Frage an Hobbyfotografen ohne Ausbildung! Wie habt ihr das Fotografieren gelernt?

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11 Antworten

Learning by doing
YT: Marcusfotos.de
YT: Calvin Hollywood
YT: Benjamin Jaworskji

Ich habe mir nach einiger Zeit des learning by doing, nach drei Jahren um genau zu sein, einige gute Workshops am Wochenende gegönnt.

Erst VHS Kurse besucht und als ein Dozent kam, der das Erklären richtig gut und entspannt drauf hatte, habe ich gefragt ob Einzelunterricht bei ihm buchbar ist. Er hat zwei Sekunden erstaunt geguckt und dann zugestimmt.

50 DM ( so lange ist das her) pro Stunde und an vier Wochenenden je drei Stunden, es war mehr Zeit aber er wollte nur die zuvor besprochene Summe.

Heute gibt es sicherlich gute Tutorials auf YouTube, aber auch die Hersteller selber haben einiges im Angebot.

Ich habe analog damit angefangen. Ich habe mich auf die Motive konzentriert und wollte mich möglichst wenig mit Technik belasten. 

Obwohl ich meinen Bildern sehr kritisch gegenüber stehe - werden die Aufnahmen für mich immer besser. 

Je mehr Du fotografierst desto höher ist der Lerneffekt. Und wenn Du meinetwegen 100 Bilder machst und Du denkst "wow" das ist das Foto meines Lebens, wenn nur dieses einzige Bild aus dieser Serie was ist. 

Es soll Dir Spass machen und Du musst Freude an guten Bildern mitbringen. Du bist auf einem guten Weg eine gute Fotografin zu werden. Talent ist auch wichtig. Wahrscheinlich bist Du auch die einzige, die in Deinem Bekanntenkreis etwas vom Fotografieren versteht. 

Ich habe einen guten Freund mit dem gehe ich immer auf Fototour. Du kannst Dich einen Fotoclub in der Nähe anschließen. 

Ich finde nach 40 Jahren Fotografie dieses Hobby immer faszinierender - meine kleine Kamera habe ich immer dabei - es gibt soviel unterwegs zu entdecken, das es wert ist abgelichtet zu werden. 

LA

Ja, so geht es mir auch... oder ging es mir auch.

Inspiration gibt es vieles... beispielsweise bei Youtube Blende 8 oder auch Pavel Kaplun anschauen. Bedienungsanleitungen zur Kamera sind wichtig, aber nicht wesentlich.

Spezifische Kamerabücher oder über Techniken... sind schon eine Stufe weiter... aber auch nicht sooo das Wahre. Dann gibt es Fotobücher generell... die alle bzw. viele Genre der Fotografie zeigen... auch gut. Aber mit Büchern wird man nie recht warm.

Ich bin auch da bei dir... Kameras können heute UNENDLOS viel. Und selbst die Profis blicken da nicht immer voll durch, wobei die sich halt mehr spezialisieren. Überdies und daneben... mit dem richtigen Zubehör ist vieles möglich.

Naja... die einen haben nur eine Kamera, andere mehr... wichtig ist halt ABER auch, nie die Freude an der Fotografie zu verlieren. Es gibt immer irgendwo was...

Wichtig ist, sich auch perspektivisch nicht an der Gesamtheit eines Objektes festzusaugen, sondern den Winkel zu ändern. Und am wichtigsten... Details können manchmal auch sehr inspirierend sein... Also nicht immer ein altes Haus als Ganzes ablichten, sondern mal nur eine bestimmte Fensterecke und die Struktur der Hauswand. Oder der Kamin oder wie die Sonne ein altes Dach berührt... Oder wie Pflanzen durch Zäune wirken oder die Strukturen eines Holzzaunes.... Oder auch nur mal ein Mauerwerk...

Ein ebenso nicht unwesentlicher Punkt im Digitalzeitalter ist die Nachbearbeitung, aber auch die Verfremdung, oder eine Collage oder das Bild als plakatives Designerposter.... da gibt es nochmals unzählige Möglichkeiten... von SW da noch nicht gesprochen. Man kann auch einen Text hinzufügen und es wie ein Kinoplakat machen. So kann man aus einem Bild viel machen und lange daran sitzen...

Wenn Du noch ein paar schönen dig. Programme suchst, empfehle ich Dir Efex von Google... (kostenlos) oder kostenpflichtig Akvis-Programme. Und da haben wir noch nicht davon gesprochen, was es auch für Zubehör gibt, die die Fotografie nochmals anders und spannender machen (z.B. Hochbildfotografie aus 8 Metern Höhe).

Und wenn Du noch mehr die Fotografie ausbauen möchtest... legst Du Deine Bilder auf eine Bildgalerie und lässt andere u.a. daran teilhaben... (z.B. über JAlbum).

