Frage bei Rüde kastrieren was neben Wirkung haben kann pobleme führen Was verändert verhalten?

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6 Antworten

Eine Kastration beseitigt keine Probleme, sondern schafft möglicherweise viele neue.

Kastrierte Hunde leiden häufig unter Fettleibigkeit  - durch fehlendes Testosteron, bauen sich Muskeln ab und Fett wird eingelagert - die Hunde werden dadurch träger = oft fälschlich mit  ruhiger beschrieben.

das Fell wird meistens plüschig, lässt sich dadurch schlecht pflegen und der natürliche Haarwechsel ist gestört, trockene Haut und Schuppen kommen vor, Harnträufeln, Schliddrüsenprobleme entstehen, lebenslang müssen dann Schilddrüsentabletten gegeben werden usw usw usw

Eine Kastration ist keine Erziehungshilfe und schützt auch nicht vor Kabel zerbeissen oder ähnlichen Problemen. Jeder Hund muss sorgfältig erzogen werden und benötigt entsprechende Auslastung und Beschäftigung. Aber dies alles macht viel Arbeit, das ist nun mal so.

Suche dir eine gute Hundeschule und arbeite mit dem Hund, das ist billiger und gesünder als eine Kastration!

weitere Infos findest du hier:

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951


ps. In Zukunft wäre es sehr nützlich, wenn du deine Fragen genauer und vor allem korrekter beschreiben würdest. 

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erstens sollte ein Rüde voll ausgewachsen sein, bevor man ihn kastriert. auch sollte man einen Rüden nur kastrieren, wenn es gesundheitlich nötig ist. D.h. wenn er zum Beispiel ein Spitzrüde ist ( wenn nicht beide Hoden im Sack sind ) oder wenn er durchdreht, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind, und er das Fressen verweigert etc.

Der Eingriff selber ist nur kurz, und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Das Problem jedoch ist, das der Rüde 1. nach einiger Zeit sein Aussehen verändert, indem er z.B den *Kragen* verliert, und optisch einer Hündin ähnelt...2. dass er seinen Geruch verändert...nicht nach Rüde und nicht nach Weibchen riecht, und daher gerne von Artgenossen gemoppt wird. Auch kann sich sein Fell verändern...gerade bei langhaarigen Rüden, und stumpf werden.

Wenn man einen Rüden nur kastriert, damit er ruhiger werden sollte, und man ihn besser im Griff hat, so bringt das überhaupt nichts.  Denn ein Rüde welcher vor der Kastration nicht gehorchte, wird es auch danach nicht tun.

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Ein gesunden rüden zu kaszrieren ohne das er Probleme hat, die durch übertriebenen Sexualität ausgelöst werden ist schwachsinnig.

Aggression, Unsicherheit, Ängste könnrn nach der Kastration auftreten oder verstärkt werden.

Dazu wird er von anderen Rüden nicht mehr als Rüden anerkannt was leider oft zu mobbing führt und dann zu kämpfen.

Mein Rüde ist 4 bald 5 und völlig intakt. Eine Kastration wird an unserem Problem nichts ändern. Durch eine Kastration würde seine Unsicherheit wahrscheinlich noch verstärken.

Kastration ersetzt keine Erziehung. Ein Hund wird nicht ruhiger dadurch oder hört aufeinmal perfekt.

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kastrierte  rüden können inkontinent  werden . soll heißen, sie können
dann den urin  und wenns ganz schlimm kommt auch den kot nicht mehr  kontrolliert  absetzen .

 in der nachbarschaft  wurde  ein  rüde  frühkastreiet also vor abschluß  der geschlechtsreife- er wude  von kleina uf an gemobbt.  mit 8 jahren hat man ihn einschläfern müssen . eine wesensveränderung   brachte ihn dazu  unkontrolliert jeden zu beissen .

meine bekannt  hat einen goldi mit  gut 1 jahr  chemisch kastrieren lassen . der hund ist  jetzt  4 jahre alt   ging  gern allein auf  trabe.was durch die kastra  bestens kontrolliert  werden konnte.aber -  mit eine wenig  guter  erziehung   hätte man das auch ohne kastrachip  erreichen können.

der hund ist mitlerweile  für meine begriffe kein richtiger hund mehr . er  kann sich kaum freuen, ist  ständig irgendwie  schlapp und  spielen  mag er kaum. dazu  nimmt er natürlich  gern mal zu , was durch wenig fressen ausgeglichen werden muß -auch ne quälerei  für ein tier ,was sich kaum satt fressen darf,weils sonst  fett wird.aber er ist gut händelbar --wurde  also  den bedürfnissen desmenschen angepasst.

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Kommentar von Berni74
26.01.2016, 10:07

der hund ist mitlerweile  für meine begriffe kein richtiger hund mehr .
er  kann sich kaum freuen, ist  ständig irgendwie  schlapp und  spielen 
mag er kaum.

Da sollte aber meiner Meinung nach mal ein Blutbild gemacht werden. Das kann 100 andere Ursachen haben. Dieses Verhalten auf die Kastration zurückzuführen, birgt ein gewisses Risiko, daß eventuelle ernsthafte Erkrankungen dadurch nicht erkannt werden. Ich kenne sehr viele kastrierte Rüden unterschiedlichen Alters. Alle sind topfit, fröhlich und werden weder gemobbt, noch sind sie aggressiv, unsicher oder in einer anderen Art verhaltensauffällig.

dazu  nimmt er natürlich  gern mal zu , was durch wenig fressen
ausgeglichen werden muß -auch ne quälerei  für ein tier ,was sich kaum
satt fressen darf,weils sonst  fett wird.

Man muß einen Hund nicht hungern lassen, nur damit er nicht fett wird. Häufig ist Übergewicht auf zu viel oder zu energiereiches "Zwischendurch" zurückzuführen. Außerdem kann man das auch über die Zusammensetzung des Futters steuern und nicht zwingend über die Menge.

Ich habe seit fast 20 Jahren Berner Sennenhündinnen - allesamt sehr schlank (zwischen 33 und 36 kg). Meine Hunde haben auch immer Hunger, aber was solls... würde ich ihnen so viel geben, daß sie keinen mehr hätten, wären es Tonnen mit 4 Stäben unten dran, die sich nicht mehr bewegen könne. Es gibt halt Hunderasssen, bei denen muß man das Gewicht kontrollieren. Dafür danken sie es einem mit weniger durch Übergewicht bedingten Gelenk- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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generell, bei der kastration passiert normalerweise nichts es ist ein kurzer eingriff. Tiere werden danach oft im verhalten etwas ruhiger. Das liegt daran, dass nicht mehr so viel testosteron vorhanden ist. Ich hoffe das waren deine fragen. LG

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Kommentar von adventuredog
26.01.2016, 09:20

bei einer Kastration passiert sehr wohl etwas! Eine Kastration ist eine Amputation von Körperteilen und laut Tierschutzgesetz verboten! Kein seriöser Tierarzt wird ohne medizinische Indikation so einen  >>> nicht wieder gut zu machenden <<<  Eingriff, in den Hormonhaushalt eines Hundes, vornehmen. 


Am besten du informierst dich in Zukunft vorher, bevor du hier so unqualifizierte Kommentare abgibst.



Tierschutzgesetz § 6 

(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. 



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