Frage an Muslime: Wieso glaubt ihr ausgerechnet an Allah?

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12 Antworten

Gehirnwäsche durch Mama, Papa und die Verwandten. Gehrinwäsche durch die Gesellschaft. Übernahme ohne Hinterfragen. Einfach nur GLAUBEN.

Ist das nicht in JEDER fundamentalistischen Religion so? 

Gruß, earnest


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Ich werde nur wach bei der Aussage, Allah hätte gesagt man solle erforschen, seinen Kopf benutzen und hinterfragen und witzigerweise gibt er direkt eine Gebrauchsanweisung mit, wo exakt drin steht:

  • Was man tut, was nicht
  • Was man denken darf und was nicht
  • An was man zu glauben hat und was nicht
  • Was passiert wenn man den Propheten in Frage stellt
  • Allah selbst in Frage stellt

Mich wundert es das man diese Widersprüchlichkeiten nicht erkennt?!

Dann noch der Satz:

" Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren und über ihre Augen eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe. "

Aha. Ich werde also in die Hölle geworfen weil Gott meine Augen, Ohren versiegelt werden - suspekt....

Jedem das Seine. Ich mag es nur nicht wenn man solche Sätze liest, sie akzeptiert, nicht hinterfragt, mit der Schafsherde geht um dann dort zu stehen und zu sagen, Du bist der Unwissende, Du bist voller Hass etc., nur weil man sich nicht von diesen Märchengeschichten einfangen lässt.

LG

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alle diese Religionen behaupten von sich, sie seien die einzig wahren

Genau das ist der springende Punkt. Und damit hat auch jeder Gläubige, egal welcher Religion er angehört, innerhalb seiner eigenen Glaubensgemeinschaft Recht. Entweder man gehört einer Glaubensrichtung an und glaubt - oder man tut es nicht.

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Allah heißt Gott.

Warum die Muslime an ihn glauben? Weil er über allen anderen Göttern anderer Religionen steht und die Gottlosen bestraft. Weil Mohamed über den Engel Gabriel das gesagt bekam und jeder Zweifel daran die größte Sünde ist.

So einfach ist es. Keiner will bestraft werden, also glauben sie und unterwerfen sich dem Islam und seinen Regeln. Die Religiösen üben eine Macht aus, die alle anderen unterwürfig macht.

Krankheit, Krieg und Unglück, alles ist von Allah vorbestimmt, also lebt man ständig mit der Angst vor dieser Strafe Allahs. Es sind immer die "Sünden", die Allah so ungnädig machen. Die fundamentalistischen Aufpasser helfen eifrig dabei mit, die guten von den schlechten "Rechtgläubigen" zu trennen. Soziale und religiöse Rassismen eben.

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Du kannst tatsächlich die gleiche Frage an jeden gläubigen Menschen stellen, egal welchem Glauben er oder sie anhängt. 

Wenn ich mal die sogenannten Christen als Beispiel anführen darf möchte ich nur auf diesen Artikel als kleines Beispiel verweisen

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

Wenn Du ihn gelesen hast wirst Du wissen dass die europäischen Christen sich von einem Heiden einen Teil der Überlieferungen haben vom Tisch und damit von der Kenntnnisnahme haben fegen lassen. Und wie viele von denen torkeln durch die Weltgeschichte und verteidigen auf Biegen und Brechen ihre Ansichten? 

Du darfst übrigens davon ausgehen dass Du bei allen monotheistischen Religionen Überlieferungen findest die erzählen dass ein Engel eine Botschaft überbrachte und diese Botschaft dann als vom Schöpfer gegeben angenommen wird. 

Bezüglich Prophezeiungen wirst Du auch bei allen monotheistischen Religionen fündig. 

Für mich ist Deine Frage eher ein Armutszeugnis denn Du unterstellst damit einerseits dass andere monotheistische Religionen die von Dir hier angeführten Verhaltens- und Glaubensweisen nicht an den Tag legen und zeigt damit folgerichtig auf dass Du von den anderen monotheistischen Religionen auch keine Ahnung hast oder noch weniger. 

