FRAGE, Aukunft an Sozialbehörde erteilen?

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4 Antworten

Also, auch im April hattet Ihr ja schon die Pflegschaft oder Vorsorgevollmacht. Normalerweise muß man doch generell alle Ausgaben belegen, oder nicht?

Verlangt das Sozialamt denn wirklich Quittungen? Stell doch eine Tabelle auf, für was das Geld gebraucht wurde.

Und wie sagte mein Steuerberater: Dann sei doch einfach ein bißchen kreativ... Ich sag mal so: daß es auch von April bis Oktober das Leben nicht umsonst gab, wird sogar das Sozialamt einsehen.

Ja die Vollmacht war vorhanden, aber die Oma konnte nicht laufen war aber geistig mehr als fit. Die 750.- Euro wurden nicht von uns verteilt sondern von der Oma selbst. Wir hatten lediglich das Geld abgeholt und wenn nötig aus ihrem Portomanier die Lelute bezahlt. Erst nach dem Schlaganfall konnte sie nichts mehr da kaum ansprechbar. Seitdem ist aber nicht mehr entnommen worden.

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@Gerd2

Nun, dann sprich doch einfach noch mal mit dem Sozialamt. Da sitzen ja auch Menschen... Erkläre denen, daß es sich um "normalen Lebensbedarf" gehandelt hat. Laß Dir erklären, welche Unterlagen genau sie eigentlich wollen.

Ich würde in dem Gespräch noch keine Details sagen - und eben notfalls den Ratschlag meines Steuerberaters beherzigen.

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Die Vorsorgevollmacht verpflichtet dich, zur Auskunftsplicht gegenüber von Behörden. Sie können die Nachweise verlangen und du bist verpflichtet diese Kosten zu belegen. Das könnte für dich böse enden.

Was soll böse für mich enden ? Ich habe in ihrem Auftrag Geld vom Konto abgehoben da sie geistig voll da war aber nicht laufen konnte vor ihrem Schlaganfall. Sie selbst hat die Ausgaben geregelt.Ich aber werde gefragt wo 750 euro in 5 Monaten geblieben sind was garnicht mein Bier ist. 750 Euro in 5 Monaten, das muss man sich mal vorstellen. War nur so nett und das in de Wege zu leiten da sie eine sehr sehr herzliche nette Person war.
Ist natürlich ein Hammer gegenüber schlappe Billionen der Banken.

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Wenn du der vom Amtsgericht bestallte Pfleger bist mußt du alles bis auf den letzten 'roten Rallo' nachweisen.

Verstehe ich immer noch nicht richtig, erst jetzt Mitte Oktober wurde ein Antrag gestellt auf Beihilfe da erst jetzt zum 2. Oktober die Pflegestufe 3 ermittelt wurde mit den enormen Kosten. Wieso sollte für Monat Mai z.B. ein Nachthemd protokolliert werden ? DA kam sie doch gut allein mit ihren Geld aus und den Pflegezuschuss der Stufe 1

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@Gerd2

Zunächst einmal ist es ist toll von dir für Deine (ehemalige) Nachbarin ein solches Engagement freiwillig auf sich zu nehmen - dafür meine Hochachtung!

Leider war ich der irrigen Annahme du hättest die Pflegschaft übernommen. Da es verschiedene Formen der Vorsorgevollmacht gibt kann man dir auf dieser Plattform schwerlich einen guten Rat jedoch Empfehlungen geben.

Wende dich an den für deinen Wohnort zuständigen Betreuungsverein oder an die VdK-Ortsgruppe dort wird man dich gut beraten.

Die Alternative wäre: Da das SA möglicherweise argwöhnisch ist weil du kein Angehöriger bist gehe persönlich dort hin nimm die Anfrage mit und sprich mit der/dem zust. Sachbearbeiter/in in aller Ruhe. So könntest du den möglicherwiese bestehenden Argwohn beim SA beseitigen und alles zu deiner Zufriedenheit abklären.

Wünsche dir viel erfolg LG ManfredP

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@ManfredP

Danke für die Auskunft. Nein, bin nicht vom Amtsgericht bestellt. Die Dame hatte Wert insbesondere auf eine Patientenverfügung gelegt da sie nicht als Pflegefall mit Geräten am Leben erhalten wird und wünschte das Notariell abzusichern mit einer Vorsorgevollmacht die laut Anwalt mehr Bestand hätte. Wie gesagt, bis vor ihrem Schlaganfall hat sie geistig Fit auch das finazielle geregelt. Wir waren lediglich die "mobile"Hilfe . Jetzt ist kaum ansprechbar und ich kann doch nicht belegen inwieweit sie in 5 Monaten in Einzelheiten ihr Geld ausgegeben hat von 750.- Gruss Gerd

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Hi, das ist ja eine blöde Situation. Aber was genau ist Ihre Frage?

Hallo, war kein Platz zm Schreiben mehr vorhanden. Frage ist, haben die Anrecht zur Nachfrage der 750,. Euro der letzen 5 Monate, zumal erst nach dem Schlaganfall jetzt im Oktober ein Antrag auf Sozialgeld gestellt wurde da die eigenen Mittel fast verbraucht sind. Wie gesagt, es wurde nicht jeder Furz aufgelistet da von Sozialhilfe vorher nicht die Rede war. Nebenbei 750. Euro im 5 MOnaten auszugeben mit all den genannten Ausgaben grenzt eher schon an Geiz als an Verschwendung.

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@Gerd2

Wenn ich recht verstehe, gibt es sowieso keine Chance mehr zum Einzelnachweis, oder? Insofern wird die Behörde so anerkennen müssen, dass Sie 750 Euro für fünf Monate für eine angemessene Ausgabe halten. Falls die Behörde da einen Ermessensspielraum hat, und Sie das gut begründen können, wird das klappen. Falls aber die Nachweispflichten bei Vorsorgvollmacht sehr eng sind (und das ist meine Erfahrung), werden Sie das Geld erstatten müssen. Aber mittlerweile sind ja schon 2 Wochen vergangen - vielleicht hat sich etwas neues ergeben?

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