Frage an Vegetarier?

8 Antworten

Ja, auch wegen der Tiere. Aber auch wegen der Umwelt und wegen der Gesundheit. Ausserdem mag ich kein Fleisch und ich vertrage keine Kuhmilch.

Dass es nichts bringt, würde ich so nicht sagen. Ich denke jeder kleine Schritt bewirkt etwas. Angefangen bei der Reduzierung des Fleischkonsums, über vegetarische Ernährung, bis hin zur veganen Ernährung.

Ich finde diesen Absolutheitsanspruch im Veganismus nicht gut. Es ist nicht die einzige Lösung und für viele Menschen ist es keine vorstellbare Lösung. Und ich sehe auch nicht, dass sich das in nächster Zeit ändern wird. Nicht falsch verstehen, ich finde Veganismus ist eine gute Sache. Aber das sieht nicht jeder so. Und Menschen mit dieser Moralkeule zu kommen ist kontraproduktiv.

Im Übrigen, ich möchte niemanden desillusionieren, ich finde das persönlich auch nicht gut, aber die Anzahl der Schlachttiere steigt trotz sinkendem Fleischkonsum. Es geht letztendlich nur darum, dass Gewinn erwirtschaftet werden muss. Und wenn es hier nicht mehr verkauft werden kann, dann geht es eben in den Export. Ich denke der Fehler liegt eher im System.

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/fleischproduktion-mehr-schlachttiere-in-deutschland-trotz-sinkendem-fleischkonsum

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 15 Jahren Vegetarier.

Es bringt den Tieren aber nichts, wenn du deren Milch und Eier isst.

Kühe werden vergewaltigt, ihre Kälber werden gestohlen damit du ihre Milch trinken kannst.

In einem Glas Milch steckt mehr leid als in einem Stück Fleisch.

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@Veganmusic

Tut mir leid, aber ich habe den Eindruck, dass Du meine Antwort nicht richtig gelesen hast.

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@Svensson70

Für die Tiere ist es aber immens wichtig ob du nun Vegetarier oder Veganer bist

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@Veganmusic

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Aber Deine Darstellungen sind falsch!

Natürlich ist da ein Unterschied und jeder der normal rechnen kann, wird ihn auch logisch begründen und darlegen können. Die Bio-Kuh wird ganz bestimmt artgerechter gehalten, als in Massentierhaltung, aber auch die Bio-Kuh muss jährlich kalben, dazu wird sie oft künstlich befruchtet und vom Kalb kurz nach der Geburt getrennt. Auch Ihr Job als Milchproduzentin endet im Schlachthof. Eine Kuh könnte 20 Jahre alt werden, doch der Hochleistungsapparat muss nur etwa fünf Jahre durchhalten, bevor er dann zum Schlachter geführt wird. Tatsächlich bringt fast jedes Argument, das für Milch spricht, auch eines gegen sie mit sich. Jeder sollte deshalb seinen Milchkonsum und die dazugehörigen Rahmenbedingungen einmal differenziert betrachten, mit der Absicht ein Bewusstsein zu schaffen, für den eigenen Milchkonsum (z. B. ist es wirklich nötig Milch zu trinken oder kann ich sie ersetzen….?), statt es als böswilligen Appell zu deuten, gleich komplett auf Milch zu verzichten. 

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@Veganmusic

"Für die Tiere ist es aber immens wichtig ob du nun Vegetarier oder Veganer bist"

Für Leute die nur Schwarz und Weiß sehen und nichts dazwischen ist alles wichtig was in ihre tolle Blase passt. Die reale Welt da draußen ist aber bunt, weswegen sich solche Leute gerne besonders schwer in ihrer Blase verstecken.

Gehen Sie doch einfach in Ihre weiße Höhle und lassen Sie und in der schwarzen aber modernen Gesellschaft in ruhe. Vielen Dank.

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@Veganmusic

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, es gibt auch nicht nur Ganz oder gar nicht. Ich bin tatsächlich der Meinung, dass jemand, der vorher zu jeder Mahlzeit Fleisch gegessen hat und diesen Konsum bewusst einschränkt, auch bereits einen Beitrag leistet. Und je mehr man auf Tierprodukte verzichtet, desto größer ist auch der Beitrag den man leistet. Jedem, der nicht 100 Prozent vegan lebt (was mir ehrlich gesagt unmöglich erscheint) vorzuwerfen, er würde nichts tun, halte ich nicht für den richtigen Weg.

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@Svensson70

Es ist aber schwarz und weiß.

Du bist entweder ein Tiermisshandler oder du bist Vegan. Dazwischen gibt es nichts.

'‘dass jemand, der vorher zu jeder Mahlzeit Fleisch gegessen hat und diesen Konsum bewusst einschränkt, auch bereits einen Beitrag leistet.''

Ja. Genauso wie jemand, der vorher jeden Tag seine Frau geschlagen hat, und jetzt nur noch 1 Mal pro Woche. Der Frau gehts dann auch besser. Trotzdem würdest du niemals sagen '‘reduzier'‘ die Gewalt.

Oder bei einem Vergewaltiger. '‘Reduziere die Anzahl an Vergewaltigungen'‘

Oder '‘Schlag deinen Hund nur noch 1 mal pro Woche'‘

Das ist einfach Blödsinn. Das würdest du in keinem anderen Kontext sagen.

''halte ich nicht für den richtigen Weg.'‘

Du bist auch nicht das Opfer.

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@Veganmusic

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Falsch!

