Frage an Wohnungseigentümer/Hausverwalter?

4 Antworten

Erfahrungswert: Hat der Verwalter in seinem Tätigkeitsrahmen den RA eingeschaltet, und hier zum Glück offensichtlich mit Erfolg, gehen die Kosten nach meinem Empfinden zu Lasten des säumigen Zahlers und nicht der Gemeinschaft. Wird allerdings während der Versammlung durch Mehrheitsbeschluß die Einschaltung eines RA bestimmt, gehen die Kosten wieder zu Lasten der Gemeinschaft, und hier wiederum nicht nach Haushalten, sondern nach qm-Eigentumsanteilen! Und können natürlich vom Verursacher (säumigen Zahler) zusätzlich gefordert und den ursprünglich damit belasteten Eigentümern entspre- chend ihres Anteils wieder gutgeschrieben werden. Der Hausverwalter hat die bequemste Lösung gewählt und falsch gehandelt.

Dann gucken wir uns das doch mal wie folgt an.

Welche Zahlungen darf ein Wohnungseigentumsverwalter im Rahmen der ihm erteilten Lastschrifteinzugsberechtigung vom Konto eines Wohnungseigentümers abbuchen:

alle laufenden Vorschußleistungen auf der Grundlage eines Wirtschaftsplanes oder einer Jahresrechnung und alle Vorschußleistungen, die eine Ergänzung o. einen Nachtrag des Jahreswirtschaftsplans darstellen, z.B. Sonderumlagen.

Nun wäre die Frage zu klären, ob die Geltendmachung eines Verzugsschadensersatzanspruches hinsichtl. der angefallenen RA-Kosten zu den lfd. Vorschußleistungen eines WiPlanes zu zählen sind, die ja im Wege des Lastschrifteinzugsverfahrens eingezogen werden dürfen. Ich meine nicht.

Zur Beantwortung der Frage ist zudem zu klären, ob, und wenn ja, welche diesbezügliche Regelungen im Verwaltervertrag und/oder der Teilungserklärung und/oder evtl. gefaßter Beschlüsse (nach § 21 Abs. 7 WEG) existent sind.

Alles nicht so einfach.

Eine Direktbelastung im Rahmen der Einzelabrechnung wäre möglich, wenn diese hinreichend erklärt ist.

Nein. Das muss der Eigentümer zahlen. Niemand kann erwarten das die Gemeinschaft die Kosten für den Zahlunssäumigen Eigentümer übernimmt.

Es gibt ein "Miteigentümergesetz"! Abweichungen müssen schriftlich von alle zustimmen.

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@WilliPahl

Aber das war nicht die Frage. Das die Hausgemeinschaft das nicht zahlen muß ist völlig klar. Der Anwalt hat dem Eigentümer die Rechnung gestellt und der Verwalter hat ohne sein Wissen die Rechnung von seinem Hausgeldkonto bezahlt. Darum gehts....ob der Verwalter das darf. Diese Rechnung hatte mit dem Hausgeld eigentlich nix zu tun.

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Wie und gegen wen kann ich gegen eine Hausgeldabrechnung vorgehen, wenn ich kein Eigentümer mehr bin? Darf man überhaupt einen Beschluss ohne meine Anwesenheit und ohne mich einzuladen fassen, in Dinge welche mich noch betreffen?

Frage zur Hausgeldabrechnung. Ich habe heute eine beschlossene Abrechnung von 2014 und 2015 erhalten. Ist die 2014er rechtswirksam? Ich habe meine Wohnung am 1.4.2015 verkauft. Eigentümer war ich noch bis 6.7.15. Am 7.4.16 wurden Beschlüsse gefasst. Ich habe extra den Hausverwalter angeschrieben, dass keine Beschlüsse von vor dem 1.4.15 gefasst werden können, da ich zu dieser Zeit noch Eigentümer war, bzw. ich am Eigentümerbeschluss nicht teilnehmen kann, da ich spätestens am 7.7.15 kein Eigentümer mehr war.

Vor ca. 6 Wochen habe ich beim Notar angerufen, bei der Notarvertreterin. Sie sagte mir, dass die kein Beschluss machen können der in meine zeit fällt. Auch den Hausverwalter habe ich darauf hingewiesen. Er teilte mir mit, dass er nur Beschlüsse fassen würde nach dem 1.4.15, also in der zeit wo ich meine wohnung schon verkauft habe. jetzt habe ich heute eine dicke Nebenkostenabrechnung erhalten von ca. 1600Euro. Wobei ich den Hausverwalter schon im Dezember 2015 hingewiesen habe, dass hier die Miteigentumsanteile nicht stimmen. Sie wurden 2012 von 369/1000 auf 353/1000 abgeändert wegen der Garage. Auch die Fläche stimmt somit nicht und habe ich bemängelt. Jetzt bekomme ich heute den Beschluss. Was kann ich dagegen tun? Ich kann ja nicht einmal aufs Gericht binnen 1 Monat, da ich nicht mehr Eigentümer bin. Den neuen Käufer habe ich hingewiesen, dass er, sollten Dinge in meiner zeit beschlossen werden, dagegen stimmen soll und klagen. Er hat sich aber nur enthalten. Jetzt sehe ich auch, dass vom verwalter über 100Euro Briefmarken gekauft wurden. Muss ich das auch bezahlen? Ist das nicht in der Verwaltervergütung drin die man monatlich bezahlt? Dann hat er eine Rohrsanierung mit reingerechnet. Die Sanierung war aber am 15.6.15 und ich habe meine Wohnung am 1.4.15 verkauft. Jetzt hat er die anteilig von Januar bis März 15 auf mich umgelegt, obwohl ich im April kein besitzer der wohnung mehr war und steht auch extra im Notarvertrag so drin, dass jeder die Kosten zu tragen hat wo er wohnhaft war.

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