Frage an Ungläubige. Hoffnung auf ein Nachleben?

...komplette Frage anzeigen

25 Antworten

Ich sehe nicht, wie ewiges Leiden in einem grauenhaften Leben nach dem Tod besser ist, als ewiger, perfekter Frieden.

Allerdings weiß ich, wie du darauf kommst: Die Biologie des Menschen. Von Natur aus sind wir veranlagt, alles zu tun um zu überleben. Der Tod is aus Sicht unseres Körpers das größte Übel, und eigentlich jede Angst kann darauf zurückgeführt werden. Kein Wunder, dass nur der Gedanke an den Tod uns beunruhigt. Um uns ein wenig zu beruhigen, stellen wir uns einfach vor, der Tod wäre gar kein Tod, sondern das Leben geht einfach weiter. Nur halt anders.

Ich finde das aber absolut unnötig. Der Tod ist das Ende des Lebens, damit löst sich das Bewusstsein, die Seele wenn man sie so nennen will, auf. Man begibt sich in ewigen Frieden, man existiert einfach nicht mehr, und was nicht existiert, weiß nicht, dass es jemals gelebt hat, und kann auch kein Leid empfinden. Man kann also nicht traurig über seinen eigenen Tod sein. Viele stellen sich vor, dass sie nach dem Tod auf ihr Leben zurückblicken und es vermissen, so ist es aber nicht. Es ist wie ein Schlaf ohne Träume. Da weiß man auch nicht dass man schläft, und man sieht auch keine Schwarze Wand - das Bewusstsein existiert einfach nicht. Wie vor der Geburt. Erinnerst du dich, wie du eine Ewigkeit leidend warten musstest, bist du endlich geboren wirst? Wahrscheinlich nicht, denn du hast nicht existiert. Genau so wirst du die Zeit nach dem Tod nicht dem Leben nachtrauern, denn da existierst du genau so wenig.

Deshalb ist es meine Einstellung, nicht zu viel Zeit mit Gedanken an den Tod zu verschwenden. Egal was man tut, er wird immer kommen, und er wird immer gleich sein. Wenn jemand sein Leben "gut" lebt, nur in der Hoffnung auf ein gutes Leben nach dem Tod, finde ich das pervers. Das Leben ist etwas besonderes, denn es ist einmalig und zeitlich begrenzt. Allein deswegen sollte man versuchen, für sich und andere das Leben so gut wie möglich zu gestalten. Ich brauche keine höhere Macht und Regeln die sich Andere ausdenken und über eine Religion anderen aufzwingen, ich lebe mein Leben und nutze meine Zeit, um mich und andere Menschen glücklich zu machen, nicht um einen Herren im Himmel glücklich zu machen, von dem es wenig Beweise gibt, dass er überhaupt existiert. Von den Menschen weiß ich, dass sie existieren, und dass ich ihr Leben beeinflussen und besser machen kann.

So, das war jetzt ein Roman. Ich bin Atheist und das ist meine Weltanschauung zum Thema Leben und Tod. Es wird viele Atheisten mit unterschiedlichen Ansichten geben, deshalb gibt es keine eindeutige Antwort auf deine Frage, aber ich hoffe meine Ansichten helfen dir, zumindest teilweise zu verstehen, wie Menschen ohne Religion die Dinge sehen.

Super Antwort, die mir aus dem Herzen spricht.

Da ich anscheinend dicke Finger habe, gab's nen Daumen runter von mir - war nicht beabsichtigt. Sry & LG 

0

Ich beschäftige mich nicht damit, weil es keinen objektiven Grund gibt damit zu beschäftigen. Es gibt nämlich keinen Anhaltspunkt dafür, dass es eine Leben nach dem Tod gibt. Insofern wäre jeder Gedanke daran verschwendete Lebenszeit.

Ich finde, dass der Begriff "Hoffnung" völlig unagebracht ist. Hoffen tue ich nur bei den Dingen, wo es zumindest schon einmal ein entsprechendes Positivbeispiel gibt. Soweit ich weiss, ist noch niemand aus dem "Reich der Toten" zurückgekehrt und konnte daraus berichten.

Mich wundern ein paar Sachen:

1. Warum sagen die Leute nicht einfach, dass sie die ungerechtfertigten Behauptungen benötigen um ihr Gehirn zu beruhigen? Das wäre ehrlich, womöglich nicht sehr zielführend, aber bzgl. der Ängste absolut nachvollziehbar.

