungen sind in dem Buch "Darwin on Trial" (Darwin auf dem Prüfstand) erschienen, das von der "Sacramento Bee" als „schrittweise juristische Untersuchung der Logik und des Beweismaterials hinter der Evolutionstheorie“ beschrieben wird.

Solltest du mal lesen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Darwin_on_Trial

Besonders der Punkt unter "Criticism" ist ganz interessant... eigentlich ist so eine Arbeitsweise für einen Juristen absolut unwürdig, allerdings sehr gut zu den Kreationisten passend...

2
DarkSepia 19.06.2014, 23:58
Phillip Johnson, Professor für Strafrecht an der Universität

Aha, wir fragen also einen Professor für Strafrecht über die Evolutionstheorie. Johnson ist ein kreationistischer Aktivist! Solche Leute sind nicht nur Laien sondern sehr wahrscheinlich voreingenommen!

beschäftigt sich seit langem mit der Art und Weise, wie Biologen die Evolutionstheorie verteidigen.

ad hominem.

Sie erwecken bei diesem Thema einen so defensiven und dogmatischen Eindruck, dass Johnson sich vornahm, herauszufinden, „welche anfechtbaren Punkte sie zu schützen versuchten“.

Ach, das ist sein persönlicher Eindruck?

Die Zeitung resümiert: „Darwin ist durchgefallen.“

Wieso sollte uns die Meinung von Journalisten interessieren?

Johnson erklärte, er sei vielen Gelehrten, einschließlich Biologen, begegnet, die Angst hätten, sich öffentlich gegen die Evolutionslehre auszusprechen.

Oder die Meinung eines Rechtsgelehrten über Psychologie?

„Eines, was ich daraus gelernt habe“, sagte er gegenüber der "San Francisco Chronicle", „ist, daß man keine Konzentrationslager und keine Geheimpolizei braucht, um eine intellektuelle Orthodoxie aufzurichten und sie über alle Kritik erhaben zu halten.

Welch ironische Aussage von einem User, der so viele Ideen einfach von anderen Leuten übernimmt.

Man muß Andersdenkenden nur klarmachen, daß sie ausgelacht werden und an Prestige verlieren.

Pseudowissenschaftler, wie Johnson,werden eben ausgelacht, weil sie Heuchler sind. Heuchelei ist ironisch. Typen, die sich als Experten aufspielen, aber nur Usinn daher reden sind zwangsweise lustig. Es gibt Gründ,e warum Biologen Typen wie Johnson und Behe nicht ernst nehmen. Es ist derselbe Grund, warum Physiker Copak nicht ernst nehmen.

Das hat unter Akademikern eine enorme Wirkung

Nein! Akademiker setzen auf Argumente unabhängig von deren Ursprung.

2

Du stellst die Frage falsch :-)

Aus Reptilien wurden Flugtiere, weil ihnen durch spontane Mutationen Fluegel wuchsen. Die Frage ist, inwiefern war das so vorteilhaft, dass sich daraus eine eigene Spezies entwickelte. Die Antwort liegt glaube ich auf der Hand: Vorteil bei der Futtersuche und beim Fluechten vor Feinden.

FelixLingelbach 20.06.2014, 07:50

Schön, wenn es so einfach wäre. Nein, eine einzelne Mutation kann keinen Flügel hervorbringen.

0

Genau kann man nicht sagen, was aus was entstanden ist. Laut "Okham´s Rasiermesser", dem Prinzip der einfachsten Erklärung, stimmt es aber schon, dass man eher davon ausgeht, dass sich aus den Reptilien die Vögel entwickelt haben. Das liegt daran, dass sich durch Selektion, Mutation und Rekombination neue Merkmale entwickeln. Dadurch hat sich irgendwann der Vogel entwickelt. Zu Beginn gab es die sogenannten Brückentiere/Mosaiktiere. Es gibt da zum Beispiel die ganz bekannte Art Archeopteryx, der natürlich ausgestorben ist. Dieser wies einen Schnabel, Krallen, Flügel und Federn (Vogelmerkmal) sowie Zähne usw. (Reptilienmerkmal) auf. Naja, und irgendwann entstanden dann die "richtigen" Vögel.

Die Federn haben sich zuerst entwickelt als Wärmeschutz.

Dann werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, welche zufälligen Veränderungen die Entwicklung zu den Vögeln eingeleitet haben könnte. Die erste ist die, das kleine Saurier, die in den Bäumen lebten, ein Gleiten entwickelt haben. Sie konnten mit ausgebreiteten gefiederten Armen zuerst nur besser und weiter springen. Entsprechende Fossilien hat man auch gefunden.

Die andere These ist auch interessant. Saurier könnten die Federn auch als eine Art Spoiler eingesetzt haben, um schneller rennen zu können und auch um schärfere Kurven zu laufen. Sieht animiert sehr plausibel aus, es ist aber fraglich, ob das zum Fliegen geführt hat - aber - vielleicht - zu den ersten Gleitfliegern.

Verwechsele die Vögel nicht mit den Flugsauriern. Die waren groß, hatten keine Federn, einen ganz anderen Bauplan und sind komplett ausgestorben, ohne dass sie Nachfahren hinterlassen hätten. Die Evolution hat also allein bei den Saurieren zweimal das Fliegen hervorgebracht.

Gute frage,aus reptilien und amphibien haben sich die vögel entwickelt,weil fliegen war eine grössere chance,dem feind zu entkommen.Glaub ich.