Fazit. Fotografie ist endlos. Man hat immer was zu tun, auch wenn es nur Hobby ist. Andere mögen es nicht wissen, nicht immer verstehen und würdigen. Auch die Arbeit zu jedem Bild, mir aber egal. Es haben schon viele um Bilder gejammert, die Jahre zuvor so verachtenswert ein Bild betrachtet haben, dass sie heute alles dafür geben würden, die Zeit zurückzudrehen.

Ich glaube, dass es eine Geschmackssache ist.

Für manche ist es ziemlich schwer, ohne einen Kurs zu besuchen. Für mich war allerdings nicht so. Klar, es gibt sicher sehr interessante Kurse, aber ich bevorzuge Literatur, Youtube, Blogs, Foren oder vor Ort Beratung mit einem Experten. Mir ist wichtig, dass die Quellen abswechslungsreich sind, damit man verschiedene Meinungen vergleichen kann, weil es ja in der DLSR-Fotografie auch viele Fans gibt, die ihre Vorschläge nicht unbedingt immer rechtfertigen können :) Am Anfang reichen sicher Literatur und Videos speziell für Anfänger, damit man die Basics lernt. Wenn man nicht zurechtkommt, wäre ein Kurs auch eine Option. Aber ich glaube, dass Kurse auch Sinn machen, wenn es sich um spezielle Bereiche handelt und Profis, von denen man wirklich was lernen kann.

11 Kameras die ich benutze ...

Hast du 11 Hände?

Sorry, für den Scherz.

Konzentriere dich auf eine Kamera und lerne diese erst einmal gut oder noch besser kennen.

Mich haben fotografisch Diskussionen im Fotoclub nach vorne gebracht. Zu Beginn auch Diskussionen in der Fotocommunity. Diese taugt allerdings heute nicht mehr dazu, da sich inzwischen Cliquen gebildet haben, welche nur blabla-Kommentare hinterlassen. Lerneffekt = null.

Sehr gut für den Autodidakten eignet sich auch das Buch Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos.

Mache den Großteil der Workshops und die verstehst wie Fotografie und eine Kamera funktioniert. Dabei lernst du durch doing wie man bestimmte Effekte und Ergebnisse erzielen kann.

Das Wichtigste ist natuerlich learning by doing. Aber irgendein Feedback braucht es natuerlich. Wenn da keine VHS oder ein Fotoclub in deiner Naehe ist, bleibt mit Regelmaeßigkeit nur das Internet. Da kann man ja in vielen Foren Fotos einstellen und Meinungen hoeren.

Was man auch machen kann sind Fotoreisen oder auch Workshops. Schau mal bei www.flashlens.de Da gibt es "betreutes Fotografieren" und gar nicht mal so teuer. 

P.S. mit den vielen Kameras und verschiedenen Systemen verzettelt man sich gerne. Fuer die Bildgestaltung ist es besser, sich erst mal zu beschraenken.

Und ein Stativ ist ein sehr guter Lehrmeister:

Mir ist es genau so ergangen!
Ich habe sehr viele YouTube Tutorials angeschaut und dadurch etwas gelernt. Schließlich habe ich Amino (kostenpose sozial media app) installiert. Dort bin ich den Photography communitys beigetreten und habe viele Freunde gefunden (soweit man Menschen übers Internet Freunde nennen kann). Man kann sich gegenseitig helfen und lernen. Es gibt immer wieder Challenges wo man versucht zu gewinnen und dranbleibt, kannst ja gerne mal vorbeischauen :D

Vor knapp zwei Jahren habe ich auch angefangen zu fotografieren. Allerdings verwende ich nur eine Kamera, damit ich die vielen Funktionen auch mit der Zeit lerne. Inzwischen komme ich mit den Einstellungen zurecht, bzw. verstehe zum Großteil auch, was da passiert.

Anfangs habe ich viel mit Motivprogrammen, Blendenautomatik oder Belichtungsautomatik gearbeitet. Inzwischen habe ich  - auch durch ausprobieren - gelernt, wie man mit Blende und Belichtungszeit umgeht und fotografiere fast nur noch im manuellen Modus.

Ich bin in verschiedenen Fotogruppen bei Facebook. Dort bekommt man immer wieder wertvolle Tipps von Fortgeschrittenen oder sogar von Profis und man kann nachfragen. Außerdem kann ich Dir den Youtube-Kanal von Benjamin Jaworskyj empfehlen. Er hat viele Videos mit Anleitungen und Tipps veröffentlich und erklärt sehr gut. Dabei habe ich auch schon einiges gelernt.
https://www.youtube.com/user/jaworskyjpictures

Ich habe das meiste durch die FotoAG an meiner Schule gelernt. Trotzdem lerne ich auch viel durch YouTube Videos oder ganz wichtig durchs ausprobieren.

Ich bin 15 Jahre alt und arbeite für eine Fotoagentur als Fotograf und wenn ich eine Frage habe frage ich meinen Chef

christl10 07.07.2017, 17:15

Bist Du eine Azubi? Wieviel verdienst Du im Monat brutto? 

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timeckert0 07.07.2017, 21:26

Kommt auf die Anzahl Events an an denen ich Bilder mache

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