2. Warum sagen die Leute nicht einfach, dass sie andere Leute brauchen, damit diese ebenfalls beruhigend mit ungerechtfertigten Behauptungen auf ihr Gehrin einwirken. Das wäre ebenfalls ehrlich, womöglich nicht sehr zielführend, aber bzgl. der Ängste absolut nachvollziehbar.

3. Warum akzeptieren die Leute nicht, dass es andere Leute gibt, die solche Ängste nicht haben und zudem auch noch zu suggerieren, dass so eine Angst sinnvoll sei und man sich damit UNBEDINGT auseinandersetzen sollte? Die Angst und die Auseinandersetzung vor dem Ungewissen ist für mich menschlich nachvollziehbar und berechtigt, aber nicht sinnvoll.

Angst vor Ungewissenheit ist nachvollziehbar, berechtigt UND es ist sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, wenn es Beispiele für das eine oder das andere Ausgehen einer Situation (Leben nacht dem Tod, oder kein Leben nach dem Tod) gibt. Gibt es kein Beispiel, ist also das Ergebnis ungewiss, ist die Angst nachvollziehbar und berechtigt aber nicht sinnvoll.

Ich versuche mich nur mit sinnvollen Dingen zu befassen. Die sind häufig schon kompliziert und komplex genug. Da brauche ich nicht noch ungewissen Kram, wo uns der Zugang zur Erkenntnis blockiert ist. Wenn ich weiss, dass ich etwas aktuell nicht wissen kann, ist die rationale Vorgehensweise, sich erst dann damit zu beschäftigen, wenn man eben nicht mehr erkenntnisblockiert ist.

Und sich mit Dingen zu beschäftigen, wo man schon im Vorfeld weiss, dass man das nie Wissen kann ist Unsinn.

Sagen wir es mal so: Falls es sowas entgegen aller Beweise doch geben würde und es wirklich so positiv ist, wie alle die einem ihre Religion verkaufen wollen behaupten, dann würde ich mich natürlich freuen und auch meine Meinung ändern...

... aber wir haben keinerlei Anzeichen dafür, daß es so ist. Daher wäre es etwas dumm in meinen Augen sich da Hoffnung zu machen. Ich Lebe mein Leben hier und jetzt und gehe davon aus, das es vorbei ist, wenn es endet. Kein Bonuspunktesammeln für das "danach", kein Verantwortung abgeben an "Gott" oder "alles ertragen", sondern hier und jetzt das beste draus machen. Ändern was ich ändern kann und damit leben was ich nicht ändern kann.

Naja einerseits ist das was du sagst richtig, andererseits auch verkehrt, weil du einem gott alles andichten kannst wie es dir gefällt, wenn du nichts hast auf was du dich beziehst! Stell dir vor du magst irgend einen popstar oder so, dann dichtest du ihm songs die dir besser gefallen an und eine biographie welche dir besser gefällt, magst du dann wirklich die person die er dann ist, oder hast du dir eine andere person in deiner phantasie geschaffen, die deinem popstar äußerlich ähnelt und sonst aber absolut unterschiedlich ist, nun übertrag das mal auf dein gottesbild, im endeffekt hast du dir einen imaginären götzen geschaffen, zumindest besteht die gefahr dazu! Naja ob du den richtigen gott anbetest wäre natürlich auch nicht geklärt, wenn du dich auf irgend ein buch beziehen würdest, also was solls!
Zu deiner eigentlichen frage, geht man nach der bibel, dann ja, denn dort steht drin, das jemand der gott nicht gekannt hat, aber nach seinem gewissen gehandelt hat, auch gerettet wird, ein atheist kennt gott nicht, genauso wie der gläubige, der atheist aber gibt es wenigstens zu und lebt nicht mit der illusion, er hätte gott verstanden, weil er sich die bibel über 1000 umwege hat beibringen lassen! Ich persönlich lehne das konzept eines gottes nicht grundsätzlich ab, ich lehne nur das mir vermittelte konzept einer gottheit ab, dh. Ich glaube nicht an götterwesen, weil mir keines davon je begegnet ist und ich keines davon kenne, sollte sich das in zukunft ändern, bin ich offen meine sichtweise zu erweitern! Ich persönlich weiß nicht, was mich nach dem tod erwartet, aber ich habe mich damit abgefunden, dass mein leben sich stark verändern wird, aber mein leben ändert sich auch jetzt ständig, ich bin jetzt nicht der selbe mensch, der ich in der pubertät war und in ein paar jahren wird vllt ein neuer abschnitt meines lebens beginnen, auch der tod wird lediglich einen neuen abschnitt einleuten, ich hatte als kind keine ahnung was es heißt ein erwachsener zu sein und jetzt habe ich keine ahnung was es heißt als lebender ein toter zu sein :) nur ist es so, wenn ich in angst vor dem tod lebe, dann ist es so, als ob ich als kind in angst lebe irgendwann erwachsen zu werden! Ich versuche einfach das beste aus dem was ich jetzt bin zu machen! Lg