Mutationen sind der Schlüssel zu unserer Evolution.

Eine Mutation entsteht ungeplant, nicht vorhersehbar, spontan. Wenn diese Mutation positiv für die Rasse/Lebensform ist, dann wird sie sich in den Genen fortsetzen.

Bei der Mutation von Echsen zu Vögeln entstanden zufällig Flügel.

Vorteile:

  • größere Verbreitung auf der Erde möglich, da weite Strecken zurückgelegt werden können
  • größere Verbreitung = mehr Lebensraum = Sicherung der Arterhaltung
  • schnellere Flucht vor Fressfeinden
  • weitere/andere Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung

Bekannte Mutationen bei Menschen wäre z.B. die dunkle Hautfarbe bei Afrikanern. Die haut ist weniger anfällig für Sonnenbrand.

LG

Fraffe 18.06.2014, 18:44

Eigentlich war schwarze Haut zuerst da, weiße kam danach :o

0
FelixLingelbach 20.06.2014, 08:00
@Fraffe

Nein. Zuerst gab es ein Fell mit darunter pigmentloser Haut, Der schwarze Rabe hat recht: Die schwarze Haut ist eine Anpassung.

Der heutige typisch bantoide Schwarzafrikaner ist sogar eine vergleichsweise junge Erscheinungsform, ungefähr 5000 Jahre alt, ganz ähnlich dem nordisch blonden Typ. Menschen mit den ältesten, ursprünglichsten Genen, die Khoisan oder die Pygmäen, sind nicht so dunkel, die sind eher braun, d. h. anpassungsfähig.

0

Frag dich lieber ob Dinos überhaupt Reptilien waren. Man vermutet ja das sie in Wirklichkeit Warmblüter waren.

Hallo !

Das besondere an der Evolution ist, dass es dafür keine Gründe gibt.

Es entstehen rein zufällige Mutationen am Erbgut von Lebewesen.

Bringen diese zufälligen Mutationen einen Vorteil für das Lebewesen oder beeinträchtigen es nicht, dann entsteht eine neue Art.

Ist diese zufällige Mutation mit zu starken Nachteilen behaftet, dann verschwindet diese Zufallsschwankung am Erbgut wieder, weil der Mutant entweder nicht überlebensfähig ist oder in seiner Vermehrung eingeschränkt ist.

LG Spielkamerad

JensPeter 16.06.2014, 16:08

Theoretisch denkbar, praktisch jedoch nicht zu beobachten.

Wo bleiben die zahlreichen ständig erforderlichen Mutationen? (Ein Finger mal länger, ein anderer mal kürzer usw.)

Für 5000 Jahre kann man beim Menschen - je nachdem wie man rechnet, 100 bis 200 Generationen rechnen.

Das Genomsystem kann als relativ stabil bezeichnet werden.

Und: In der Schöpfung sind Entwicklungsreihen erkennbar. Sowohl von Species als auch von ganzen Ökosystemen. Keine Entwicklungsreihe (-> Zielrichtung) ohne Entwickler!

Zielrichtung (Niederes zu Höherem) widerspricht heftig dem Zufallsprinzip. Da experimentell weder die zufällige Synthese von DNS oder die Entwicklung der zweigeschlechtlichen Vermehrung nachgewiesen ist kann nur folgende Aussage greifen:

Die Evolutionstheorie ist reine Theorie, die in sich selber logisch begründbar sein mag, die Praxis spricht jedoch eine ganz andere Sprache. Daher muss die Evolutionstheorie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als unpraktikabel bezeichnet werden.

Selbst Wissenschaftlicher, welche die EV vertreten, sind unter sich über viele uneinig.

4
Hyperhaes 17.06.2014, 20:13
@JensPeter

Theoretisch denkbar, praktisch jedoch nicht zu beobachten.

Wo bleiben die zahlreichen ständig erforderlichen Mutationen?

Ein gutes Beispiel ist die Rotbauchschwarzotter (Pseudechis porphyriacus) vs. Aga-Kröte in Australien. In kürzester Zeit haben sich sehr viele Mutationen ereignet, die ja durchaus sehr nützlich waren und somit auch einen immensen Vorteil ausmachten.

Ein einfacher Artikel dazu:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schlange-gegen-giftkroete-blitz-evolution-schlaegt-warzigen-widerling-a-338340.html

1
DarkSepia 20.06.2014, 00:03
Das besondere an der Evolution ist, dass es dafür keine Gründe gibt.

Doch. Die Gründe sind nur sehr kompliziert.

1

Warum ?

Weil's möglich war, deswegen geschah es.

Anscheinend war in der Luft noch VIEL Platz für biologische Wesen :P

Woher weist Du, dass sich aus Dinos Vögel entwickelten und es nicht umgekehrt war, aus Vögeln Dinosaurier?

Es wird Dir hier keiner eine genaue Antwort geben können.

P3N74G0N 13.06.2014, 19:10
Erst im Jahr 2000 wurde Microraptor entdeckt, eine wahrscheinlich baumlebende Gattung der Theropoden. Diese Entdeckung stützt die These der Zugehörigkeit der Vögel zu den Maniraptoren (und damit zu den Dinosauriern). Die Debatte, ob sich die Vögel aus Bodenläufern oder aus Baumspringern entwickelt haben, ist jedoch noch nicht entschieden.
2

Was möchtest Du wissen?