Frage an unsere weiblichen Artgenossen. Achtet ihr auf sowas?

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7 Antworten

Ich (jugoslawischer Migrationshintergrund) war einige Zeit mit einem (urdeutschen) Mädchen zusammen, dessen Vater als gutverdienener Abteilungsleiter einer regionalen Firma tätig war, in einem kleinen Dorf hier lebte die seit Generationen hier ansässige Familie in einem großen Anwesen & hatte weder finanzielle noch materielle Sorgen.. letztes hatte auch ich freilich nie, aber ich wohnte in einer ganz anderen Welt -------> mit meinem Opa der Rentner war in einem 9-Familienhaus aus den 60er-Jahren am Rande der Stadt, fahre 'nen ollen verkratzten Audi 100 & bin Auszubildener zum Industriekaufmann während sie zum 18. Geburtstag 'nen neuen Seat bekam & natürlich Abitur anstrebte.

Aber das alles spielte in der Beziehung nie eine Rolle. Wir haben uns sehr gut verstanden, innere Werte zählten tatsächlich am meisten.. sie war/ist eine intelligente, herzensgute & ehrliche Person mit der man toll diskutieren & jede Menge Spaß haben konnte/kann.. die Beziehung scheiterte nicht daran, sondern an unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Kinderwunsch.. wir sind bis heute befreundet & haben immer wieder Kontakt.


Ein anderes Beispiel war die erste Freundin meines Bruders: Tochter aus reichem Hause, Mitglied im regionalen "Jugend musiziert"-Zirkel & in einigen Schulstipendien, macht natürlich Abi, hat gute bis sehr gute Noten, Familie besitzt ein riesiges Haus & mehrere gehobene Mercedes (aber nette eig. bodenständige Leute, sie bekam auch nur wenig Taschengeld usw.) --------------> und sie "angelt" sich einen Semi-Kleinkriminellen mit Migrationshintergrund, der sie nur dumm anmacht, seine Ausbildung gerade so bestanden hat & allgemein unseriösen, schlechten Umgang pflegt (sorry, mein Bruder war damals echt ziemlich übel dran). Aber sie partizipierte von seinem Arbeitslohn ---------> das war der springende Punkt dabei! Trennung (ihrerseits) erfolgte schließlich, als mein Bruder sein Geld für andere Dinge wie den Führerschein brauchte & für sie nix mehr abzweigen konnte; kein Witz. Bei ihr bin ich mir bis heute sehr sicher dass es ihr ums Prinzip ging, sich aushalten zu lassen & sich die Hörner abzustoßen (sie war 14, er war 17/18). Aber das ist 'ne andere Geschichte & zeigt mMn dass es Charaktersache ist wie man mit "Konventionen" und "Gesellschaftsdenken" umgeht..

Inzwischen lebe ich in einer Partnerschaft, in der man sagen kann dass wir aus selber "Gesellschaftsschicht" kommen. Das Thema mit dem Migrationshintergrund ist inzwischen auch weitgehend im Stillen --------> wer es nicht weiß, der merkt es auch nicht bzw. höchstens anhand meinem Namen.. wir sind in ähnlichen Berufs- und Gehaltsklassen aktiv, stammen aus ähnlichen Familienhäusern & haben für die Zukunft exakt die selben Vorstellungen. Kennengelernt habe ich sie über meinen besten Kumpel durch totalen Zufall in einer Zeit, in der mir alles andere wichtiger war als eine Beziehung :)

Mir (m) ist es ehrlichgesagt weniger wichtig, wo meine Partnerin gesellschaftlich herkommt, wobei ich jetzt auch nicht - da will ich auch ehrlich sein - mit der Tochter einer total verrufenen Familie wo die Eltern "Hartzer aus Passion" oder stadtbekannte Sonderlinge sind - zusammensein will. Solche "extremen" Haltungen der Eltern strahlen leider, wie ich die Erfahrungen machen musste, sehr oft auf den Nachwuchs ab.