Hallo Woiwode,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod für immer alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14). Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben.

Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

Was überzeugt dich so, dass du an sowas glaubst?

1
@iTzXypo

Hallo iTzYypo,

die Grundlage für meinen Glauben ist die Bibel. Viele halten diese jedoch heutzutage für ein Märchenbuch. Ist sie das aber wirklich?

Es gibt eine große Anzahl von Fakten und Belegen, die zeigen, dass die Bibel von einer übermenschlichen Quelle stammt. Sie wurde zwar von Anfang bis Ende von Menschenhand geschrieben (insgesamt waren 40 Schreiber beteiligt), doch betonten die Verfasser immer wieder, dass sie unter göttlicher Anleitung standen. Beispielsweise schrieb der Apostel Petrus: "  Denn dies wisst zuerst, dass keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt.   Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden" (2. Petrus 1:20,21).

Natürlich beweist allein die Behauptung der Schreiber der Bibel nicht, dass Gottes Hand mit im Spiel war. Wenn man sich jedoch inhaltlich mit der Bibel beschäftigt, dann ist deutlich zu erkennen, dass sie nicht allein das Werk von Menschen ist. Das sehe nicht nur ich so, denn die Bibel ist mit Abstand das am weitesten verbreitete Buch in einer Auflagenstärke, die jedes andere Buch, das je verfasst wurde, bei weitem in den Schatten stellt. Würde man wohl einem Buch, das in einigen Teilen bereits 3500 Jahre alt ist, eine solche Aufmerksamkeit schenken, wenn man es lediglich als ein Werk der Weltliteratur betrachten würde? Was zeigen die Fakten?

Verschiedene archäologische Entdeckungen haben immer wieder die geschichtliche und geographische Genauigkeit der Bibel bestätigt. Ein Beispiel: Die Bibel erwähnt die Stadt Ninive und beschreibt sie als eine große Stadt im damaligen Assyrien. Bis ins 19. Jahrhundert bezweifelten Bibelkritiker deren Existenz. Doch 1849 legte man die Ruinen eines Palastes von König Sanherib frei, der, wie sich herausstellte, zum alten Ninive gehörte.

Ein anderes Beispiel ist die Ausgrabung der chaldäischen Stadt Ur, wo Abraham gewohnt hatte. Auch hier stimmen in der Bibel erwähnte Einzelheiten mit entdeckten Artefakten überein.

Ein anderer wichtiger Punkt sind die erfüllten Prophezeiungen. Als Beispiel dafür möchte ich einmal das herausgreifen, was die Bibel über den Niedergang des alten Babylon voraussagte. Obwohl diese Stadt wegen Ihrer strategischen Lage und deren Befestigungsanlagen als uneinnehmbar galt, sagte der Prophet Jesaja voraus: "Und Babylon, die Zierde der Königreiche, die Schönheit des Stolzes der Chaldạ̈er, soll werden wie Sọdom und Gomọrra, als Gott sie umkehrte." (Jesaja 13:19) Dieser Prophet sagte sogar sämtliche Einzelheiten über die Einnahme und den Sturz Babylons voraus. Außerdem gab dieser 200 Jahre im voraus den Namen des Eroberers bekannt: Cyrus ein mächtiger König des persischen Reiches (siehe Jesaja 44:27 bis 45:2).

