Frage an Leute die sich mit Kameras auskennen! :)

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4 Antworten

Sport & Action braucht mal einen schnellen AF. Den bietet ein Objektiv und nicht die Kamera!!! das 70-300mm VC USD von Tamron (ca. 330 EUR) ist mal so eine Objektiv.

Wenn es Richtung Dämmerung und Schlechtwetter geht dann kommen die 70-200er f/2.8 Kaliber zum Einsatz... Die Schlagen aber gleich mal eben mit 600-1800 EUR zu Buche und wiegen zwischen 1,2kg und 1,8kg!

Am besten stellst du eine DSLR für sowas auf S bzw. Tv und stellst je nach Geschwindigkeit 1/200 - 1/500 Sek ein. Den Rest macht dann die Kamera selber!

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die kleinste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit.-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Canon EOS 600D + 18-135mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist in 7 von 10 Fällen irgendwie zu Kurz damit wirst du nicht glücklich. Und auch wenn man die 55-200mm Linsen günstig nachkaufen kann ist das Doppelzooom-Kit mit den 2 Linsen auch nicht so toll. Weil man dann andauernd die Linsen wechselt was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt!

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab! Gleiches gilt bim Canon 18-135er wobei ich die Bildqualität den dem nicht pers. kenne.

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

90% der Verbesserungen zwischen den einzelnen Modellen sind nur kleine Helferlein und Arbeitserleisterungen... Darum auch mein Vorschlag das kleinere Modell zu nehmen und in den 1-2% der Fälle dann halt 3 Tasten mehr drücken!

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Es kommt natürlich auch auf die Kamera an, aber vielleicht hast du die Deine ja nur nicht richtig eingesetzt. Wenn es mit diesem Tipp nicht klappt, auch wenn du wirklich gut geübt hast, dann brauchst du wirklich eine neue Kamera.

Falls du hast, stelle auf Sportmodus, falls möglich auf kurze Zeiten, so 1/250 aufwärts.

Ansonsten hole dir eine Bridge die einen Sportmdodus hat und wende auch dort diese Anleitung an-

Bewegte Objekte fotografieren, Sportbilder

Also egal ob du filmst oder fotografierst, immer gilt eines, bewege die Kamera im gleichen Tempo wie z.B. der Hund läuft oder das Auto fährt. Beobachte doch einmal bei Filmaufnahmen oder Fotografen, wie die das im Fernsehen machen! Ich mache es mit meiner Kleinen, wie auch der großen Kamera, egal ob ich meinen Hund oder beim Stierkampf fotografiere, ich schwinge die Kamera immer in Hauptbewegungsrichtung mit.

Das habe ich zuvor mit meiner Kamera im fließenden Straßenverkehr geübt. Am einfachsten geht es, wenn sie seitlich an dir vorbeifahren. Dann halte 1-2m, je nach Speed, vor das Auto und dann fährt dein Ziel ins Bild hinein, wenn du kontinuierlich weiterschwingst. Wenn ein Auto auf dich zukommt, hältst du weniger vor und wenn es von dir wegfährt, hältst du ein wenig mehr vor.

Oder wenn der Ilo z.B. auf mich zu läuft, halte ich auf die Brust, dann läuft er mir ins Foto und die Kamera stellt laufend den Focus nach, wenn du deine Kamera so eingestellt hast.

Beachte auch, deine Kamera braucht ja Zeit um scharfzustellen, wenn du dein Ziel also vorher schon fokussiert hast oder den Punkt, an dem er vorbeimuss, stelle darauf scharf und schwinge an, wenn es den vorher festgelegten Startpunkt passiert, dann geht es schneller, mit dem scharfstellen. Oder drücke beim schwingen, halb durch, schwinge immer weiter und dann drückst du durch. Am Besten geht es, wenn du auf Serie gestellt hast.

So etwas muss man üben, vorher. Denn es hört sich komplizierter an, als es ist, wenn man es geübt hat, ist es leicht.

Ich hänge dir mal ein paar Hundefotos an. Das habe ich mit 1/320 Zeit aufgenommen, dadurch konnte ich die Zeit reduzieren und hatte mehr Spielraum in der Tiefenschärfe, konnte eine höhere Blende nehmen. Bei 1/640, wären alle Haare scharf gewesen, aber die Umgebung hätte gelitten und die Dynamik wäre eine andere gewesen. Wenn ich nicht geschwungen hätte, hätte ich wohl 1/1250 Zeit nehmen müssen und der Hintergrund wäre unscharf gewesen (was ja auch gut sein kann, wenn man es will).

Der Ilo hat 15cm lange Haare, die bei dem Speed von ca. 20-30 km/h natürlich anliegen. Je mehr Sonnenlicht du hast, je größer kann die Zeit sein. Dazu stell am Besten auf Programm A, das ist zeitgesteuert. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und vor allem Spaß an der Freude, beim ausprobieren.

20110708_2045

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere Tipps zum fotografieren findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und zu den Tipps gehst.

Ilo im Sprung - (Foto, Kamera, Fotografie)

damit die bewegung des hundes "eingefroren" wird also die bewegungsunschärfe vermieden werden kann brauchst du eine kurze verschlusszeit. kürzer als 1/250 sekunde sollte in den meisten fällen reichen.

damit der hund scharf wird und nicht zb der hintergrund ist es am einfachsten manuell zu fokussieren. wenn du beispielsweise auf 3 meter vor-fokussierst kannst du einfach warten bis der hund diese ungefähre entfernung zur kamera erreicht und dann abdrücken.

einige der ratschläge hier sind mal wieder sehr zweifelhaft.

Auf jeden Fall eine Kamera, bei der sich die Einstelungen manuell vornehmen lassen. Die Sache mit Deinem Hund nennt sich Bewegungsunschärfe! Das bedeutet die Automatik vergibt eine relativ lange Belichtungszeit. Um bewegte Objekte scharf darzustellen bedarf es einer kurzen (je nach Fall) Belichtungszeit. Andereseits kann man durch Bewegungsunschärfe auch gestalterisch arbeiten. Besorg Dir mal ein Buch über Grundlagen der Fotografie oder besuche einen Fotokurs z.B. bei der VHS.

Gruß

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