Frage für Musiktheoretiker: Welche Tonleiter passt zu den Akkorden?

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3 Antworten

Kann ich jetzt auf die schnelle nicht machen aber schreib dir deine Tonart auf und die Tonleiter. Dann ist da auch C und von nimmst du hier ja eben gewisse Töne von C (zb grose terz verminderte fünfte...) schau was noch in der Tonart drin ist. Das muss alles passen

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Kommentar von IchFragDannEuch
19.11.2016, 17:33

Ok, werd ich versuchen :)

Danke!

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Kommentar von CelinoRhino
19.11.2016, 18:05

kein ding;) so mach ich des immer und in meinen Songs kommt bei cadd9 auch oft am als folge

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Das hat mit Musiktheorie nichts zu tun. Halt alle Töne die in den Chords drin sind. Geh nach Gehör und Gefühl einfach. Trial and Error und dadurch kommst du immer wieder über die selben pattern und erinnerst diese. 

Allerdings hat ein Akkord nichts mit einer Tonleiter zu tun sondern es kommt darauf an welche Funktion der Akkord hat. Ist es ein 1,4, oder 5 chord... 

Aber wie gesagt, nimm einfach alle Töne die in den Chords sind (nach Gehör und erinner Ton für Ton in einer Position/Lage)! xD Klingt fast zu einfach was. Und dann hör einfach welche anderen dazu passen, nach deinem Empfinden. Wenn gar nichts geht, dann nimm halt so ne olle Tonleiter. 

Und spiel simple Gesangsmelodien oder Soli auf einer Saite nach Gehör. Dann kannst du bald nach Gehör frei improvisieren.

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folgende Unklarheiten gibt es meinerseits:

- Soll ich die Kapo-Angabe so verstehen dass es sich eben *nicht* um C-Akkorde handelt, sondern um die Akkorde fünf Halbtonschritte höher?

Das wäre dann übrigens Fadd9 und Fm11, 

- warum gibst du die 9 als "add9" an, die 11 aber nicht als "add11"? Soll das etwas bedeuten? Wenn ja: Was? Soll man das "m11" als verminderte 11 interpretieren? 

Da ist eigentlich kaum eine konkrete Tonleiter anzugeben, da die Akkorde halt mit C-Dur *und* C-Moll sowohl große als auch kleine Terz beinhalten. 

Man könnte die kleine Terz als Blue Note interpretieren und dann C-Pentatonik spielen.

Oder man betrachtet die große Terz als Leitton für F-Moll, dann könnte man harmonisch F-Moll darüber spielen (würde halt reichlich spanisch klingen)

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Kommentar von Blubberlutsch97
20.11.2016, 13:36

natürlich gibt es da ganz verschiedene Standards, wie man solche Schreibweisen interpretieren kann. aber auf mich wirkt das sehr eindeutig in diesem Fall. ob ich mit meiner Interpretation richtig liege, weiß ich natürlich nicht, aber ich bin mir da ziemlich sicher.

erst haben wir ein C (C-Dur, also C-E-G) und dann ein cm (C-Moll, also C-Eb-G). Beim C haben wir add9, also wird eine None angehängt. Die große oder die kleine? Standandardmäßig immer die große! Das Cadd9 hat also die folgenden Töne:

C-E-G-D

Beim cm haben wir eine 11. Da steht nicht add11, weil das bedeuten würde, dass man die 11 nur anhängt, also C-Eb-G-F, aber das wollen wir hier nicht. wenn man eine Zahl (die übrigens aus diesem Grund immer ungerade ist) einfach dahinschreibt, werden alle terzschichten bis zu dieser Zahl mitgenommen. zB ein C9 würde bei C beginnen und ganz normal eine Terz mitnehmen, weil Dur ist das dann das E, dann noch eine Terz, weil Dur ist das dann das G, dann noch eine Terz, standardmäßig die kleine Septime (bei einer großen würde man dann ein maj dazwischen klemmen, also Cmaj9, wobei sich hier das maj tatsächlich auf die 7 bezieht), also Bb, und dann noch eine Terz, standardmäßig immer die große, also D. da das die 9 ist, hören wir hier mit der Terzschichtung auf. Wäre aber nur die None, das D, gewünscht, und nicht die Terzen dazwischen (in meinem Beispiel das Bb) hätte man natürlich Cadd9 geschrieben. Was heißt das für unser cm11? Es besteht aus folgenden Tönen:

C-Eb-G-Bb-D-F

Coolerweise hast du hier schon einen sechsklang, also einen guten Kandidaten für eine eigene Skala.

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Kommentar von Blubberlutsch97
20.11.2016, 13:38

achso, das alles natürlich noch 5 Halbtöne höher, also

F-A-C-G

und

F-Ab-C-Eb-G-Bb

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