Dann ist da auch die wissenschaftliche Genauigkeit. Obwohl die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch ist, sind die Aussagen, die sie über wissenschaftliche Themen macht, stets genau und mit wissenschaftlichen Tatsachen im Einklang. Hierzu zwei Beispiele.
Im Altertum glaubte man allgemein, die Erde sei eine flache Scheibe. Die Bibel hingegen machte bereits im 8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung folgende erstaunliche Aussage über die Form der Erde: "Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt, deren Bewohner wie Grashüpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen," (Jesaja 40:22) Das an dieser Stelle mit "Kreis" übersetzte hebräische Wort "chugh" kann auch mit "Kugel" übersetzt werden. Beachtenswert ist, dass zu dieser Zeit allgemein die Vorstellung einer flachen Erde vorherrschte.

  Während Aristoteles lehrte, die Sonne, der Mond und die Sterne befänden sich auf der Oberfläche von festen durchsichtigen Sphären, oder andere Vorstellungen besagten, die Erde ruhe auf vier Elefanten, die auf einer Riesenschildkröte standen, sagt die Bibel: Er spannt den Norden aus über dem leeren Raum, Hängt die Erde auf an nichts;" (Hiob 26:7). Diese Aussage stimmt immer noch mit der wissenschaftlichen Tatsache bezüglich der Gravitation überein, die durch Sir Isaak Newton entdeckt wurde.

Diese wenigen Beispiele zeigen sehr deutlich, dass die Bibel durch Gottes Einfluss zustande kam. Die Bibel selbst beschreibt die göttliche Urheberschaft wie folgt: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit" (2. Timotheus 3:16). Das dies nicht leere Wort sind, zeigen nicht nur die wenigen erwähnten Beispiele, sondern Hunderte Belege und Beweise, die ich hier im einzelnen nicht anführen kann, die aber für jedermann nachprüfbar und zugänglich sind.

LG Philipp

0

Bibel unter Gebet lesen und nicht die NWÜ. Mach dich frei von der Lehre der WT G. Jesu Christus möchte auch dich erretten. Er allein ist der Weg.

0

Du glaubst an eine fiktive Figur aus Büchern, jedoch nicht an die anderen Inhalte der Bücher? Macht nicht viel Sinn, denn wenn du den Büchern ihre Glaubwürdigkeit absprichst/aberkennst, warum solltest du sie dann bezüglich dieses Details anerkennen?

Es gibt kein Nachleben, daher hoffe ich auch nicht darauf.

Angst vor dem Tod habe ich deshalb trotzdem keine. Das "Nichts" nach dem Tod bekommt man gar nicht mit, da man als Individuum zu existieren aufhört.

Wenn du hundert millionen Jahre nach deinem Tod wiederbelebt werden würdest, würde es sich für dich so anfühlen als wären lediglich Sekunden oder Minuten vergangen, je nachdem wie lange du während des Sterbens bei Bewusstsein warst.

Ohne einen langen Text zu verfassen, gehe ich von mir aus mit meinen Kenntnissen über die Entstehung des Universums und des Lebens auf unserer Erde. Das hat mit einem Schöpfer namens Gott wahrhaftig nichts zu tun, diese Ideologie stammt nur aus einer fantasievollen Vorstellung mancher Menschen, weil´s zu Weiterem nicht gereicht hat.

Wir können auf ein Nachleben nicht hoffen, weil unsere Lebenszeit biologisch begrenzt ist. Wie schon der bekannte Spruch besagt : " Von Erde bist du gekommen, zu Erde wirst du wieder gehen " (oder so ähnlich).

Ich als Atheist habe da keine andere Erwartung. Nur in meiner Fantasie wünscht ich mir eine Wiedergeburt in einer anderen Gestalt, vielleicht einem Tier, am liebsten einem Hund, weil ich mich mit Hunden einfach gut verstehe und ihr Wahrnehmungs-Vermögen so schätze.

So, das war schon alles, was mir dazu einfällt. Ich mache mir keine weiteren Gedanken mehr darüber.


Wozu sollte man sich falsche Hoffnungen machen? Darin sehe ich keinen Sinn.

Ich habe vor dem Sterben Angst, denn das könnte äußerst unangenehm werden und sich unnötig in die Länge ziehen. Da müsste man aber auch durch, wenn man an ein Jenseits glaubt.

