Frage über Autismus, Persönlichkeitsstörung und ADS, könnt ihr mir helfen?

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3 Antworten

Es ist notwendig, dass du belegen kannst, dass du nicht arbeiten gehen kannst.

Es ist auch wahr, dass deine Krankheiten alle nicht heilbar sind, aber sie sind zum Teil therapierbar. Das ist allerdings nur möglich, wenn du das willst.

Deine Mutter kann dich gegen deinen Willen nicht einweisen. Es sei denn du bist eine gelaufen dich selbst (Selbstverlerzung, suizidale Gedanken,etc) oder für andere.

Wobei dich auch dann nicht deine Mutter einweisen würde, sondern ein Arzt bzw ein Richter.

An deiner Stelle würde ich mir aber gründlich überlegen, ob du nicht doch mal eine Therapie ausprobieren willst. Das was du von deiner Mutter schreibst, klingt nicht so, als hättet ihr ein gutes Verhältnis und deine Mutter kann dich ohne Probleme vor die Tür setzen und wenn du Pech hast bedeutet das dann für dich raus aus dem Hotel Mama rein ins betreute Wohnen.

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Kommentar von Gierschlund
23.06.2016, 22:37

Sie könnte ihn zwar rausschmeißen, müsste ihm dann aber Barunterhalt zahlen bis er 25 ist, ihm also die Wohnung finanzieren

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Kommentar von einfachichseinn
24.06.2016, 07:05

Das ist ja schön und gut, aber darum geht es in meiner Antwort doch gar nicht.

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Also gegen deinen Willen kann dich niemand einweisen, solange du weder eine Gefahr für dich noch für andere darstellst.

Was die Hilfe zum Lebensunterhalt angeht, muss nach drei Jahren erneut geprüft werden, ob du erwerbsfähig bist. Folglich wird ein Gutachten erstellt werden.

Wenn du glaubst, grundsätzlich nicht erwerbsfähig zu sein, ist es sinnvoll, wenn dir das dein Psychiater auch bescheinigen kann. Das bedeutet aber nicht, dass du zwingend in psychiatrischer Behandlung gewesen sein musst, damit in drei Jahren deine Erwerbsunfähigkeit erneut festgestellt werden kann.

Mal angenommen, du wirst tatsächlich als erwerbsfähig eingestuft, dann wäre das Jobcenter für deinen Lebensunterhalt zuständig. Das Sozialamt würde seine Zuständigkeit verlieren.

Grundlage für die Beureilung deiner Erwerbsfähigkeit, wäre wohl ein amtsärztliches Gutachten, das dann erstellt wird. Und dieses Gutachten richtet sich meist nach deiner bisherigen Krankengeschichte.

Also um es nochmal deutlich zu machen. Ob du nach drei Jahren weiterhin Hilfe zum Lebensunterhalt bekommst, ist nicht davon abhängig, ob du jetzt zum Psychiater gehst, sondern ganz einfach davon, ob du in drei Jahren tatsächlich erwerbsfähig bist. Nur wäre es eben für den Gutachter leichter, eine Erwerbsunfähigkeit festzustellen, wenn dies von einem Psychiater bestätigt wird.

Gegen einen entsprechenden Bescheid kannst du aber natürlich auch Widerspruch einlegen.

Vielleicht wäre es auch sinnvoll eine PPM zu beantragen: https://www.hamburg.de/ambulante-leistungen-erwachsene/2122404/personenbezogene-hilfen-psychisch-kranke/

Ich würde es auch für Sinnvoll erachten, wenn du regelmäßig zu einem Psychiater gehst, um eben solche Themen mit ihm besprechen zu können. Allerdings musst du natürlich auch Vertrauen zu ihm haben. Wenn dies derzeit nicht der Fall ist, würdest du dir zutrauen dich selbst auf die Suche zu begeben und zu einem Arzt deiner Wahl ein Vertrauensverhältnis aufzubauen?

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Kommentar von sizo24
23.06.2016, 17:12

Das Problem ist auch das mein Opa den Psychiater kennt vielleicht deswegen das Misstrauen und ich denke er will das ich wieder Gesund werde aber ich habe nun mal eine Krankheit die nicht heilbar ist.

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Stimmt du musst das immer dokumentiert haben von einem Arzt. Wie soll man sonst feststellen wie es dir geht...wohl kaum möglich ausser ärztlich....

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Kommentar von sizo24
23.06.2016, 16:58

Also bleibt mir keine andere Wahl?

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