Glauben heißt NichtWissen. 

Und tatsächlich gibt es Glaubenserfahrung. Es gibt weltweit einige Institute, Forschungseinrichtungen die fähig sind solche Glaubenserfahrung heute bildlich darzustellen. Hier und da gelingt sogar die Abgrenzung zu tiefer Meditation. 

Und ja: 

Glauben schließt zumindest teilweise Rationalität aus. 

Ich schreibe Dir gerne ein Beispiel aus der Praxis: 

Ich bin gläubige Christin mit Lebenserfahrung. In meinem weiteren Umfeld befand sich ein Mensch in einer Lebenskrise und war auf der Suche nach Hilfe. Mit diesem Menschen habe ich nicht ein Wort gesprochen aber durchaus nonverbal öfter kommuniziert. Ohne Worte also habe ich ihn zu seinem ganz persönlichen Weg heraus aus der Krise geführt. Ob Dies ohne Glaubenserfahrung möglich gewesen wäre weiß ich nicht allerdings ist mir kein vergleichbarer Bericht von Atheisten selbst mit größtmöglicher fachlicher Qualifikation bekannt. Dass ich aber mit diesem Erleben keine Ausnahme bin ist reichlich dokumentiert. 

Und nein: Eine rationale Erklärung für das von mir Geschilderte wurde bis heute nicht gefunden obwohl weltweit danach von Fachmenschen verschiedener Fachbereiche gesucht wird. Und die untersuchen nicht nur bezogen auf monotheistisch Gläubige denn solche Erfahrungen sind nicht nur aus diesen Glaubensbereichen dokumentiert. 

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In religionen wird auch die unterdrückung der Frau festgelegt. im koran gibts ne Sure, dass ungehorsame frauen sogar geschlagen werden dürfen. so ist religion für männer auch wenn die nicht an gott glauben, beliebt. fragt sich nur warum frauen glauben, dass ein Gott männern die befehlsgewalt über frauen gibt. mohamed hat gesagt steht in geschichtsbüchern. "Juden! Nehmt den Islam an, so wird es euch wohl ergehen....,Nehmt zur Kenntnis, daß das Land Gott und seinem Gesandten zusteht und daß ich euch (von hier) vertreiben werde"

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Du bist Atheist, das ist das Problem. Wir Atheisten werden nie verstehen, warum man vorbehaltlos Märchen glaubt und denkt sie seien wahr. Aber vielleicht kann man es so erklären:
Jeder kennt die Geschichte vom Rotkäppchen. Wir wissen, dass sie erfunden ist und so nie stattgefunden haben kann. Dennoch glauben (nicht wissen und auch nicht argumentieren!) viele, dass es an der Story einen wahren Kern geben müsse. Also dass es womöglich wirklich mal ein Mädchen in roter Kleidung gegeben hat, das sich falsch verhalten hat und gerettet werden musste. Es ist ein reiner Glaube, dass es passiert ist, ganz und gar emotional. Weil wir uns wünschen, dass das Mädchen, das zum Bösen verführt wird, dann doch gerettet werden kann - denn es sieht ja ein, dass es sich falsch verhalten hat...

Worauf ich hinaus will: Man kann Glauben weder argumentativ belegen, noch kann man ihn rational nachvollziehen. Ein bisschen ist es wie Pokémon. Das ganze Spiel / die Geschichte ist total unlogisch und dennoch können wir uns vorstellen, dass so eine Welt wirklich existieren könnte. Wir wünschen es uns manchmal. Rein emotional.

Und genau so funktioniert Glaube an Gott. Wir wünschen uns, dass da jemand ist, der uns zuhört und manchmal unsere Verantwortung zu handeln übernimmt. Der Koran bietet nur die Schablone für diejenigen, die sich selber keinen eigenen Gott (Spaghettimonster oder Einhorn) ausdenken können oder wollen. Hinzu kommen die Traditionen, die danach gelebt werden. Man trägt die Tradition weiter, um damit den eigenen Glauben zu festigen (also um sich selber besser einreden zu können, dass das was man glaubt auch stimmt) und wenn man mit den Traditionen aufwächst, gehören sie sowieso einfach dazu. Genauso wie Atheisten Weihnachten und Ostern feiern, obwohl sie damit nichts religiöses verbinden. Es machen halt alle. So machen es die Religiösen halt auch.