Vor dem Ende meiner Existenz habe ich keine Angst. Ich habe nicht existiert bevor ich geboren wurde und es hat mich nicht gestört, in diesen Zustand kehre ich einfach wieder zurück. Wenn ich nicht existiere kann es mich nicht stören, nicht zu existieren.

Die Existenz von so etwas wie ein Jenseits oder einer Seele halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Diese Konzepte stammen aus einer Zeit, als die Menschen noch nicht viel über den Körper wussten und wie er funktioniert. So etwas wie eine Seele oder ein Jenseits wurde nie nachgewiesen.

Heute wissen wir, dass das Gehirn der Dreh und Angelpunkt im menschlichen Körper ist. Ohne Gehirn hat man keine Wahrnehmungen, kann nicht denken, hat keine Gefühle, Erinnerungen, Bewustsein oder sonst was. Mit dem Tod gehen die darin gespeicherten Informationen verloren. Es bleibt einfach nichts übrig.

Daher finde ich den Glauben an eine Seele lächerlich.

Ich kann nur für mich sprechen, aber würde ich an etwas glauben hätte ich weit größere Angst davor, dass ich danach immernoch weiterleben muss. Das nichts ist friedlich, davor braucht man keine Angst haben.

Ich glaube das ist Ansichtssache. Ich bin zum Beispiel nicht so extrem gläubig aber auch nicht komplett ungläubig. Ich persönlich habe keine Angst auf den Tod. Besonders da ich 2 mal eine Nahtod erfahrung hatte. 

Ich gehörte früher zu den Teufelsanbeter. Man kann sagen das ich Satanist war. Aber nicht so extrem mit Ziegen schlachten oder sonst was. Aber kurz davor. Ich bin da zum Glück wieder raus gekommen. Ich hatte die falschen Freunde und die falsche Freundin. Also wenn ich nicht in der Hölle lande. Ich hatte Angst davor. Aber jetzt nicht mehr...

Interessante Vergangenheit. Ich hätte rein aus Interesse eine Frage zu ihr. Hast du den Teufel aus Angst, Hass oder Begeisterung angebetet? Btw. ich glaube nicht, dass es eine Hölle gibt.

1
@Woiwode

Eine gute Frage. Vielleicht aus einer Mischung aus allem. Einen Hass hatte ich eher auf Gott. Ich habe in einem Jahr (2006) viele verloren. Auch angehörige. Ich litt unter Depressionen. Sogar heute noch. Ich musste auf einer Feier mit ansehen wie meinem Kumpel eine Kugel durch den Kopf geschossen wurde. Ich glaube es war etwas Psychisch bedingt. Ich wurde in einer Anstalt eingewiesen (Ich habe mich dazu Freiwillig entschieden) und es geht mir besser. Ich habe eine Bibel aus der ich Nachts lese. Ich sag mal so. Ich versuche mich langsam wieder Gott an zu näheren. 

1
@McMagix

Danke für deine Antwort. Bei dem, was du durchmachen musstest, ist deine Vergangenheit nur verständlich und es ist beeindruckend, dass du dich trotz Allem wieder Gott näherst.

0

Jeder hat das Recht auf ein "Nachleben". Und das hat er auch, denn das, was er im Leben getan, geschaffen oder auch zugrundegerichtet hat, überlebt ihn und ist ja auch ein Teil von ihm, das viele Jahrhunderte nach seinem Tod von ihm "nachlebt" (Michelangelo, Bach, Homer).

Warum viele das anzweifeln, hat den Grund, dass sie ein Fortleben ihrer armseligen Körperhülle für vorrangig halten ("die Auferstehung des Fleisches"). Die ist aber leider nicht wesentlich sondern nur "verwesentlich".

Unsere Gedanken und Taten sind der eigentliche Teil unserer Existenz. Und dessen Grund und Zweck.

Kennst du "Ein Münchner im Himmel"? 

Ich finde diesen Film gar nicht lustig, und er hatte einen nicht unerheblichen Teil daran, dass ich mich umorientiert habe, denn mit so einer Jenseitsvorstellung komme ich gar nicht zurecht. 

Nun glaube ich an Wiedergeburt und, vereinfacht gesagt, eine beseelte jenseitige Welt. Einen Schöpfergott gibt es in dieser Welt zwar, dieser ist aber nicht für die Probleme der Menschen zuständig - dafür gibt es geistige Helfer, Schutzengel, etc.

