Was mache ich, wenn der Hund von der Katze Angst hat?

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4 Antworten

Ja, es braucht Zeit. Ich habe ein halbes Jahrhundert Katzen und schon mehrere Katzen an Hunde so gewöhnt, dass ein problemloses Zusammenleben und in einem Fall sogar innige Freundschaft entstand. Ich hätte daher einen Tipp: - immer, wenn die Tiere zusammenkommen, die Atmosphäre gut gestalten, also: beide streicheln, evtl. am Anfang erst den Geruch mit der Hand übertragen, das andere Tier schnüffeln lassen. Ich würde dazu die Katze auf den Arm nehmen und mit einer Hand streicheln, auch den Hund. Dazu beruhigende Worte. Dann beiden gleichzeitig ein Leckerli geben, immer schön loben und beruhigen. Dann Hund an seinen Lieblingsplatz lassen, Katze auf dem Schoß behalten und sich in die Nähe (aber nicht zu nahe) setzen, immer schön loben und ggf. streicheln. Falls ein Konflikt entsteht, Tiere sofort trennen. Vorsicht: Wenn man nicht so viel Erfahrung hat und hektisch ist, kann man verletzt werden. Tipp: Hund im Nacken packen, Katze ggf. auch. Oder verbal trennen, der Katze einen Fluchtweg offen lassen. Katzen sind sehr raffiniert - ich hatte mal eine, die den (mit ihr durchaus befreundeten) Hund meiner Freundin , der ihr aber immer das Futter wegfraß, ganz gezielt mit ein paar Krallenhieben im Keller (wo es niemand sah) abstrafte. Hund kam heulend nach oben, Treppe war voll mit Blutstropfen. Danach war Katze's Napf vor dem Hund sicher. So ähnlich könnte es bei deinen Tieren gelaufen sein, also nicht so tragisch. Solange der Hund versteht, dass die Katze zur "Familie" gehört, wird es wahrscheinlich nicht gefährlich für die Katze. Das Wichtigste ist immer, dass kein Tier eifersüchtig wird (daher immer beide streicheln und loben) und dass jedes Tier mit dem anderen Tier etwas Positives zu verbinden lernt - daher beiden ein Leckerli geben, wenn sie sich sehen, und zwar beiden gleichzeitig und beide loben. Bei Krach gibt's kein Leckerli. Viel Erfolg!

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Als ich meinen letzte Hund (einen tiefergelegten großen Dackelmix) bekam, hieß es vom Tierschutzverein, er wütde alles kennen, Katzen Kleintiere.... Zu unserer Katzenband nach Hause, die war mit Hunden vertraut, haben wir als erstes das Katzenfutter so weggeräumt, daß es da nicht zu mißverständnisses kam, aber wir hatten ja auch mehrere Katzen.

Als erstes fiel meine Stelle fast in Ohnmacht, von wegen sie kannte Katzen! Sie kannte nichts. Meine Paul und Meine Samira sind auf sie zu, Stelle rollte sich nur zusammen, "Wenn Ihr mir nichts tut, dann tue ich Euch auch nichts", und das war es eigentlich. Da wurde mal die Katzenpfote auf den Kopf getatscht, Setlle guckte sich eine von unseren beiden letzten Findlingen, die waren et 1o Wochen aus, und dann ging die Post ab. "Geh Lilly suchen!" oder"Wo ist die Katze", und, glaub ja nicht, daß sie sich nach einer anderen Katze umgesehenen hat. Nach einigen Tagen sind sie über Tische und Bänke. Es hat NIE auch nur irgendein Problem gegeben.

Versuch doch einfach mal, den Hund an die Leine zu nehmen und die Katze kommen zu lassen, Auch die Katze darf ja nicht alles und den Chef herausmarkieren. Achte vor allem darauf, daß sie nicht in die Augen schlägt. Geh mit dem Hund zu der Katze, setz Dich in die Nähe und rede mit beiden. Wenn der Hund hinter der Katze hinterher will, sagst Du ein scharfest "Nein", "Aus" oder "Pfui" und behalte dies als Wort dafür bei. Draußen hat meine Stelle auch immer Katzen gejagt, bis es ihr zu dumm war, die waren ja schneller. Zu Hause haben meine Tiere immer zusammengekuschlt und Stelle mittendrin. Dru vrauchst einfach nur Geduld. Der Hund ist kräftemäßig der Stärkere, aber wenn Due Ktze will, kann sie ihn ganz schon verletzten. Du mußt einfach ds richtige Maß finden, und das erfodert Zeit und Geduld. Du schaffst das"

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Läuft doch gut ;) hat erstmal gelernt überrenne ich die Katz, werd ich gekratzt, das ist richtig so. Nur müsst ihr ihm nun zeigen wie er sich zu verhalten hat, wenn die Katze da ist. Er wird da etwas im Dilemma sein, das er nun nicht weiss was er machen soll. Das er demonstrativ wegschaut ist Vermeidungsverhalten, er versucht sich also mehr oder weniger dem ganzen sich zu entziehen. Was natürlich schwer ist, wenn die Katze dann an seinen Sachen geht ;) deswegen bei den ersten Üben Futter, Leckerchen, Kauknochen und Spielzeuge wegräumen. Bis er es schafft seine Vermeidung zu vergessen und komplett abzuschalten. Würde es auch auf keinen Fall unterstützen das die beiden spielen, vor allem weil dein Hund wenig Katzenerfahren ist. Er kann sein Gegenüber nicht abschätzen, weil eine Katze anders kommuniziert. Deswegen sollten ihr das spielen lieber übernehmen.

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Hunde haben so ein blödes Spiel. Nennt sich "Katze ärgern"! Das hat wohl draußen immer funktioniert. Nur jetzt ist er an die falsche Katze gekommen, und hat Schläge bekommen! Und ich sag dir eins: Wenn Katzen richtig zuhauen mit ihren Krallen, hat ein Hund das Nachsehen!

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