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Kommentar von DonkeyDerby
29.01.2016, 13:52

Eine sehr gute Antwort auf eine fehlerhaft formulierte Frage. DH!

Ergänzen möchte ich noch, dass der frühkindliche Einfluss eine große Rolle beim Glauben an etwas "Höheres" eine Rolle spielt. Selbst Menschen, die sich von der Religion abgewandt haben, tendieren, wenn sie mit einer Religion groß geworden sind, dazu, als Erwachsene an etwas "Höheres" zu glauben, z.B. Homöopathie.

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Kommentar von comhb3mpqy
29.01.2016, 16:11

ich bin Christ und stimme dieser Antwort nicht zu. Zum einen das mit Rotkäppchen. Das ist eine erfundene Geschichte, die nicht zwingend auf einer wahren Begebenheit handelt. Anders ist das mit Religionen. Abraham, Moses, Jesus gibt es, das sind keine erfundenen Personen. Wenn man fragt, wer eigentlich Caesar war, dann weiß man auch, dass es diesen echt gegeben hat. Auch habe ich Argumente, warum ich an Gott glaube. Ein Argument ist zum Beispiel, dass ich diese Welt sehr gut durchdacht finde. Ich glaube, dass Gott diese Welt geplant hat, ich glaube nicht, dass die ganze Welt einfach aus Zufall entstanden ist. Weißt du, wie gering die Chance ist, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind, damit Leben entstehen kann? Ich glaube nicht, dass dies aus Zufall passiert. Das ist ein Argument, warum ich an Gott glaube. Weitere Argumente sind, dass in der Bibel erfüllte Propheheiungen/Vorhersagen stehen (z. b. was zum Nahostkonflikt passt und das falsche Propheten aufstehen werden, aber es gibt noch mehr erfüllte Prophezeiungen) und auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Wenn man die Berichte sucht, dann schau im Internet mal nach "Mensch Gott". Welches Interesse sollten die Jünger von Jesus haben sich die Religion einfach auszudenken? Viele sind verfolgt und getötet worden. So das waren jetzt Argumente für meinen Glauben, wie du siehst kann man die anbringen. Das man den Glauben an seine Kinder weitergibt, damit man sich einreden kann, dass der Glaube wahr ist ist meiner Meinung nach auch falsch. Zum einen möchte man den Glauben mit anderen Teilen und das ist auch die Pflicht in (einigen) Religionen. Zum anderen geben nicht alle Erwachsenen ihren Kinder ihr Weltbild weiter?

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Kommentar von Constanntinos
29.01.2016, 20:17

Die Muslime, verstehen wenig reden aber viel.

Allah  heißt nur Gott in Arabisch, mehr nicht. 

Die Fühlen sich toll 700 n. Christus entstanden zu sein. Und ändern Jesus und stellt ihn als Prophet da, wie dumm musst man sein? 

Jesus wahr Jude, ihr müsst mal vorstellen nach 700 jahren kommt so ein Buch der sagt euer Buch ist falsch... Leute ehh denkt mal vernünftig nach-

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Ich meine du hast das Selbstverständnis des Islamischen Glaubenssystem nicht verstanden .Für einen Muslim ist diese  Frage doch völlig unverständlich.

Der Muslim fragt sich nicht warum oder wieso er glaubt .Der Muslim darf sich das gar nicht fragen denn Zweifel ist bereits eine art der Apostasie also des Abfalls .

Während ein Christ etwa alles prüfen soll und nur das Gute behalten soll .Er muss es in seinem Gewissen prüfen .

Der Islam lehrt keinen Sündenfall ,daher ist der Mensch gar nicht in der lage über Gut und Böse ,richtig oder falsch zu urteilen ,dies kann dem Menschen immer nur der Koran/Sunna /Scharia sagen .