Kann es sein, dass du dich zwar in der Vergangenheit 'bekennender Christ' nanntest, aber halt doch nicht Christus hattest? 

'Diejenigen, die ihn  (Jesus Christus) aufnahmen in ihr leben, denen gar er das Recht, Gottes Kinder zu werden'. Johannes 1,12

Du glaubst noch immer, dass es Gott gibt. Das ist gut.

Jetzt geh einfach den Weg über Jesus, nimm ihn an als Herrn und Retter, bring ihm deine Sünden, nimm das Opfer an, das er für DICH gebracht hat und du wirst ewiges Leben haben.

Ich wünsche dir den Mut, diese Entscheidung zu treffen und da es dich beschäftigt, zeigt, dass Gott DICH sucht, eine persönliche Beziehung zu dIr sucht. 

Die bekommst du durch Jesus. Johannes 14,6

Ein Atheist hat seine eigenen Ansichten. Jeder Atheist oder Ungläubige denkt erst daran nicht oder hat seine eigene Vorstellung das Nachlebens. 

Ich denke weil Atheisten nicht gläubig sind heißt es nicht gleich das sie Böse Menschen sind die, die Hölle verdient haben. Es ist denk ich mal wahrscheinlich das wenn ein Atheist ein gutes Herz und gute Taten vollbracht hat er trotzdem eine Chance hat in den Himmel aufgenommen zu werden. 

Ich glaube auch nicht, dass Atheisten böse sind und an die Hölle erst recht nicht.

2

Hat ein Ungläubiger/ Atheist, Hoffnung auf ein Nachleben und wenn nicht, Angst vor dem Tod bzw. dem Nichts?

Für ersteres brauche ich keine Hoffnung haben, da es rein logisch schon Unsinn ist. Tod ist ein Lebensende. Was zu Ende ist, kann nicht weiter existieren.

Für zweiteres: Nein. Es sei denn es überfällt mich ein Hai beim Baden.

Weder Hoffnung auf ein Nachleben noch Angst vor dem Tod bzw. dem Nichts. Wieso soll man sich vor dem Nichts fürchten? Da hätte ich schon eher Angst vor dem Nachleben.

Genau! Man stelle sich nur vor, daß wäre doof und dauert *ewig*! Brrr neee.

1

Weil es so toll paßt hier mal noch, was so schieg gehen kann auf dem Weg nach Valhalla ;)

Das Nichts ist doch immer noch besser, als den vielen Nasen, die man so in seinem Leben begegnet ist, nochmal zu treffen.

Ich persönlich bräuchte auch meinen Vater nicht mehr treffen, der seine Kinder mit 11 Jahren in der Ferienzeit 60h die Woche wie Erwachsene schuften ließ.

Auch nicht meine Mutter, die mich zusammen mit meiner Schwester, die als Nachzügler kam und nie im Betrieb arbeitete, ums Erbe betrog.

Ich habe meine Haustiere gebeten, mich mit in den Katzenhimmel zu nehmen. Das wäre das Paradies. Ansonsten lieber das Nichts.

Nun, da Du die Bibel gelesen hast, könntest Du die Antwort kennen:

1.

Der TOD ist NICHTEXISTENZ:

Prediger 9:5,6
5 Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden;*+ was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt,*+ auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.+ 6 Auch ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen,+ und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist.+

Diese Art Lebensende trifft ALLE.

2.

Mit dem Tod sind alle Sünden bezahlt:

Römer 6

7 Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.*+

3.

Hoffnung für Tote:

Apostelgeschichte 24
14 Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe,*+ da ich alles glaube, was im GESETZ+ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung+ zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung*+ sowohl der Gerechten+ als auch der Ungerechten+geben wird. 16 

Inwieweit Atheisten auferstehen, dass können wir natürlich nicht sagen, DAS beurteilt nur GOTT :

Jakobus 4

EINER ist es, der Gesetzgeber und Richter ist,+ er, der retten und vernichten kann.+ Du aber, wer bist du, daß du [deinen] Nächsten richtest?+

cheerio

Himmel und Hölle ist glaubenssache. Jeder muss sich eine eigene Meinung dazu bilden ob er daran glaubt. Das einzigste was ich noch aus dem Reli Unterricht weiß ist das auch ungläubige eine Chance auf den Himmel haben und alle respektiert werden.

Was möchtest Du wissen?