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Also...ich hatte folgendes bei meinen Partnern (nur die Beziehungen, die Länger als 3 Monate dauerten) Nummer 1: Schüler, 2 Klassen wiederholt, Gesamtschule. Lebte in kleiner Wohnung, Eltern geschieden, Rentner bzw Hartz4-Empfänger (3 Jahre zusammen, Verlobt usw. Beziehung scheiterte an zu unterschiedlicher Familienplanung), sehr knauserig, chmierten Leuten Honig ums Maul, waren aber nie Ehrlich, was sie wirklich denken. Nummer 2 und jetzt Ehemann: Student, lebte in Wohnheim, da Uni zu weit Weg von Heimatstadt. Eltern gutverdienend, Sparsam aber nicht knauserig. Knallhart ehrlich mit ihrer Meinung.

Charakterlich: beide recht ähnlich. Finanziell bescheiden, auf eigene Karriere konzentriert, mit dem Bedürfnis, dass der Partner (ich) sie unterstützen muss, auch wenn es einen Einschnitt in meine karriere bedeutet, Vorurteilsfrei, wenn es um meine gesellschaftlcihe Herkunft ging, eigenartiger Humor, Gamer.

Ich hatte also finanziell und vom gesellschaftlichen Standpunk her zwei völlig unterschiedliche Partner...da lagen Welten dazwischen. Charakterlich gleichen sie sich wie ein Ei dem Anderen, mit dem unterschied, was Familienplanung angegeht (ich entschied mich für den, der Kinder haben wollte).

Mir war sowas von schnurz, wo sie her kommen, wie sie aufwuchsen. Mir war nur wichtig, ob sie mich gut behandeln.

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Hallo. Da du ja sicher nicht beim ersten Date erzählen wirst wo du wohnst oder was deine Eltern arbeiten und verdienen, wird sich ein Mädchen sicherlich erst einmal für dich und deine Persönlichkeit interessieren. Sollte sich dann später herausstellen dass sie dich nicht mehr treffen will weil du in einem Hochhaus statt in einer 400qm Villa wohnst, solltest du froh sein dass sie weg ist ;-)

Aber ich glaube so sind nicht so viele Mädchen. Wichtig ist für viele Ehrlichkeit, Treue, Aufmerksamkeit, wirkliches Interesse an ihr und ähnliches. Und wer weiß... vielleicht wohnt ihr ja mal in der 400 qm Villa.

Für deine Herkunft kannst du erst einmal nichts. Und solltest du aus einem ärmlichen aber anständigen Zuhause stammen hast du auch keinen Grund dich dafür zu schämen!

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Kommentar von JohnsonJonas
24.10.2015, 22:55

Danke für die Antwort

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Ich würde sagen, das kommt auf den Charakter der jeweiligen Frau an, aber mir persönlich gefallen Jungs mit nicht wohlhabender Familie bei ersten Treffen besser (hab bessere Erfahrungen mit ihnen gemacht) :) und wenn ich ihn Liebe zählt das materielle ja auch nicht egal ob wohlhabende Eltern oder nicht. Man muss auch erstmal die Persönlichkeit der Person herausfinden und nicht gleich abstempeln :3

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Also mir persönlich ist das ziemlich egal Hauptsache die Person gefällt mir. Ich denke mal das viele andere das genauso sehen

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Ist das Geld erst aus dem Haus, ist ´s mit der Liebe auch bald aus.

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Doch man achtet schon darauf. Ganz ehrlich jeder der diesen üblichen Satz "Ich achte nur auf innere werte ausschließlich der Charakter zählt" lügt.Natürlich ist das wichtig, für mich auch wichtiger als das andere aber natürlich ist das für die meisten "weiblichen Artgenossen" ein nicht gaanz unwichtiger Aspekt....

will dich nicht verunsichern, nur ehrlich zu dir sein:)

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Kommentar von JohnsonJonas
24.10.2015, 22:35

ich hatte das so umschrieben damit ich nicht wieder denselben Fragetitel wie schon jemand anders habe, mein gesamter text gelöscht wird und ich alles neu schreiben kann... 

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