Frage an pflegebedürftige Senioren über Pflegedienst?

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5 Antworten

Wenn Ihr nicht grad in einem kleinen Dorf wohnt, gibt es bei Euch sicher auch eine Diakonie. Dort solltelst Du Dich mal informieren.

Soweit mir bekannt ist, kommen die auch erst mal zu einem Vorgespräch ins Haus. Sie können sich dann ein Bild der Lage machen und Euch auch raten, wie es weitergehen soll bzw. kann.

Kann diesen Dienst nur empfehlen,, hab damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Mein Vater bräuchte dringend eine Pflegestufe/ Pflege;

Einen Pflegegrad bekommt er, wenn du und deine Mutter eine Pflegestufe beantragt. Allerdings....ich weiss nicht, was er für eine Diagnose hätte. Nur sich nicht waschen und starrköpfig sein ist keine Erkrankung. Es würde sowieso bei einem gestellten Antrag der MDK alles noch überprüfen.

Wie hier schon erwähnt, würde ich die Diakonie o.ä. einschalten zu einem Beratungsgespräch. Die kennen sich aus und können auch behilflich sein bei Anträgen o.ä.

wenn du und deine Mutter eine Pflegestufe beantragt.

ohne das einverständnis des betroffenen wird das schwer..................

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Mein Vater bräuchte dringend eine Pflegestufe/ Pflege; jemanden, der ihn
hin und wieder wäscht. Er hat das seit über 2 Jahren komplett
eingestellt.

wenn er sich wirklich 2 jahre lang nicht gewaschen hat, dann müsste er jetzt  erhebliche hautprobleme haben

klingt aus der ferne wie eine beginnende demenz..............

Von mehreren Ansprechpartnern konnte mir heute keiner die Frage
beantworten, wie ich ihn dazu bekomme, freiwillig ein Infogespräch mit
dem medizinischen Dienst/ der Krankenkasse zu vereinbaren

k.A. mit wem du gesprochen hast.. auch mit einem pflegestützpunkt?

wenn du nicht die betreuerin/ bevollmächtigte deines vaters bist, kannst du über seinen kopf hinweg rein gar nichts tun.

man kann andere nicht ändern, man kann nur sich selbst ändern.

wenn er darüber hinaus noch eine frau hat, dann muss die ihn halt versorgen...

ohne pflegestufe bekommt ihr keinen pflegedienst, ausser, ihr zahlt den aus eigener tasche.

wie man die beantragt, sagt euch der pflegestütztpunkt.

entmündigung gibts übrigens gottseidank nicht mehr in D

Gesprochen habe ich mit 2 Personen vom sozialpsychiatrischen Dienst - auf Anraten der Krankenkasse - und dann noch mit 2 Personen von einem Pflegedienst.

Seine Frau wird keinesfalls für ihn sorgen, da die beiden eher WG-mäßig zusammenleben und sie mit der mangelnden Hygiene auch nicht zurecht kommt.

In welcher Form er sich wäscht, weiß ich konkret nicht, aber er zieht meist nur auf Drängen maximal einmal pro Woche einen neuen Pullover an. Nach längerem Zureden dürfen wir ihm ca. einmal alle 2 Wochen beim Haarewaschen helfen, sehr selten macht er das alleine. Oft schläft er in seiner Kleidung, manchmal zieht er wohl auch einen Schlafanzug an. Unterwäschewechsel scheinen sehr, sehr selten stattzufinden (einmal im Monat maximal). Unterwäsche wird dann auch eher weggeworfen als zur Wäsche gegeben.

Und ja, offenbar hat der Mensch eine immense Toleranz gegenüber mangelnder Hygiene, eine viel höhere, als man glauben würde, denn Ekzeme etc. gibt es nicht; einmal hatten wir rote Punkte am Hals, die aber nach einer Behandlung mit einer Creme verschwanden (ich habe in der Apotheke nach einer Empfehlugn gefragt; mein Vater wäre nicht zum Arzt gegangen). Ein einmal herbei gerufener Arzt wurde wieder weggeschickt, es sei alles in Ordnung, obwohl mein Vater mit dem Besuch einverstanden gewesen war.

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Du kannst mit soviel Leuten sprechen wie du willst.

Solange dein Vater im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, entscheidet er ganz allein. Und wenn er völlig verwahrlost es ist dann leider so.

Entmündigt wird er garantiert nicht.

Dazu brauchst es erheblich  mehr.

Tritt dem VDK oder der Lebenshilfe bei.

Jahresbeitrag zwischen 50 und 70 Euro, da wirst du kompetent und umfassend beraten.

Diese Deine Frage ist sehr schwer zu beantworten...jeder Mensch, nicht nur ein älterer, reagiert anders....Lass doch z.B. von einer Sozialstation jemanden zu einem Beratungsgespräch nachhause kommen. Bei mir war das sehr erfolgreich

Ja, nur WIE schaffe ich es, dass er darin einwilligt und sich nicht übergangen/ bevormundet vorkommt?

Ich bin eine von drei Ansprechpartnern, die er noch hat, zwei davon in der Familie, eine Physiotherapeutin von außerhalb. Ich darf deswegen mit sein Vertrauen nicht verscherzen, weil das massive soziale Einschränkungen für ihn zur Folge hätte.

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@Tasha

....aber anders geht es nicht,. Oder du bittest den Hausarzt um einen Arztbesuch, wenn du vorher zu ihm gehst und alles erklärst. Er könnte sich ein Bild über den gesundheitlichen Zustand deines Vaters machen.

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