Der Mensch soll laut Islam nicht seinem Gewissen folgen (wie das etwa ein Christ tun soll) der Islam spricht dem Menschen ein solches  Gewissen schlicht und einfach nicht zu .

Genau so wie der Islam keine Menschenrechte anerkennt und  in seiner Lehre das Naturrecht leugnet  ,aus welchem wir die Würde des Menschen konkret abgleitet werden  kann. (konkret aus der Ebenbildlichkeit Gottes ) Welche ihm auch die Freiheit  zugestehen würde, zu Gott ja zu sagen oder nein .

Im Gegenteil wird im Islam ja auch eine Prädestinationslehre gelehrt ,wo du entweder für die Hölle bestimmt  bist von Anfang an oder auch für das Paradies. Daher leitet dich Gott eben recht ................oder eben auch nicht .

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Kommentar von Nunuhueper
30.01.2016, 10:50

Inshallah!

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es gibt keinen beweis, aber den glauben und die erfahrungen, die man mit dem glauben macht!

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Das ist eine Frage, die du so gar nicht direkt an die Muslime stellen brauchst... inwiefern unterscheidet sich das zischen dem Christentum oder Judentum? Warum ein Muslime an den Koran glaubt ist vermutlich nicht fragwürdiger als ein Christ, der an die Bibel glaubt.

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Kommentar von charismaticus
29.01.2016, 13:12

Stimmt absolut. Aber mich interessiert das eben insbesondere im Bezug auf den Islam, da ein großer Teil deren Anhänger ja einen, sagen wir mal, besonders akribischen Wahrheitsanspruch hat.

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Kommentar von comhb3mpqy
29.01.2016, 13:35

ich bin Christ und habe Argumente für das Christentum. Zum Beispiel berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte kann man finden, wenn man im Internet nach "Mensch Gott" sucht. Auch stehen in der Bibel erfüllte Prophezeiungen (z. B. passt was zum Nahostkonflikt und es steht in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden.) Mein erstes Argument zählt zum Beispiel für das Christentum, nicht aber für alle anderen Religionen. Es sind also Unterschiede vorhanden. Von daher kann die Frage schon berechtigt sein.

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Kommentar von laePanda
29.01.2016, 14:25

Ich würde auch persönlich von Jesus geheilt und wenn einem dass selber passiert dann kann es persönlich schnell zum Argument werden ^^

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Kommentar von laePanda
29.01.2016, 14:25

Beweis *

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die sind in ihrer kultur so erzogen worden

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Allah ist nur ein Aspekt des Gottes. Streng genommen glauben Christen, Juden und Moslems an die selbe Gottheit. Nennen es nur anders und der Gott verhält sich in ihren Augen etwas anders.

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Kommentar von Thyralion
29.01.2016, 13:13

Das ist richtig, aber ich glaube die Frage ging in die richtig: Warum nehmen sie an, dass sich Gott genauso verhält wie es im Koran geschrieben wird, bzw. was ausser dem Koran gibt ihnen die Gewissheit.

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Kommentar von charismaticus
29.01.2016, 13:17

Danke, Thyralion, genau darauf wollte ich hinaus.

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Kommentar von laePanda
29.01.2016, 14:23

Christentum und Islam müssten der Bibel nach theoretisch nach den selben Gott anbeten. Allerdings ist es ganz anders ausgelegt und sie beten dennoch jemanden anders an..

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Kommentar von waldfrosch64
30.01.2016, 00:32

@Madonai 

Bei den Juden und Christen kann hier tatsächlich  von einem Gemeinsamen Gott ausgegangen werden .bis zu einem Gewissen Punkt .

Im vergleich zum Islam ist das definitiv nicht möglich zu sagen ,denn der Gott den der Koran beschreibt ist auf keinen Fall der selbe der die Bibel in seiner Offenbarung beschreibt .

Im Gegenteil wird im Koran gerade das Bild Gottes der Christen eingehend polemisiert also angegriffen .

Und ich frage mich wirklich wie man zu solch einer Auffasung kommen kann ...vermutlich --------vom hören sagen ..........lernt man Lügen!

 sagt der Volksmund ! 

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