Deine Darstellung können schon allein deshalb nicht richtig sein, weil sie fälschlicherweise von einem Standpunkt ausgehen den es in Wirklichkeit gar nicht gibt und auf der Annahme beruht, die CO2-Bilanz bei Vegan, würde gleich Null sein. Das ist absolut falsch, denn die CO2-Bilanz bei Vegan liegt zwar deutlich niedriger als bei Fleischkonsum, aber sie ist niemals gleich Null sondern liegt weit über Null. Mit anderen Worten, auch wenn sich jetzt mehr Menschen vegan ernähren werden, wird es sich nicht ganz vermeiden lassen, Natur - und Tierwelt zugunsten der Menschheit zurückzudrängen. Auch wenn Du dich ganz strikt vegan ernährst, wirst Du gelegentlich auch furzen. Es stimmt einfach nicht, dass nur weil Du Dich vegan nennst oder weil Du Dich als vegan bezeichnest, Du automatisch auch ein besserer Mensch bist. So kenne ich zum Beispiel viele Menschen, die zwar keine ausgesprochenen Vegetarier sind, sich aber dennoch wahnsinnig gut um ihre Tiere kümmern oder sich für ihre Umwelt einsetzen. Allein die innere Einstellung eines Menschen ist entscheidend und nicht Vegan als Pseudonym, hinter dem man alle möglichen Grausamkeiten und Verbrechen verbergen und verschleiern könnte. Darum überzeugen mich Deine Ausführungen hier nicht.

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@Veganmusic
Es ist aber schwarz und weiß.

Kann so nicht stimmen. 100 Prozent vegan geht nicht.

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@Svensson70

Vegan bedeutet, so wenig Leid wie praktisch möglich zu verursachen.

Und in der Welt in der wir nun mal leben ist es nicht möglich kein Leid zu verursachen.

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@Veganmusic

Genau das meine ich doch. Jeder tut, was er praktisch für möglich hält. Das bedeutet aber nicht, dass es nur eine einzige richtige Verhaltensweise gibt. Es gibt viele Möglichkeiten Gutes zu tun, die vegane Lebensweise ist nur eine davon.

Ich finde es gut, dass Du Dich für dieses Thema so einsetzt. Ich weiß, dass Deine Absicht dahinter positiv gemeint ist. Aber versuch bitte auch ein wenig Maß zu halten und vergiss bitte nicht, auch mal über den eigenen Gedankenhorizont hinaus zu schauen.

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@Svensson70

Es ist für jeden Menschen in Deutschland praktisch möglich, Vegan zu sein.

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Wenn die Nachfrage sinkt, wird das Angebot zwangsläufig auch sinken und somit weniger Viehzucht betrieben.

Aktuell ist die Anzahl der Vegetarier/Veganer tatsächlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, es ist aber eine Prinzip-Frage und der Trend ist eindeutig.

LG Knom

Ich bin Vegetarier, weil ich Eier von den eigenen Hühnern esse. Sonst wäre ich vegan.

Wie groß das Leid der Tiere sogar in Milchprodukten ist, wurde mir erst nach und nach klar. Deshalb lasse ich auch das seltene Stück Butter und den Ziegenjoghurt weg.

Das ich überhaupt Vegetaier geworden bin lag daran, dass ich mir Hühnerküken gekauft und gesehen habe, wie sie aufwachsen und verschiedene Persönlichkeiten und Lebensfreude entwickelten.

Dadurch wurde mir im Vegleich das Elend und die Folter klar, dem die Tiere in der Lebensmittelindustrie ausgesetzt sind.

Ich bin auch überzeugt, dass Tiere und Tierchen genauso viel von ihrem Umfeld mitbekommen wie wir.

Und seit ich das so sehe, fühle ich mich viel mehr im Einklang mit der Natur und ein Teil der Natur. Und so wurde mein Garten dann auch zum Permagarten.

Hauptsächlich deshalb, weil ich einfach kein Fleisch runter bringe. Wenn andere neben mir Fleisch essen habe ich kein Problem damit, wenn ich Tiere versorge die später auf dem Teller landen ebenso wenig. Nur ich kann und möchte es einfach nicht selbst essen.

Vegetarismus ist zwar schon mal ein großer Fortschritt, aber letzten Endes auch ein fauler Kompromiss. Egal ob es um Ethik, Ökologie oder Gesundheit geht. Die Probleme bei Milch und Eiern sind genau die gleichen wie bei Fleisch.

Milchkühe werden jährlich zwangsgeschwängert um durchgehend Milch zu geben. Das Kälbchen wird ihnen kurz nach der Geburt weggenommen damit es die Milch nicht trinken kann die man verkaufen will, und dann nach einer Weile zu Kalbsfleisch verarbeitet. Wenn die Milchkuh zu alt ist um ihre Leistung noch zu erbringen wird sie ebenfalls zum Schlachter geführt. In der Zucht von Legehennen werden männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast, weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt, sie aufzuziehen. Legehennen die nicht mehr genug Eier geben werden ebenfalls geschlachtet.

Butter hat eine schlechtere Ökobilanz als Rindfleisch, und bei Milch gibt immer mehr Hinweise, dass sie das Risiko für Krebs, aber auch andere Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder neurodegenerative Krankheiten erhöht, sowie entzündungsfördernd wirkt. Ebenso für eine schädliche Wirkung von Östrogen in Milch. Der häufige Verzehr von Eiern wird ebenso mit Herzkrankheiten assoziiert.

Es macht einfach keinen wirklichen Sinn kein Fleisch zu essen, aber weiterhin Milchprodukte und Eier.

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